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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Händedruck

So drücken Sie sich ins Gedächtnis des Gegenübers

Hand drauf – so geht der perfekte Händedruck

Der erste Eindruck entscheidet – und der beginnt meist mit dem Händedruck. Uns wurden aus Dankbarkeit schon viele Hände gereicht, daher wissen wir, wie sich der richtige Händedruck anfühlen muss

Gelegenheiten für den Händedruck begegnen uns tagtäglich: Beim Meeting mit Geschäftspartnern, bei der Begrüßung von Freunden oder beim findigen Autohändler, wenn er dazu sagt: „Mein letztes Angebot. Komm, Hand drauf“. Vor allem Letzterer ist dabei psychologisch interessant, weil er genau weiß, dass wir am liebsten einschlagen würden, wenn sich uns eine Hand entgegen streckt. Womit rein rechtlich gesehen, ein mündlicher Vertrag geschlossen wäre, der als bindend gilt!

Der Grund dafür liegt in der Herkunft des Händedrucks. Entstanden ist er in der Zeit des Mittelalters und diente dazu, dem Gegenüber zu demonstrieren, dass man keine Waffe trägt. Deswegen wird übrigens auch immer die rechte Hand geschüttelt, da dies die Hand an der Schwertscheide war. Und da es in unserem modernen Hirn noch fest verwurzelt ist, jemanden nicht zu verletzen oder zu kränken, der sich uns wehrlos präsentiert, möchten wir instinktiv zur Hand greifen.

Der Händedruck – wer darf wem zuerst?

Wer den anderen über das Ohr hauen möchte, sollte also schnellstmöglich seine Hand raushalten. Schwieriger wird es bei braven Bürgern, die sich nur begrüßen wollen. Wer gibt dann wem zuerst die Hand? Der Knigge unterscheidet dabei zwischen privatem und geschäftlichem Händedruck.

Privat gilt wie fast überall: Ladys First. Zuerst wird die Dame begrüßt. Aber Achtung: Hans Michael Klein von der Knigge-Akademie sagt: „Der Händedruck gilt als Körperkontakt. Ihn der Frau aufzudrängen ist daher höchst unhöflich.“ Sie müssen also darauf warten, dass die Frau ihnen die Hand reicht. Ist die zarte Frauenhand geschüttelt, können die Kumpels begrüßt werden. Hier gibt der neu Hinzugestoßene die Hand.

Im Geschäftsleben verläuft das schüttelnde Prozedere etwas anders. Es herrscht das Gesetz: Gehalt sticht Bluse. Ob Krawatte oder Rock: „Es reicht immer der hierarchisch Höhere dem Untergebenem die Hand“, erklärt Klein.

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Die Kunst des richtigen Händedrucks: fest, trocken, kurz

Doch ob beruflich oder zum Privatvergnügen – die Regeln, wie ein Händedruck aussehen sollte, sind immer gleich:

  • 1. Sie stehen 60 cm vom Gegenüber entfernt (ein geringerer Abstand wird meistens als aufdringlich und unangenehm empfunden)
  • 2. Es wird immer die rechte Hand gereicht – auch bei Linkshändern
  • 3. Die Hände treffen sich auf halber Höhe
  • 4. Die Hand sollte kühl und trocken sein
  • 5. Im deutschsprachigen Kulturkreis dauert der perfekte Handschlag etwa drei Sekunden.
  • 6. Über die gesamte Dauer des Händedrucks sollte der Augenkontakt gehalten werden
  • 7. Der Griff sollte fest sein (Aber nicht übertreiben! Angemessen fest!)

Geständnisse eines Händedrucks

Die Wissenschaftler William Chaplin von der Universität Alabama und Gordon Gallup von der Albany Universität fanden übrigens heraus, dass sich vom Händedruck Rückschlüsse auf Ihren Charakter ziehen lassen. So sind Männer mit einem festen Händedruck meist extrovertierter, sexuell aktiver und auch etwas rauer in der Umgangsart.

Autor: Maximilian Reich
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