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Handy-Knigge

So telefonieren Sie stilvoll

Den Situationen entsprechend telefonieren – So geht's

Telefon-Flatrates machen's möglich: Non-Stopp telefonieren! Handy-Knigge Experte Dr. Klein erklärt, warum wir uns dabei oft wie Störenfriede benehmen. Ansätze zur Besserung inklusive!

Telefonieren immer und überall – eigentlich ein Segen der modernen Zeit – wenn der Handy-Knigge darunter nicht leiden würden! Richtig telefonieren muss also gelernt sein. Denn egal, ob die neue Freundin gerade durchklingelt oder der Chef noch eine Frage zur morgigen Präsentation hat, Sie sollten stets das richtige Verhalten am Telefon abrufen können.

Beispiel: Die meisten Handy-Nutzer Anrufe können nicht einmal einen Anruf korrekt annehmen. Das zeugt für Knigge-Experten Dr. Hans-Michael Klein von einer schlechten Handy-Mentalität: „Man sollte sich am Mobiltelefon immer mit Vornamen und Nachnamen melden – egal wer anruft.“

gerade im Meeting ein Muss!

80 Prozent aller Manager sind unzufrieden mit dem Verlauf ihrer Meetings. Die häufigsten Gründe für die unproduktiven Teamsitzungen sind laut Dr. Klein zu spät kommende, schwatzende, oder unkonzentrierte Mitarbeiter. Das Mobiltelefon ist Störfaktor Nr. 1, deshalb: „Handy aus!“, so Klein. „Wer während einem Meeting am Handy hängt, zeigt entweder seine eigene Unwichtigkeit, oder markiert den Platzhirschen“, verrät der Knigge-Profi.

Falls es doch mal passiert, gelten in Puncto Handy-Knigge folgende Regeln: Das Handy ist in geschäftlichen Besprechungen auf Vibrationsalarm gestellt und befindet sich in der Hosentasche. Wenn Sie telefonieren müssen, verlassen Sie leise den Raum. Damit Sie Ihre Arbeitskollegen nicht ablenken, sprechen Sie mit gedämpfter Stimme und halten sich kurz.

Klein empfiehlt den Besuchern seiner Knigge-Akademie übrigens zeitlich begrenzte Besprechungen ohne jeden Schnickschnack: kein Kaffee, keine Plätzchen, keine gemütlichen Sitzgelegenheiten. Da kommt sicherlich keiner mehr auf die Idee, die kostbare Zeit im Team mit Telefonieren zu verschwenden.

Video: Das müssen Sie beim ersten Telefonat mit dem ONline-FLirt beachten

Gilt auch bei Verabredungen

Gemäß Handy-Knigge wird dem mobilen Telefon auch in der Freizeit die Rolle des eher stillen Begleiters zugedacht. „Falls sich jedoch alle Beteiligten einig sind, können Sie von zwei Stunden im Restaurant gerne 1,5 Stunden telefonieren“, sagt Knigge-Kenner Dr. Klein.

Für Paare ohne Handy-Arrangement gelten die Höflichkeitsregeln: Das Mobiltelefon wird auf Vibrationsalarm gestellt und befindet sich in der Hosentasche. Denn wer während einem Date auf das Display seines Handys schielt, vermittelt seinem Gegenüber Langeweile. Wenn Sie Anrufe annehmen müssen, sollten Sie laut Handy-Knigge unauffällig den Tisch verlassen und draußen telefonieren. Möchten Sie bei Ihrer Liebsten richtig Eindruck schinden, schalten Sie das Handy natürlich ganz ab!

Telefonieren in aller Öffentlichkeit

Allzu oft erfahren wir von völlig Fremden, dass Schatzi gerade am Telefon ist, der neue Arbeitskollege ein Deodorant bräuchte, oder die eben geladene iPhone-Anwendung nicht funktioniert. Für Dr. Hans-Michael Klein ist das so gar nicht Handy-Knigge: „Viele Handybesitzer zeigen in der Öffentlichkeit keine Empathie für andere Menschen“, wodurch der Benimm-Experte auch im öffentlichen Raum zu kurzen Telefonaten rät: „Manche Dinge lassen sich zu Hause auf dem Sofa schließlich besser besprechen, als stehend in der Straßenbahn.“

Nach Handy-Knigge dürfen Gespräche in der Öffentlichkeit also angenommen werden, allerdings sollte man darauf achten, Intimes auch so zu behandeln. Als Klingeltöne eignen sich übrigens Kinderlachen, Blätterrauschen oder Vogelzwitschern – mit Umgebungsgeräuschen erschrecken Sie nämlich niemanden. Von aufdringlichen Melodien sollte jeder, der Handy-Knigge ernst nimmt, Abstand nehmen.

Autor: Jenna Santini
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