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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Nervös bei wichtigen Terminen?

So behalten Sie die Nerven

So kriegen Sie Ihre Unsicherheit in den Griff

Nervös stehen Sie vor einer bedeutenden, beruflichen oder privaten Begegnung und spüren, wie langsam Ihr Magen flau wird und sich ein Kloß in Ihrem Hals bildet. Ein wahres Horrorszenario, zugegeben. Das muss aber nicht sein, denn wir nennen drei Tipps, wie Sie mit extremer Nervosität vor dem ersten Eindruck umgehen können und was Sie dagegen tun können

Vor lauter Nervosität stammeln Sie irgendwelchen Blödsinn vom Wetter? Das ist natürlich unangenehm, aber hier gibt es sofort Entwarnung, denn: Nur sieben Prozent des ersten Eindrucks macht das Gesagte aus! Psychologischen Studien zufolge ist wesentlich wichtiger, was Sie tragen, wie Sie es tragen (nämlich zu 55 Prozent) und wie Sie sprechen (zu 38 Prozent).

Nur wenn Sie sich in Ihrer Kleidung auch wohlfühlen, können Sie selbstbewusst auftreten. Achten Sie also darauf, dass nichts einschneidet, reibt, zu groß oder zu klein ist. Sie sollten sich weder verkleiden noch eine zu große persönliche Note in Ihr Outfit bringen.

Lernen Sie Körpersprache

In einer Studie von den Psychologen Peter Borkenau und Annette Liebler schätzten Filmbetrachter andere, ihnen unbekannte Personen ein, die 90 Sekunden vor der Kamera agierten. Am besten zu erkennen war, ob die Personen im Video extrovertiert oder introvertiert, kultiviert oder grob oder aber gesellig oder einzelgängerisch sind. Auf diese Dimensionen weisen Anzeichen hin, wie eine selbstsichere Erscheinung, ein freundlicher Gesichtsausdruck und häufiges Lächeln. Freundlichkeit und ein Lächeln auf den Lippen zu haben ist also die halbe Miete.

Publizist und Psychotherapeut Ulrich Sollmann geht noch einen Schritt weiter und untersucht in seinem Buch „Schaulauf der Mächtigen“ das Verhalten (ehemaliger) deutscher Politiker. Den einstigen Verteidigungsminister Rudolf Scharping beispielsweise analysiert er und stellt fest, dass er „machermäßig mit gespreizten Beinen“ auftritt, allerdings mit „kraftlos hängenden Armen“.

Video: So wirken Sie selbstbewusster auf Frauen

Achten Sie auf Ihren Körper

Eines der Hauptprobleme bei Nervosität kann sein, dass Sie falsch atmen. Wer zu verkrampft und nur oberflächlich atmet, atmet unvollständig und der Körper bekommt zu wenig Sauerstoff. Konzentrieren Sie sich also darauf, tief in Ihren Bauch hineinzuatmen.

Weil die Stimme als ein so wichtiger Faktor beim ersten Eindruck erkannt wurde, gibt es inzwischen so genannte „Omnivoxtrainer“. Diese Trainer geben Kurse und helfen individuell beim Trainieren einer sympathischen Stimme. Dabei wird außerdem geübt, wie man geerdet steht, seine Schulterpartie lockert, die Stimme „ölt“ und wie man die Artikulation verbessert.

Üben Sie die Szenarien

Wenn Sie wissen, dass Sie kurz vor einer Stresssituation stehen, spielen Sie sie in Gedanken ein paar Mal durch. Das kann beispielsweise so aussehen: Sie kommen in einen Raum, gehen auf Ihr Gegenüber zu, reichen ihm die Hand, kennen bereits Ihren ersten (Smalltalk-)Satz. Dabei sollten Sie allerdings nicht schauspielern – wer sich während eines Gesprächs zu viele Gedanken macht, der begeht den Fehler, auf Dinge zu achten, die sowieso stimmen. Jeder Zuhörer erkennt gekünsteltes Verhalten.

Bestärken Sie sich selbst. Stellen Sie sich vor den Spiegel und sagen laut zu sich selbst: „Ich schaffe das!“, oder schließen Sie die Augen, lächeln und sagen sich in Gedanken „Ich bin gut vorbereitet und gebe mein Bestes“.

Autor: Tina Heindel
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