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Rechtsirrtümer: Die fünf häufigsten Missverständnisse im Familienrecht

„Ich lasse mich scheiden!“ Wenn in der Ehe die Fetzen fliegen, hilft oft nur noch der Familienrichter. Damit Sie vorher Bescheid wissen, erklärt der Berater die fünf häufigsten Irrtümer im Familienrecht.

Hochzeit, Scheidung, Kinder: Für jede noch so kleine Familienangelegenheit gibt es ein Gesetz. Wer seine Rechte kennt, ist klar im Vorteil. Wir erklären, ob man die Schulden des Ehepartners zahlen muss, an wen nach der Scheidung das Sorgerecht geht, und wem in einer Ehe eigentlich das Geld gehört.

1. Rechtsirrtum im Familienrecht: Nach der Scheidung geht das Sorgerecht grundsätzlich an die Mutter

Im Scheidungsfall verbleibt das Sorgerecht für die Kinder bei beiden Elternteilen (§§ 1626 ff. BGB). Erst wenn ein Elternteil das alleinige Sorgerecht beansprucht, muss das Familiengericht hinzugezogen werden. Dieses entzieht einem Elternteil in der Regel nur dann das Sorgerecht, wenn andernfalls das Kindeswohl gefährdet ist.

2. Rechtsirrtum im Familienrecht: In der Ehe gibt es keine Pflicht zu Treue und regelmäßigem Sex

Falsch. Ehepartner müssen einander per Gesetz treu sein und haben einen Anspruch auf ehelichen Beischlaf (§ 1353 BGB). Es sei denn, im Ehevertrag wurde eine anderslautende Vereinbarung getroffen. Missachtet man diese Regel, droht im Scheidungsfall eine Kürzung der Unterhaltsansprüche.

3. Rechtsirrtum im Familienrecht: Ich muss die Schulden meines Ehepartners zahlen

Auch das stimmt nur dann, wenn es so im Ehevertrag festgelegt wurde (§ 1437 BGB). Grundsätzlich kann man für die Schulden des Ehepartners aber nicht zur Kasse gebeten werden (§ 1363 BGB).

4. Rechtsirrtum im Familienrecht: Ich habe Anspruch auf das Einkommen meines Ehepartners

Auch wenn Ehegatten im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben, besteht kein Anspruch auf das Geld des anderen (§ 1363 BGB). Eine Ausnahme sind gemeinsam erworbene Vermögenswerte. Überdies darf sich der schlechter verdienende Ehepartner im Scheidungsfall über einen Ausgleich des Güterstands freuen.

5. Rechtsirrtum im Familienrecht: Eltern dürfen Kinder ohrfeigen

Erst im Jahr 2000 wurde das elterliche Züchtigungsrecht abgeschafft. Seitdem machen sich Eltern nicht nur dann strafbar, wenn sie ihre Kinder schlagen, sondern auch, wenn sie ihre Sprösslinge einsperren oder beleidigen (§ 1631 BGB, § 1666 BGB, 223,225 StGB).

Autor: Tim Geyer, Redakteur
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