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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Eine gute Rede halten

Darauf kommt es an

So halten Sie die perfekte Rede

Sie sollen eine Rede halten – für einen echten Mann kein Problem, oder? Trotzdem sollten Sie einige Regeln beachten, wenn Sie ans Rednerpult treten. Wir zeigen Ihnen, wie sie zu jedem Anlass eine geschliffene Rede halten

Egal ob auf einer Familienfeier, der Hochzeit des besten Freundes, zur Verabschiedung eines geschätzten Kollegen oder einer wichtigen Präsentation – ein Mann sollte immer die richtigen Worte parat haben, wenn er eine Rede halten soll. Das ist nicht immer ganz einfach, aber auch kein Hexenwerk. Wenn sie die folgenden einfachen Ratschläge beherzigen, werden sie bei jeder Rede glänzen.

Die richtige Vorbereitung für die perfekte Rede

Sie sollen eine Rede halten, wissen aber nur wenig über das Thema oder kennen die betreffende Person kaum? Vergessen Sie’s! Sie sollten nur eine Rede halten, wenn Sie auch wirklich etwas zu sagen haben. Auch dann ist eine gute Vorbereitung wichtig. Tragen sie alles zusammen, was Sie über das Thema finden, oder was Ihnen über die Person, um die es gehen soll, einfällt. Finden Sie eine klare Haltung, die Sie in der Rede einnehmen wollen. Jetzt gilt es, Ihre Gedanken zu gliedern. Auch eine Rede hat eine Einleitung, Hauptteil und Schluss.

In der Einleitung müssen Sie die Zuhörer für sich gewinnen, der Hauptteil enthält ihre wesentlichen Gedanken und Argumente und mit einem prägnanten Schluss können Sie bleibenden Eindruck hinterlassen. Wenn es außer Ihnen weitere Redner gibt, verständigen Sie sich mit ihnen. Nicht dass Sie am Ende alle das Gleiche erzählen.

Video: Tipps für eine selbstsichere Ausstrahlung

Der Aufbau Ihrer Rede

Ein origineller Einstieg ist für eine gute Rede sehr wichtig. Sie müssen Ihre Zuhörer praktisch gleich vom Hocker reißen, um sie aufzuwecken und neugierig zu machen. Verzichten Sie also auf langweilige Floskeln à la: „Ich weiß noch, als wäre es gestern gewesen“. Beginnen Sie besser mit etwas unerwartetem, einer Frage oder eine provokanten These. Aber Vorsicht, Sie müssen dabei auch die Sympathie des Publikums gewinnen.

Nach dem Einstig ist es wichtig, dass Sie bei Ihrer Rede einen Roten Faden beibehalten. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Botschaft und schweifen Sie nicht ab. Vor allem: Langweiligen Sie nicht! Wenn Sie anfangen zu schwafeln, werden Sie mit Sicherheit schnell in gähnende Gesichter blicken.

Achten Sie auch auf einen schönen Schluss. Ein hastiger Abgang kann die Wirkung der ganzen Rede zerstören. Finden Sie ein prägnantes Fazit. Ihre Rede soll schließlich im Gedächtnis bleiben. Sie können die Zuhörer auch selbst zum Handeln auffordern – zum Beispiel, auf etwas oder jemanden anzustoßen. Insgesamt darf die Rede auch nicht zu lang sein: Fünf Minuten gelten als ideal.

Der Vortrag der perfekten Rede

Abgesehen vom Inhalt ist für eine gute Rede auch entscheidend, wie Sie sie vortragen. Das beginnt schon beim richtigen Zeitpunkt. Bei einer Feier im Restaurant sollten Sie die Rede vor dem Hauptgang halten. Informieren Sie vorher unbedingt das Servicepersonal. Nicht, dass während ihrer warmen Worte das Essen kalt wird. Begrüßen Sie zu Beginn kurz die Zuhörer, aber lassen Sie abgedroschene Floskeln, etwa: „Ich freuen mich, heute hier sprechen zu dürfen.“

Beeindrucken Sie lieber. Dazu können Sie Ihre Stimme als dramaturgisches Mittel einsetzen, indem sie laut, leise, schnell oder langsam sprechen. So können Sie gezielt verschiedene Emotionen erzeugen. Natürlich sollte ihre Stimme auch zum vorgetragenen Inhalt passen und nicht gestelzt wirken.

Am Besten tragen Sie möglichst frei vor. Ihre Notizen sollten nur eine Stütze sein. Absolutes No-Go: Einfach eine Rede vorlesen. Sprechen Sie in kurzen eingängigen Sätzen. Suchen Sie außerdem Blickkontakt mit Ihren Zuhörern. Echte Profi-Redner verstärken die Wirkung ihrer Rede gezielt mit der passenden Mimik und Gestik.

Was bei Lampenfieber hilft

Lampenfieber ist für Sie ein Fremdwort? Dann können Sie hier aufhören zu lesen. Tatsächlich sind fast alle Menschen nervös, wenn sie vor einer größeren Gruppe sprechen sollen. Dies ist ein Relikt unserer Urahnen, die sich wortwörtlich um Kopf und Kragen reden mussten, wenn sie einer fremden Sippe in die Hände gefallen waren. Sie können diese Urangst aber leicht überwinden.

Das Wichtigste: Seien Sie selbstbewusst! Wenn Sie gut vorbereitet sind, kann gar nichts schief gehen. Atmen Sie tief durch und konzentrieren Sie sich auf den Inhalt Ihrer Rede. Wenn Sie vor Freunden oder Familie sprechen, wird es für Sie ohnehin einfacher sein, zu sprechen. Ansonsten suchen Sie sich ein oder zwei Leute aus dem Publikum, die Ihnen freundlich gesinnt sind und sprechen Sie diese zunächst gezielt an.

Haben Sie erstmal an Sicherheit gewonnen, können Sie den Blick auch zu den anderen Zuhörern schweifen lassen. Zusätzliche Sicherheit gibt Ihnen ihr Manuskript. Am besten in Form von Karteikarten, die Sie in der Hand halten können, auch wenn Sie sie nicht unbedingt brauchen.

Autor: Tobias Birzer
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