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10 Wahrheiten über den Puff

Ob es dabei nur um Sex geht und wie Sie es Ihrer Partnerin erklären

Rotlicht im Kopf

„Schatz, es wird heut später - ich muss noch ins Bordell.“ Männer sollten diesen Satz viel häufiger sagen. Denn nichts ist für eine Beziehung besser als eine gute Hure - sagt unser Autor. Und der muss es wissen.

Franck Ribéry ist gestolpert. Und zwar nicht über das Bein eines gegnerischen Spielers, sondern über eine 17-jährige Lolita. Bis zu 2000 Euro bezahlte er der Prostituierten Zahia D. pro Fick – ein riesiger Medienskandal im Jahr 2010. Doch Ribéry ist da keine Ausnahme: Pro Tag geht - geschätzt - eine Million deutsche Männer zu einer Hure. Warum bezahlen wir für Sex? Wie erkennen wir einen guten Puff? Was hat Zahia D., was keine Ehefrau der Welt haben kann? Und warum ist geteilte Freude manchmal mehr als doppelte Freude? Wir erklären’s.

1. Warum gehen Männer in den Puff?

Weil sie dort anonym sind. Dort sein können, wie sie sind. Und tun können, was sie wollen - ohne sich und anderen etwas vorzumachen.

2. Was findet Ribéry bei Zahia D., was er bei seiner Gattin nicht findet?

Er braucht keine Rolle zu spielen: weder den Ehemann noch den Vater noch den tollen Ficker. Er hat nur Spaß - wann und wie er will. Er darf sogar versagen. Im vorliegenden Fall kommt hinzu, dass er die Dame ja wohl mit einigen Kollegen teilt.

3. Geht es im Puff nur um Sex?

Nein. Jeder Mann glaubt, die Frau mag ihn - es geht immer um eine Kurzbeziehung. Wie häufig hören Huren den Spruch: „Schön, dass du mir zuhörst, meine Frau tut das nie.“ Nicht selten breiten Männer im Puff ihre Eheprobleme aus. Manche weinen sich im wahrsten Sinne des Wortes aus, fühlen sich angenommen. Oder wir können uns als Retter gerieren: „Was macht eine Frau wie du denn hier im Bordell, du bist doch viel zu gut dafür?“ Fünf Minuten später allerdings macht der Mann in aller Regel genau das mit ihr, für das sie eigentlich viel zu gut ist.

4. Wie erkläre ich meiner Partnerin, warum ich in den Puff gehe?

Überhaupt nicht. Das wäre zu kompliziert. Und Ehrlichkeit ist nicht immer angebracht. Die bekanntesten Notlügen sind: „Ich geh in die Sauna der Gesundheit wegen.“ (Die Adresse der Sauna verschweigen.) Oder: „Ich war bei der Massage.“ (Welches Körperteil massiert wurde, nicht näher erläutern.) Geschickte Lügner wissen, dass ihre Frauen ihr Wohlbefinden spüren, und behaupten deshalb, bei der Therapeutin gewesen zu sein. (Was wiederum ja eigentlich stimmt.)

5. Woran erkennt ein Mann ein gutes Bordell?

Zum einen am Zahlungsmodus: Bezahlt wird hinterher. Zum anderen natürlich an Hygiene und Stil der Räumlichkeiten. Und nicht zuletzt an den Mädels: Sind sie hübsch, jung und aus aller Welt?

6. Ist ein Bordellbesuch Fremdgehen?

Keinesfalls! Sehr viele Freier sind einsame Singles - sie betrügen höchstens ihre rechte oder linke Hand. Außerdem gefährdet die Unverbindlichkeit eines Bordellbesuchs eine Ehe nicht. Er gibt ihr eher positive Schübe und Entspannung. Eine Geliebte dagegen ist nicht selten brandgefährlich für eine Beziehung.

7. Was ist absolut tabu im Bordell?

Nicht zu bezahlen. Und die eigene Frau mitzubringen. Es sei denn, man ist angemeldet, und die Dame soll nur zuschauen, um zu lernen.

8. Und was ist sonst noch im Puff zu unterlassen?

In der Sauna auf die Heizsteine zu pinkeln. Oder nicht schnell genug abzuhauen, bevor der Gestank das ganze Bordell leert.

9. Sollte es nicht auch Frauenbordelle geben?

Klar. Wirklich emanzipierte Frauen fordern auch solche Einrichtungen. Leider müssen die wenigen Callboys, die es gibt, aus Mangel an weiblichen Kundinnen das Gros ihres Einkommens mit schwulen Männern verdienen.

10. Was tue ich, wenn ich mich in eine Nutte verliebe?

Wenn sie sich auch in dich verliebt, ist es genauso wie bei Frank und Susi von nebenan. Wenn das nicht der Fall ist, musst du allerdings sehr, sehr reich sein.
Der Autor und Regisseur Peter Zingler, Jahrgang 1944, weiß wie kein Zweiter, worum es im Bordell geht: Er hat die Geschichte des berühmtesten Puffs der Welt, des Frankfurter „Sudfass“, in einem Buch nachgezeichnet: „Rotlicht im Kopf“ (B3-Verlag, 26 Euro).

Autor: Peter Zingler
"jerks. 2" - Trailer Deutsch
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