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Beziehung zu dritt: Kann das funktionieren?

Ein Dreier gehört in die Champions League der sexuellen Erfahrungen, keine Frage. Doch was passiert, wenn aus dem einmaligen Abenteuer ein Dauerzustand wird? Kann eine Beziehung zu dritt wirklich funktionieren?

Die klassische Beziehung ist nach wie vor monogam; zu dritt ist man höchstens mit dem ersten Kind. Doch was taugt das alte Schema eigentlich noch? Muss man sich wirklich für einen einzigen Partner entscheiden? Was sich erst einmal nach einer polygamen Hippie-Kommune á la Reiner Langhans anhört, funktioniert natürlich auch etwas geschmackvoller: die Beziehung zu dritt. Konstellationen gibt es viele: zwei Männer und eine Frau, zwei Frauen und ein Mann. Drei Singles, die es zu dritt versuchen wollen oder ein Pärchen, das sich ein drittes Rad an den Wagen holt. Doch wie klappt eine solche ménage á trois?

die Zeiteinteilung

Wenn die drei Partner nicht zusammenwohnen, muss auf alle Fälle ein Zeitplan her. Andernfalls hat man nämlich schnell das Problem, das alle Beteiligten sich - ähnlich wie bei Scheidungskindern - um Besuchszeiten streiten. Das wird insbesondere dann unschön, wenn zwei der drei Partner sich eine Wohnung teilen. Insofern ist die Dreierbeziehung vor allem eine Planungssache: Gemeinsame Unternehmungen müssen gerecht aufgeteilt werden. Ansonsten drohen Eifersucht und Streit - das killt jede Beziehung, egal mit wie vielen Beteiligten.

der Sex

Hier gibt es viele Möglichkeiten, aber auch ebenso viele Gefahrenpunkte. Knapp zusammengefasst heißt das: Wer darf was, wann und mit wem? Zu Anfang der Beziehung sollte auch unbedingt geklärt werden, ob alle Beteiligten mit einem flotten Dreier klarkommen würden, denn das ist trotz allem nicht jedermanns Sache. Auch über sonstige Vorlieben muss Einigkeit herrschen. Wenn nämlich zwei von drei Partnern ein perfektes Sexleben haben, der Dritte aber mit seinen Fantasien auf der Strecke bleibt, bringt das für alle Stress. Wie man so etwas verhindern kann: durch Offenheit. Über alle Probleme reden ist in einer Beziehung zu dritt unvermeidlich.

die Gefühle

Männer wie Frauen neigen dazu, sich mit anderen zu vergleichen. Das ist in einer Dreierbeziehung natürlich besonders extrem. Gefährlich wird es bei der Frage 'Wen liebst du eigentlich mehr?'. Deshalb ist in einer Beziehung zu dritt viel Feingefühl gefragt. Jeder muss seine Liebe und Aufmerksamkeit gerecht auf die beiden anderen verteilen, sonst kommt es schnell zu Eifersucht. Das kann Stress bedeuten, wenn es erzwungen wird, das heißt wenn einer der drei nur notgedrungen ein Teil der Beziehung ist. In diesem Fall werden wahrscheinlich auch alle guten Vorsätze nichts helfen.

Darf's ein bisschen mehr sein?

Sie haben sich zu dritt arrangiert und alles läuft gut? Perfekt. Doch was passiert, wenn plötzlich ein vierter Partner auf den Karren aufspringen will? Klären Sie unbedingt am Anfang ihrer Dreierbeziehung, ob noch mehr Partner erwünscht sind oder nicht. Ansonsten endet die ganze Geschichte nämlich schnell in einer Massenveranstaltung mit Gefühlschaos - und dann ist das Single-Dasein vielleicht doch die bessere Variante.

die Verhütung

Egal ob die Dreierbeziehung aus zwei Männern und drei Frauen oder der umgekehrten Verteilung besteht: Die Art der Verhütung sollte definitiv ein Thema sein. Nichts ist schließlich unschöner, als sich in einer Beziehung mit Vaterschaftsfragen und Geschlechtskrankheiten herumschlagen zu müssen. Wenn niemand dauerhaft mit Kondom verhüten möchte, sollten alle Beteiligten zuerst einmal einen Aids-Test machen. Sicher ist schließlich sicher. Ist die Dreierbeziehung zusätzlich auch eine offene Beziehung, sollte der Test in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Autor: Felix Lenbach
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