Direkt zum Inhalt
Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

„Wir müssen reden“

Ein Survival-Guide für Beziehungsgespräche

Beziehungsgespräche

Irgendwann kommt er: Der Moment, in dem die Lippen der Liebsten nicht mehr wild knutschen, sondern ein ernsthaftes Wörtchen reden wollen. Nach dem Turteln ist vor dem Beziehungsgespräch – und damit schlimmstenfalls vor dem ersten großen Krach. Der Berater weiß, wie Sie die Gesprächsbombe entschärfen.

Redselige Frauen, wortkarge Männer: Dieses Klischee ist längst passé. Eigentlich. Denn obwohl Forscher der University of Arizona in Tucson schon 2004 herausgefunden haben, dass ein Mensch unabhängig vom Geschlecht rund 16.000 Worte pro Tag spricht, gibt es doch eine Situation, in der sie sprudelt, während er um Formulierungen ringt. Die Rede ist vom Stimmungskiller Nummer eins, dem Beziehungsgespräch. Damit Aussprachen nicht in hartnäckigem Schweigen oder mit fliegenden Tellern enden, hilft nur eines: sensibel, aber immer ehrlich sein. Ja, auch bei diesen drei kniffligen Fragen:

1. Frage im Beziehungsgespräch: „Wohin führt das mit uns?“

Sie sind schon miteinander im Bett gelandet, aber noch nicht bewusst in Richtung Beziehungshimmel abgehoben? Herzlich willkommen im emotionalen Transitbereich! Hier müssen Sie entscheiden, wohin die Reise überhaupt gehen soll. Wenn Sie die gemeinsame Zeit genossen haben, das Wort „Liebe“ nicht oder noch nicht bemühen wollen, sind kleine Ausflüchte durchaus erlaubt. Ein „Ich bin froh, dass du das ansprichst, denn du bedeutest mir sehr viel“, signalisiert echtes Interesse, ohne allzu verbindlich zu sein. Verstecken sich hinter Ihrer kühlen Fassade keine großen Gefühle, sagen Sie das auch so. Denn genau das hat Ihr Flirt wohl insgeheim längst geahnt.

Video: Gute Gesprächsthemen fürs erste Date

2. Frage im Beziehungsgespräch:„Wäre eine gemeinsame Wohnung nicht praktischer?“

„Zu mir oder zu dir?“ Beim ersten Mal mag diese Frage Ihre Liebste noch anturnen. Nach der 20. Wiederholung rollt sie genervt mit den Augen und spätestens nach Runde 30 hat sie endgültig genug davon, immer Ersatzunterwäsche mit sich herumschleppen zu müssen. Geht es Ihnen ganz genauso, liegt die Lösung auf der Hand: Klingeln Sie direkt bei einem Umzugsunternehmer durch. Wollen Sie weder Wohn- noch Freiraum abgeben, sollten Sie Ihre Antwort taktisch klug formulieren. Liefern Sie ihr zunächst spezifische Gründe, warum Sie liebend gern mit ihr zusammenziehen würden („Dann könnte ich jeden Morgen neben dir aufwachen!“), das sorgt für eine positive Grundstimmung. So stoßen Ihrer Herzdame die ehrlichen Bedenken, die Sie hinterherschieben, nicht mehr allzu übel auf. Hobbys wie Meditation, die ein gewisses Maß an Ruhe erfordern, sind zum Beispiel ein gutes Argument – vorausgesetzt, Sie gehen ihnen auch wirklich nach.

3. Frage im Beziehungsgespräch: „Warum reden wir nicht mehr miteinander?“

Die Antwort auf diese Frage liegt zwar nah, gut ankommen wird Sie bei Ihrer Liebsten deshalb noch lange nicht. Verkneifen Sie sich die Gegenfrage „Worüber willst du denn reden?“ also lieber gleich. Sie mögen durch Ihr Schweigen stille Zuneigung signalisieren, Ihre Liebste vermutet in den Gesprächspausen hingegen eher ein Anzeichen für nachlassende Gefühle – oder dafür, dass Sie ein echter Langweiler sind. Beides fegen Sie vom Tisch, indem Sie endlich mal wieder Ihren Mund aufmachen, Fragen stellen und längere Antworten geben. Ein Buch lesen und mit ihr darüber reden kann auch nicht schaden. Denn natürlich sind Sie faszinierend, das haben Sie bisher einfach nur sehr gut versteckt.

Video: Redekunst

Autor: Anna Eube
Newsletter

Jede Woche neu:
die spannendsten Themen,
die schönsten Frauen

Jede Woche neu: die spannendsten Themen, die schönsten Frauen

The was an error. Please try again later.