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Von wegen Hochdeutsch

Darum finden Frauen einen Dialekt sexy

Da legst di nieder

Dialekt kommt gut an. „Dua dei Haxn ausananda“ sollte man vielleicht nicht gleich bringen, bairisch ist aber trotzdem der erotischste Dialekt Deutschlands. Auch andere Mundarten punkten beim Flirt. Welche das sind?

Eine Umfrage hat bestätigt: Wer Dialekt spricht, hat unter Umständen einen ersten Flirtbonus, der ihm in die Wiege gelegt wurde. Aber nicht jeder Dialekt kommt beim Anbandeln gleich gut an. Westdeutsche stehen eher auf Schwäbisch als Ostdeutsche. Die wiederum finden Sächsisch am attraktivsten – was für Wessis gar nicht geht. Auch zwischen den Geschlechtern herrscht Uneinigkeit. Frauen finden den Dialekt von Männern aus dem Stuttgarter Raum attraktiv, Männer hingegen bevorzugen keine schwäbelnde Frauen. Insgesamt sprechen nur ein Viertel aller Deutschen einen Dialekt. Und viele davon auch nur im Freundes- und Bekanntenkreis. Nur Mut. Denn Mundart ist sexy. Vor allem der aus dem Süden.

Da legst di nieder

Sage und schreibe 42 Prozent aller Befragten gaben an, Bairisch sei der attraktivste Dialekt im deutschsprachigen Raum. Wer das R rollt, bei wem die Aussprache breiter ist als das Kreuz, der hat das große Los gezogen. Vor allem weibliche Befragte gaben an, sie fänden Bairisch attraktiv: Es klingt durchsetzungsfähig und warmherzig zugleich.

Küss die Hand’

Auf Platz zwei der attraktivsten Dialekte folgt Weanarisch, also die Mundart aus Wien. Männer finden den österreichischen Dialekt eher schwierig bis schmierig. Frauen dagegen sagen, Weanarisch ist ein Indiz für Charme, nicht für Arroganz.

Gruezi

Was nur haben die südlichen Dialekte an sich? Ist es das Alpenglühen, die Sicherheit, das Bodenständige, dass sich auch im Zungenschlag wiederfindet? Denn auch die männlichen Bewohner der deutschsprachigen Schweiz haben trotz oder gerade aufgrund der „Ch“-Schwäche gute Chancen, Frauen mit dem Sprachklang zu bezirzen. 27 Prozent finden Schwyzerdütsch angenehm.

Icke find dich jut, wa

Nachdem Berlin Europas unangefochtene Trendhauptstadt ist, können sich auch die eingeborenen Berliner Männer über Zuspruch freuen. Denn jenseits des Weißwurstäquators ist die direkte, harte und freche Berliner Schnauze das attraktivste, was die deutsche Sprachlandschaft zu bieten hat.

Macht misch jeck

Viele Dialekte sterben aus. Kölsch hingegen, eine Dialektvariation des Rheinischen, lief eigentlich niemals Gefahr, irgendwann nicht mehr gesprochen zu werden. Es gehört nach wie vor zur Kölner Identität und hat sich zu einem Stadtdialekt etabliert. Ein Grund dafür dürfte auch sein, dass Kölsch gerne gehört wird. Ein anderer, dass beim Karneval eh alles erlaubt ist.

ganz normal

Auch wenn Dialekte charmant sind und sechs Prozent aller Menschen sogar eine Sprachfärbung angenommen haben, nachdem sie in eine Region gezogen sind, in dem die Menschen nicht so sprechen wie bei der Tagesschau: Hochdeutsch, von allen Schnörkeln befreit, ist für die meisten immer noch am Schönsten. Es ist wie ein weißes Blatt Papier, auf dass man in geschwungener Schrift deutlich machen kann, wie toll das Gegenüber doch ist.

Autor: Tim Rittmann
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