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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Der perfekte Gang

So wirken Sie beim Gehen attraktiv

"Manwalk"-Unterricht

Nicht nur Gesicht und Körper sind wichtige Attraktivitätsmerkmale. Und beim Flirt entscheiden nicht nur die richtigen Worte – auch der richtige Gang macht sexy

Ein richtiger Mann geht wie ein Cowboy. Was lange Zeit nur ein Klischee war, wurde nun von Forschern der Ruhr-Universität-Bochum bestätigt. Im "BioMotionLab" untersuchten sie die Fortbewegungsweise von Männern und Frauen – auch auf die Attraktivität hin. Für den Versuch befestigten sie bei Versuchspersonen reflektierende Marker am Körper und ließen sie in einem dunklen Raum auf und ab gehen. Nun mussten andere Versuchspersonen, die sich bewegenden Silhouetten einordnen und zwar nach Alter, Geschlecht und Attraktivität. Bei einem Alter der Testläufer von über 20 Jahren wurde das Geschlecht in über 90 Prozent der Fälle richtig zugeordnet.

Der Cowboy-Gang wirkt männlich

Die Männer erkannten die Versuchspersonen an dem klassischen Cowboy-Gang. Sie nehmen viel Raum ein, laufen breitbeinig, mit starken Bewegungen der Schultern. „So wie ein Taubenmännchen sich aufplustert, oder der männliche Löwe seine Mähne sträubt“, zitiert die Zeitung "Die Welt" den Forschungsleiter Nikolaus Troje.

Männlich ist nicht gleich attraktiv

Dieser Gang wurde zwar als der klassisch männliche wahrgenommen, allerdings nicht als besonders attraktiv eingestuft. Bloßes Platz-Hirsch-Verhalten hilft also nicht weiter. Als besonders anziehend wurde der Gang eingestuft, der Schwung, Kraft und Entschlossenheit vereinte.

Attraktiver Gang ist eine Frage des Alters

Hochinteressant: Sowohl Frauen als auch Männer fanden nur den Gang von über 20-Jährigen attraktiv. Ab dem 30. Lebensjahr wurde er allerdings tendenziell als weniger attraktiv wahrgenommen.

Den perfekten Gang kann man üben

Ein richtiger Mann braucht also von allem etwas: Ein bisschen Cowboy, der läuft wie ein Twen und das voller Elan und Zielstrebigkeit. Beim Gang ist es wie bei fast allem, man kann ihn üben. Wie? Mit dem klassischen Buch auf dem Kopf. Dann: keine ruckartigen, sondern kontrollierte Bewegungen. Fortgeschrittene können sich dann von Filmhelden (aber nicht von Cowboys) inspirieren lassen. Bestes Beispiel, wie so oft: James Bond.

Autor: Amir Akbari
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