Direkt zum Inhalt
Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Hochzeit, Verlobung, Geburtstag

So kaufen Sie Ihrer Liebsten einen Ring

Einen Ring kaufen

Wer seiner Liebsten einen Ring schenken will, sollte wissen: Ein Ring steht mit seiner geschlossenen Kreisform für die Unendlichkeit der Liebe und die Verbindung zueinander. Deshalb sollte er auch mit viel Sorgfalt ausgewählt werden. Was Sie beim Kauf beachten müssen, weiß der Berater.

Das erste Beziehungsjahr ist überstanden, vielleicht sind auch schon mehrere Jahre daraus geworden – da drängt sich plötzlich folgender Gedanke auf: Ich könnte meiner Freundin einen Ring schenken! Aber Vorsicht: Wer diese Idee hat, sollte sich seiner Entscheidung wirklich sicher sein, da ein Ring meistens mit einem Heiratsantrag assoziiert wird. Wer einfach nur einen Ring als Liebesbeweis oder besonderes Schmuckstück für die Liebste auswählen möchte, sollte sich deshalb besser vorher über seine Absichten bewusst werden. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn die Intention falsch verstanden wird. Und so wählen Sie das passende Stück aus:

Die richtige Ringgröße wählen

Bevor man sich zum Juwelier wagt, braucht man die richtige Ringgröße – sonst gibt’s keinen perfekten Ring. Eine Ringgröße ermittelt man, indem man entweder den Innendurchmesser oder den inneren Ringumfang misst. Hierfür gibt es beim Juwelier Tabellen oder einen Ringstock. Besonders einfach geht es, wenn die Liebste bereits Ringe hat, die sie oft trägt. Sobald sie diese einmal ablegt, bietet sich Ihnen die ideale Gelegenheit, um schnell Maß zu nehmen: Ein Blatt Papier ist bestens geeignet, um den Ring an der Innenkante abzupausen. Sehen Sie sich jedoch vorher genau an, welcher Ring an welchem Finger ihrer Freundin sitzt, da die Größe nicht nur danach, sondern auch je nach rechter oder linker Hand stark variiert. Noch präziser ermitteln Sie die Größe, wenn Sie einen getragenen Ring auf ein Lineal legen oder über eine Messerspitze schieben und die Klinge nach unten rutschen lassen, um dann die entsprechende Stelle millimetergenau abzunehmen. Haben Sie einen breiten Ring, müssen Sie später beim Juwelier eine Nummer kleiner wählen, bei einem schmalen, eine Nummer größer. Haben Sie keinen Ring als Vorlage, versuchen Sie bei ihrer Freundin den entsprechenden Fingerumfang heimlich abzumessen. Dies gelingt am Besten mit einem Faden oder Stück Papier, zum Beispiel wenn sie nachts gemeinsam von einer Party kommen, Ihre Liebste stark angetrunken ist und nach einem weiteren Drink in Ihren Armen eingeschlummert ist. Ihre Freundin sollte auf alle Fälle tief und fest schlafen, da Sie den Faden oder das Papier eng um die entsprechende Fingerstelle wickeln müssen. Dies ergibt dann die Länge des Rings als Basis. Sie selber sollten bei diesem Prozess natürlich so nüchtern wie möglich sein. Sollte die Ringgröße am Ende trotzdem nicht hundertprozentig passen, ist das kein Grund zur Verzweiflung: Ein guter Juwelier kann jederzeit den ein oder anderen Millimeter erweitern oder verkürzen, vorausgesetzt der Ring sitzt sonst einigermaßen.

Video: Tipps für selbstsichere Ausstrahlung

Das passende Modell eines Rings wählen

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Wenn sie losziehen, um die Geschäfte abzuklappern, werden Sie viele Entscheidungen zu treffen haben: Sollte der Ring klassisch geformt sein oder geschwungen? Sollte er schmal, breit oder eine normale Ringbreite besitzen? Bevorzugen Sie Gold, Silber, Platin oder ein ganz anderes Material – blank poliert oder matt geschliffen? Bestimmt möchte ein Juwelier auch wissen, ob Sie einen Ring mit Stein und Gravur wollen oder eher etwas Modisches mit einem ausgefallenen Design. Alles ist möglich und nur eine Frage des Preises. Bevor Sie sich verrückt machen lassen, lautet unser Tipp: Vertrauen Sie Ihrer Intuition! Nehmen Sie nur Schmuckstücke in Augenschein, die Sie wirklich begeistern – schließlich ist ein Ring ein sehr persönliches Geschenk, das auch etwas über Ihren Geschmack ausdrückt – und die Vorlieben ihrer Freundin werden Sie ja inzwischen kennen. Grundsätzlich gilt: Ein Ring als Schmuckstück sollte eher ein unverfängliches Design haben, das modern wirkt. Ein Verlobungsring sollte mehr ein klassischer Ring mit einem Stein oder Diamanten sein. Eheringe werden grundsätzlich gemeinsam ausgesucht, niemals alleine.

Die Qualität bei Ringen unterscheiden

Achten Sie auf die Qualität des Materials und wählen Sie bloß keine Billigware: Unter 150 Euro sollten Sie gar nicht erst anfangen. Sparen Sie lieber noch ein paar Monate und greifen Sie dann tiefer in die Tasche – viel tiefer – denn ein Ring muss einiges aushalten und verlässt womöglich den Finger ihrer Freundin nie wieder. Einzige Ausnahme: Sie haben sich wieder in ihre Jugendfreundin vom Spielplatz verliebt und wollen ihr einen Antrag machen. In dieser Situation ist es erlaubt, den Kaugummiautomaten aus guten, alten Zeiten so lange mit ihrer Freundin und 10 Cent Stücken zu traktieren, bis Sie einen Ring erhalten. Als symbolische Geste kommt diese Idee mit Sicherheit gut an, allerdings wird ihre Freundin einen Antrag nur dann richtig ernst nehmen, wenn Sie aus ihrer Jackentasche einen edleren Ring hervorziehen. Es sei denn, Sie halten sich an die Filmvorlage von „Frühstück bei Tiffany“ und laufen gleich am nächsten Tag mit Ihrer Liebsten an der Hand bei „Tiffany“ ein, um den Billigring gravieren zu lassen.

Einen Ring selber schmieden

Wenn Ihnen keine dieser Varianten gefallen hat, Sie eine individuellere Lösung suchen und am liebsten selber bei der Gestaltung mitmachen wollen – nur Mut: Schmieden Sie ihrer Freundin einen Ring. Dazu müssen Sie keinerlei Vorkenntnisse mitbringen, sondern einfach nur motiviert sein, um am Wochenende einen Goldschmiedekurs zu besuchen. Solche Kurse gibt es in allen größeren Städten Deutschlands – ein Tipp ist die „Hobbygoldschmiede“ von Oliver Kargus, zu finden unter www.hobbygoldschmiede.de. Hat man sich erst mal zu so einem Kurs angemeldet, kann es direkt losgehen: Bei einem Vorgespräch lässt sich alles über das Design, den Entwurf und das Material klären. Später wird Ihnen ein Profi zur Seite gestellt, der Ihnen alle wichtigen Arbeitsschritte erklärt und notfalls auch eingreift, damit das gute Stück später nicht nur für die Wasserdichtung taugt. Das Ergebnis wird auf jeden Fall nicht mehr von einem gekauften Ring zu unterscheiden sein. Paare können ebenfalls ihre Trauringe gegenseitig in diesem Kurs anfertigen – und das geht einfacher, als man anfangs denkt. In jedem Fall hat der Ring anschließend eine ganz besondere Bedeutung: Wer erinnert sich nicht gerne daran, wie der Partner im Schweiße seines Angesichts den eigenen Ring geschmiedet hat?

Video: A-Punkt, C-Punkt, U-Punkt – Der G-Punkt ist was für Anfänger

Autor: Anja Damm
Newsletter

Jede Woche neu:
die spannendsten Themen,
die schönsten Frauen

Jede Woche neu: die spannendsten Themen, die schönsten Frauen

The was an error. Please try again later.