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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Frauen und Arschlöcher

Warum fallen so viele auf Bad Boys rein?

Frauen und Arschlöcher

Frauen stehen auf Männer, die einfühlsam, zärtlich, tier- und kinderlieb sind? Von wegen! Sie stehen meist auf echte Kerle – und dazu zählen nun mal auch eine Menge Arschlöcher. Was Frauen an echten Bad Boys und Herzensbrechern finden, erklärt Ihnen der Berater.

„Mit dir kann man echt total gut reden.“ Oder: „Du bist der beste Freund, den eine Frau sich wünschen kann.“ So lauten Sätze, die wie Axthiebe ins Gemächt wirken. Kein Mann will sie hören, denn sie bedeuten nur eins: „Sex? Vergiss es!" Wer sie hört, hat einiges falsch gemacht. Er hat die Frau andauernd auf Händen getragen, war stets aufmerksam und las ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Anstatt sich dafür zu revanchieren, ist sie garantiert wieder in die tätowierten Arme ihres Exfreunds geflohen, der sie manchmal „Alte“ nennt und noch zwei andere Freundinnen hat. Da fragt sich der immer verständnisvolle Frauenfreund und tolle Zuhörer: Wieso tun Frauen sich diese Arschlöcher bloß immer wieder an?

Erstens: Das Arschloch ist bei Frauen begehrt

Wissenschaftler der „New Mexico State University“ haben in einer Studie herausgefunden, dass böse Männer (also, Männer, die zum Lügen und Manipulieren, zu Narzissmus und impulsiver Handlungsweise neigen) mehr Sexualpartnerinnen haben als Kuscheltypen. Weil sie es mangels Respekt einfach bei jeder – wirklich jeder – probieren, steigt ihre Erfolgsquote. Das kommt bei Frauen unwahrscheinlich gut an. Weil sie sehen: Aha, wenn so viele Frauen scharf auf den sind, muss das ja ein Wahnsinnstyp sein. Frauen verlassen sich bei der Partnerwahl nämlich gern auf das Urteil ihrer Geschlechtsgenossinnen. Nachzulesen hier: Warum vergebene Männer mehr Erfolg bei Frauen haben

Video: Welcher Flirttyp sind Sie?

Zweitens: Das Arschloch braucht Hilfe – von Frauen!

Vielleicht erkennen Sie den Mann als Arschloch. Das heißt aber nicht, dass die Frau das genau so sieht. In ihren Augen wird das Arschloch zur verlorenen Seele, die verzweifelt auf der Suche nach Liebe ist, ohne es überhaupt zu wissen. Jemand muss diesen Menschen retten. Und wer, wenn nicht sie? So ähnlich lautet auch die Theorie der Autoren Hauke Brost und Marie Theres Kroetz-Relin: „Frauen haben das ,Helfersyndrom'“, schreiben sie in ihrem Buch „Wie Frauen ticken“. „Theoretisch wünschen sie sich zwar einen Mann, der perfekt ist. In der Praxis halten sie aber nach einem Ausschau, den sie ,verbessern' können. Und das bleibt dann meist eine trügerische Hoffnung.“

Drittens: Das Arschloch ist für Frauen aufregend

Ein Mann, der einem seine Zuneigung auf dem Silbertablett serviert? Langweilig. Was nichts kostet, ist nichts wert. Auch Frauen wollen sich ein bisschen anstrengen müssen für die Liebe. Ein Bad Boy lässt sich nie festnageln – und die Angewohnheit, das zu begehren, was man nicht haben kann, ist nunmal geschlechtsübergreifend. Weil sie so selten sind, glorifiziert die Frau die Momente der Zweisamkeit. Die Erinnerung daran sorgt immer wieder dafür, dass die Frau doch bei ihm bleibt, auch wenn er sie noch so mies behandelt. Bis irgendwann ein Mann auftaucht, der auch selbstbewusst und spannend ist, aber trotzdem ein lieber Typ. Denn irgendwann wird’s ja auch mal Zeit für Kinder – und als Vater kommt das Arschloch für die meisten Frauen dann doch nicht infrage.

Video: So werden Sie ein erfolgreicher Unternehmer

Autor: Birgit Querengäßer
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