Direkt zum Inhalt
Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Freundschaft mit einer Frau: So funktioniert sie wirklich!

Spätestens seit „Harry und Sally“ wissen wir: Männer und Frauen können nicht befreundet sein, ohne zusammen im Bett zu landen. Ob das wirklich stimmt, haben wir recherchiert und sind da zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen

Seinen Anfang nahm das Drama um die Freundschaft zwischen Männern und Frauen vor 2400 Jahren. Als der griechische Philosoph Platon mit der Geschichte von der platonischen Liebe angefangen hat: eine höhere Liebe mit tiefster seelischer Verbundenheit und ganz ohne sexuelle Triebe. 2400 Jahre stand Platons Idee im Raum, aber seit der, ja jetzt kommt das böse Wort, Emanzipation, sind Männer und Frauen auf Augenhöhe und platonische Freundschaften auf dem Vormarsch. Aber wie funktioniert es wirklich?

Freundschaftstyp 1: die Sandkasten-Freundin

Im Kindergarten fängt es an. Da bemerkt man zum ersten Mal, dass es zwei verschiedene Sorten Mensch gibt: die, mit denen man in der Bauklotzecke spielt, und die, die sich in der Puppenecke vergnügen. Doch dann ist da die Eine, die von der Puppenmutter zur Bauklotz-Architektin wird – die erste und einfachste platonische Freundschaft Ihres Lebens ist geknüpft. Einfach deswegen, weil Sie sich als Kinder kennenlernen und in 99 Prozent der Fälle ein geschwisterähnliches Verhältnis aufbauen.

Die Kennzeichen dieser Freundschaft: Sie liegen neben der Dame im Bett, würden aber nie daran denken, sexuell mit Ihr aktiv zu werden und bei der Vorstellung an ihre Eltern läuft Ihnen kein kalter Schauer über den Rücken, sondern Sie bekommen Familiengefühle.

Was Sie von der Freundschaft haben: Die Sandkasten-Freundin geht mit Ihnen durch dick und dünn. Sie hat alles miterlebt – ihre Kifferzeiten, ihre Punkerzeiten, ihr ausgiebiges Singleleben und auch nach der ersten großen Trennung bleibt sie tapfer an Ihrer Seite.

Freundschaftstyp 2: die hässliche Freundin

Auf einer Party lernen Sie sie kennen. Eine Frau, mit der man richtig gut plaudern kann, eine zum Pferde stehlen. Da stört Sie auch nicht, dass die Gute in keinem Fall Ihrem optischen Beuteschema entspricht. Die

Kennzeichen dieser Freundschaft: Sie finden sie witzig und ehrlich, schätzen ihre lockere Art und haben trotzdem nicht das Bedürfnis, mit Ihr in die Kiste zu steigen.

Doch Vorsicht: Gefahr birgt diese Freundschaft immer dann, wenn sich Ihre beste Freundin in Sie verliebt. Deswegen von vornherein klar abstecken: Ich will Freundschaft und sonst nichts.

Was Sie von dieser Freundschaft haben: In erster Linie denken sie daran, dass jede hässliche Frau erfahrungsgemäß eine wunderschöne beste Freundin hat, bei der Sie dann ganz einfach landen können. In zweiter Linie wird Ihnen diese gute Freundin nie Probleme machen, wenn Sie in einer Beziehung sind, weil alle Frauen feststellen werden, dass hier keine Gefahr besteht.

Freundschaftstyp 3: die vergebene Freundin

„Man ist die heiß“, haben Sie sich beim ersten Aufeinandertreffen gedacht. Und dann haben Sie auch noch genau die gleiche Wellenlänge, doch dann das: Sie ist vergeben. Und zwar so, dass nichts und niemand sie und Ihren Liebsten trennen können. Mit diesem Problem sind Sie nicht alleine – rund 72 Prozent der Männer waren mal in ihre gute Freundin verknallt. Doch der pragmatische Mann von heute denkt sich in einem solchen Fall: „Na gut, dann werden wir eben Freunde.“

Die Kennzeichen dieser Freundschaft: Sie heult sich bei Ihnen aus, wenn es in ihrer Beziehung nicht läuft und Sie geben fleißig Beziehungstipps.

Die Gefahr: Versuchen Sie nicht sie in einem schwachen Moment rum zu kriegen, denn das wäre fatal. Geben Sie sich mit der Rolle der starken Schulter zufrieden und warten schön ab, bis sie wieder zu haben ist – wenn Sie sie bis dahin überhaupt noch wollen.

Was Sie von dieser Freundschaft haben: Wenn Sie sich mit dieser Sexbombe an Ihrer Seite zeigen, wird Ihnen die Frauenwelt zu Füßen liegen. Denn die Frau an Ihrer Seite ist das beste Aushängeschild. Und auch in puncto Styling kann Ihnen diese Dame unter die Arme greifen.

Freundschaftstyp 4: die „Da-lief-mal-was“-Freundin

Am Anfang Ihrer Freundschaft hat es tatsächlich mal geknistert. Sie haben ein bisschen geknutscht und sind auch mal im Bett gelandet, doch irgendwie warteten danach nicht die großen Gefühle auf Sie, sondern eher die tiefe Verbundenheit. Die Lösung des Problems: Sie werden gute Freunde.

Die Kennzeichen dieser Freundschaft: Sie können über alles reden und machen von der Kneipentour bis zum Museumsbesuch alles zusammen. Hat einer von Ihnen einen Partner, gibt’s keine Eifersucht.

Die Gefahr: Auch wenn zwischen Ihnen alles geklärt ist, könnten Ihre Partner eifersüchtig werden, denn der Gedanke, dass da mal was zwischen Ihnen lief, ist nicht wirklich angenehm.

Was Sie von dieser Freundschaft haben: Alles! Tabus gibt’s zwischen Ihnen ohnehin keine, denn nachdem Sie zusammen im Bett waren können Sie mit ihr auch das pikanteste Sexthema erörtern. Außerdem können Sie ihr alle Fragen rund ums weibliche Geschlecht stellen. Am Ende jeder Unterhaltung verfügen Sie dann über pikantes Insiderwissen, dass Ihre männliche Freunde neidisch machen dürfte.

Das berühmte Freundschafts-Risiko: Sex

Klar, bei Ihnen und Ihrem besten Kumpel stellt sich nicht das Problem, das Sie mal im Bett landen könnten. Bei Ihnen und ihrer besten Freundin sieht die Sache allerdings ganz anders aus, denn da steht das Thema Sex eigentlich immer im Raum. Zumindest, wenn es nach der „Harry-und-Sally-Theorie “ geht.

Kennen Sie nicht? Es besagt, dass Männer und Frauen, die befreundet sind, zwangsweise irgendwann im Bett landen. Der amerikanische Psychologe Donald J. O’Meara sagt dazu, Freundschaften zwischen Männern und Frauen „müssen mit der Tatsache leben, dass gegengeschlechtliche Beziehungen immer ein Potenzial an Sexualität beinhalten und dies in ihrer Beziehung entweder latent oder manifest ist“.

Für Sie bedeutet das: Hände weg von Ihrer besten Freundin. So verführerisch der Gedanke auch sein mag. Denn irgendwann kommt der Moment, an dem Ihre Freundschaft darunter leiden wird, entweder, weil Sie sich in einem beziehungsähnlichen Konstrukt wieder finden oder weil einer von beiden sich verknallt hat.

In dem Fall hieße es: Hasta la vista, beste Freundin!

Autor: Lena Iker
Newsletter

Jede Woche neu:
die spannendsten Themen,
die schönsten Frauen

Jede Woche neu: die spannendsten Themen, die schönsten Frauen

The was an error. Please try again later.