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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

JGA, Location-Suche, Hochzeitsauto: So heiraten Sie ohne Stress

Der Heiratsantrag war erfolgreich – Häkchen dran! Doch auf das, was nun folgt, waren Sie nicht vorbereitet: Die Zukünftige wird zur Hochzeitsmaschine, die Schwiegermutter mischt sich permanent ein und es müssen plötzlich tausend Entscheidungen getroffen werden. Wird in der Kirche geheiratet, darf Onkel Paul kommen, gibt's eine Kutsche? Wie Sie erfolgreich planen und dabei cool bleiben

Sie wollen eigentlich nur ein bisschen heiraten, Ihre Zukünftige hat aber schon seit der Kindheit genaue Vorstellungen, wie das alles abzulaufen hat? Machen Sie sich keinen Kopf! Entscheidend ist, bei der Planung cool zu bleiben und die Frau nicht noch mehr aufzuwühlen. Denn diese befindet sich ja im Vorbereitungswahnsinn. Aber der Reihe nach.

Kirchlich heiraten?

Ob die Hochzeit in der Kirche oder „nur“ im Standesamt stattfindet, entscheidet meistens die Braut. Vielleicht hat sie heimlich seit zwei Jahren eine Kirche gebucht, weil man dort nur ganz schwer einen Termin bekommt. Klingt komisch? Frauen verstehen in dieser Beziehung halt keinen Spaß. Da werden Atheisten plötzlich zu Christen und Kirchenmuffel müssen beim Gemeindebasar aushelfen, um beim Pastor Pluspunkte zu sammeln. Sicher, über die Kirche lässt sich streiten, aber eins steht fest: Die meisten Standesämter geben einfach nicht so viel her wie eine festlich geschmückte Kirche.

Die richtige Location für die Hochzeit

Bei der Hochzeitsplanung sollte man sich relativ schnell einigen, wie, wo und in welchem Umfang die Feier stattfinden soll. Erst dann wird nach dem richtigen Hotel oder Restaurant Ausschau gehalten. Eine gute Location ist übrigens genauso schwer zu bekommen wie die Kirche oder das schönere Standesamt. Auch wenn Ihre Liebste vielleicht alles etwas zu ernst nimmt und viel zu früh mit der Planung beginnt, sollten Sie sie nicht bei der Locationssuche bremsen. Denn was bringt es, wenn man die richtige Kirche hat, aber keinen Raum zum Feiern findet?

Das Herzstück jeder Hochzeit: das Brautkleid

Die Kleiderfrage der Braut ist ein heikles Thema. Der Bräutigam zieht einen schwarzen Anzug an, der vielleicht noch in seinem Schrank hängt und überlegt, ob er sich noch neue Schuhe leisten soll. Er kann nicht verstehen, warum die Braut so viele Auslagen hat. Sätze wie „So teuer ist das Kleid, dass du nur einmal anziehst?“ oder „Was machst du denn mit dem Kleid nach der Hochzeit?“ möchte die Braut nicht hören.

Unser Tipp: Die Frau machen lassen. Die Farbe der Stoffproben, die man zu sehen bekommt, damit man die richtige Hemdfarbe und das perfekte Einstecktuch besorgen kann, zur Kenntnis nehmen. Man selber sieht einen weißen Stoff, die Braut besteht aber auf ein gebrochenes Weiß, bekommt selbstverständlich recht und man kauft sich das weiße Hemd. Sie wird es Ihnen danken.

Auto oder Kutsche?

Für viele Frauen kann eine Hochzeit ohne Kutsche nicht stattfinden und man kommt wahrscheinlich nur aus der Nummer heraus, wenn man eine Pferdehaarallergie nachweisen kann. Die Frauen, die sich für ein Auto entscheiden, interessiert es auch wie sonst im Leben meist nicht, in welchem Auto vorgefahren wird. Das ist der Zeitpunkt, wo sich der Mann durchsetzen kann und einen viel zu teuren Oldtimer für einen Tag buchen darf. Ein pinkfarbener Cadillac in Gedenken an Elvis sollte mit der Zukünftigen vorher abgeklärt werden. Cabrios und offene Cadillacs können heikel sein, da schlechtes Wetter und Wind die Stimmung und Frisur der Braut beeinflussen können.

Das Beste daran: der Junggesellenabschied

Warum feiert man eine Hochzeit? Richtig! Wegen des Junggesellenabschieds. Und da sollte man es so richtig krachen lassen. Die Zukünftige kann nämlich nichts gegen Stripclubs und Sauftouren einwenden, da die Planung in den Händen der Kumpels liegt. Da so mancher Abend heftig endet, sollte er vielleicht nicht direkt vor der Hochzeit stattfinden (Hangover-Gefahr!).

Schwieriger wird es, wenn alle anderen Kumpels bereits verheiratet und Familienväter sind. Schnell merkt man, dass sie unterm Pantoffel stehen und einen gemütlichen Abend der Kneipentour vorziehen. Suchen Sie sich im Vorfeld also den richtigen Trauzeugen aus. Einer, der weiß, wie man ordentlich feiert. Mehr Informationen dazu gibt's hier Junggesellenabschied.

Die Hochzeitsfeier

Endlich ist der Tag der Tage da und die stressige Planphase überstanden. Die ganze Sippe ist angereist und hat sich rausgeputzt und Sie fühlen sich in der Lage, einen kurzen Eröffnungstanz ohne große Unfälle darzubieten. Auch wenn nicht immer alles perfekt klappt, sollten Sie locker bleiben und einfach Spaß haben. Die Gäste können sich nachher kaum noch an die angebotenen Speisen erinnern, wissen aber, ob und wie sie gefeiert haben. Die Feier, die ja immerhin teuer genug war, sollte mit guter Laune genossen werden.

Auch wegen der Hochzeitsnacht bitte nicht zu sehr unter Druck setzen: Nachdem man früh morgens betrunken und abgekämpft aufs Zimmer kommt und erst mal der Braut hilft, sich von den vielen Haarklammern aus ihrer Hochsteckfrisur zu befreien, freuen sich beide aufs Bett und dem wohlverdienten Schlaf. In den Flitterwochen haben Sie dann genug Zeit für ausgiebigen Sex.

Autor: Britta Geiger
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