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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Meine Frau ist schwanger

Was nun?

Hilfe!

Schwanger! Diese Mitteilung löst bei Männern verschiedenste Fragen auf: Von wem? Wenn das geklärt ist: Will ich ein Kind? Was heißt das für mich? Wie dick wird meine Frau? Muss ich bei der Geburt dabei sein? Damit es nicht zu chaotisch wird, hat der Berater einige Antworten parat.

Ihre Liebste ist schwanger und Sie wollen wissen, was das nun genau bedeutet? Dass man jetzt eine launische Frau zu Hause hat, der die Brüste die ganze Zeit wehtun und der man jeden Morgen einen Eimer ans Bett stellen muss? Oder aber, dass sie ständig sexgeil ist und einfach sensationell aussieht? Was stimmt, was nicht? Der Berater hat nachgeforscht.

Kuckuckskind

Die Frau ist schwanger, aber vom wem? Diese Frage stellen sich Männer immer häufiger. Vor allem, wenn sie ihren Nachwuchs sehen und keine Gemeinsamkeiten feststellen können. In Deutschland werden tatsächlich jedes Jahr circa 70.000 so genannte Kuckuckskinder geboren, das sind immerhin 10% aller Geburten. Allerdings ist der heimliche Vaterschaftstest seit diesem Jahr verboten. Es müssen alle Beteiligten informiert und eingeweiht werden. Irgendwie fies, dass der Mann mit offenen Karten spielen muss, obwohl die Frau es eindeutig nicht gemacht hat...

Gelüste

Die Frau ist schwanger, der werdende Vater freut sich und besorgt gleich mehrere Gläser saure Gurken. Schließlich will man gewappnet sein, wenn die Liebste ihre Essensgelüste hat. Allerdings haben die wenigsten Schwangeren Lust auf saure Gurken. In den meisten Fällen müssen die Männer nachts los, um Eis zu besorgen. Bei einer Umfrage in den USA gaben 40 Prozent der Schwangeren an, sie hatten Heißhunger auf etwas Süßes, ein Drittel der Frauen entschied sich für etwas Salziges. Bei der Schwangerschaft ändern sich allerdings auch die Geruchs- und Geschmackssinne. Es kann deshalb sein, dass sie sich nur noch ekelt – und überhaupt nichts mehr gerne isst.

Video: So bleiben Sie trotz Job in Form

Gewichtszunahme

Wie dick wird die schwangere Frau? Manchmal ist es ganz gut, wenn sie nichts riechen kann und keinen Appetit hat. Denn so manche meint, sie könne für zwei essen. Leider geht das Gewicht selten so schnell runter, wie es drauf ist. Das Zusatzgewicht, das Baby, Gebärmutter und Brüste (jawohl – auch die werden mehr!) ausmachen, liegt bei circa 11 Kilo. Alles andere muss von der Frau wieder abtrainiert werden. Kurioserweise werden viele Männer parallel zu ihren Partnerinnen ebenfalls schwanger: Forschungen kamen zu dem Ergebnis, dass auch werdende Papis "Schwangerschaftsbeschwerden" entwickeln. Sie nehmen an Gewicht zu, neigen zu schnellen Stimmungswechseln und leiden nicht selten in den ersten Monaten unter Übelkeit. Und: Nein, der Mann muss nicht den ganzen Alkohol für seine Frau mittrinken.

Die Hormone

Eins ist sicher: Die Hormone der Frau ändern sich. Da kann es schon passieren, dass sie vor dem Fernseher mitten in einer Komödie anfängt, zu heulen – während sich der Mann kringelt vor Lachen. Gerade in der Frühschwangerschaft können Schlafstörungen, Antriebsminderung und Veränderungen der Stimmungslage im Sinne einer Depression auftreten. Als Mann sollte man dann sehr sensibel mit seiner Frau umgehen, sich aber auch nicht alle Zickereien gefallen lassen. Viele Frauen schieben ihre Launen gerne auf die Hormone und genießen es, ihren Mann mal so richtig rumzukommandieren.

Geburtsvorbereitung

Davor hat wahrscheinlich jeder Mann Angst: der Geburtsvorbereitungskurs. Zusammen mit anderen Pärchen gemeinsam hecheln und Windeln wechseln. Ist wirklich nicht jedermanns Sache und sollte jeder selbst entscheiden, ob er daran teilnehmen will oder nicht. Ein anderer Horrortermin ist der Infoabend im Krankenhaus, bei dem man munter Fragen stellen kann. Das machen leider sehr viele Pärchen, die sich zu Hause intensiv auf diesen Termin vorbereitet haben. Allerdings kann der Mann in diesem Fall schon alleine dadurch bei seiner Frau Punkte gut machen, weil er mitgekommen ist. So lässt sich hinterher noch herrlich lästern und der Liebsten wird vielleicht ein nettes Dankeschön einfallen.

Der Mann im Kreißsaal

Nun ist die Schwangerschaft fast geschafft, da droht der nächste Streitpunkt: die Geburt. Soll ein Mann „das Wunder des Lebens“ live miterleben, oder doch lieber in der Kneipe nebenan warten? Da scheiden sich wirklich die Geister. Es ist erwiesen, dass ein Mann einer Frau gut tut, wenn er selber fit ist. Es bringt aber nichts, wenn er eine Krankenhausphobie hat, kein Blut sehen kann und schon beim OP-Anblick umkippt. Da macht sich die Frau mehr Sorgen um ihren Mann, als um alles andere. Zumindest sollte er aber in der Nähe sein. Falls irgendetwas schief geht, muss er die Entscheidungen treffen und sich mit dem Arzt beraten. Er kann ja, kurz vor der Geburt, den Raum verlassen und auf dem Flur warten. Männer, die während der Geburt im Kreißsaal vertieft am Laptop sitzen, weil sie noch schnell ein Reporting verfassen müssen, kommen bei Hebammen und Krankenschwestern übrigens nicht so gut an. Und alle jenen, die meinen, sie müssten alles filmen und diese Meisterwerke später im Bekanntenkreis vorführen, sei gesagt: das will wirklich keiner sehen.

Video: Nach dem Seitensprung – beichten oder schweigen? 

Autor: Britta Geiger
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