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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Stimmungsschwankung

Wenn Hormone Frauen in Zicken verwandeln

Hormone

Ob Ihre Freundin nur kurz mit den Augen rollt, wenn Sie vergessen, den Müll runter zu bringen, oder mit einer Bazooka auf Sie los geht, hängt davon ab, in welcher Phase ihres Zyklus sie sich gerade befindet. Der Berater erklärt, wie der weibliche Hormoncocktail die Stimmungsschwankungen Ihrer Liebsten und damit Ihre Beziehung beeinflusst.

Sie selbst sind immer gleich. Der Bernd eben. Oder Volker, Sascha, Paul oder wie Sie heißen. Ihre Freundin aber ist jeden Tag anders. Mal einfach die süße Melanie, dann plötzlich Darth „Melanie“ Vader. Ein paar Tage vor den Tagen wechselt sie auf die dunkle Seite der Macht. Währenddessen verweigert sie Ihnen den Sex. Und danach müssen Sie ein Kondom benutzen. Keine Frage: Ihre Hormone, die sind Ihr Feind. Ein Feind, den Sie so schnell nicht los werden. Jedenfalls nicht, solange Sie sich für fruchtbare Frauen interessieren. Es gilt also: Know your enemy! Besiegen werden Sie ihn zwar nie, aber vielleicht lernen Sie so, besser mit ihm zu leben.

Phase 1

Der Zyklus beginnt mit Sexverbot. Die ersten paar Tage werden Sie wahrscheinlich gebeten, möglichst unauffällig auf Ihrer Seite des Bettes zu verharren. Denn Ihre Freundin hat ihre Tage. Selber Schuld, Sie haben schließlich ihre Eizelle nicht befruchtet. Das führt dazu, dass ihre Gebärmutterschleimhaut unter schmerzhaften Krämpfen ausgestoßen wird. Gut möglich, dass Ihre Freundin sich während ihrer Periode müde fühlt und Kopfschmerzen hat. Reichen Sie ihr Tee und Wärmflasche und freuen Sie sich auf die nächste Woche.

Video: Erogene Zonen – Hier lohnt sich ein Abstecher

Phase 2

Nachdem der Körper das alte Gebärmutterzeug endlich los ist, denkt er sich „Nun ja. Auf ein Neues!“ Und beginnt erneut mit dem Aufbau einer Schleimhautschicht in der Gebärmutter. Gleichzeitig reift im Eierstock ein Follikel heran, das die Eizelle enthält. Anders ausgedrückt: Der Körper Ihrer Freundin bereitet sich auf die Befruchtung vor. Der Östrogenspiegel steigt und verwandelt sie nach und nach in eine Sexbombe. Ihre Haut ist rein, ihr Haar glänzt und ihre Brüste sind besonders weich. Außerdem ist sie bei bester Laune. Nutzen Sie die Zeit!

Der Eisprung

Um den 14. Tag des Zyklus passiert der Eisprung. An diesem Tag ist es am wahrscheinlichsten, dass Ihre Freundin beim Sex schwanger wird – aber auch mindestens vier Tage davor und einen danach ist eine Befruchtung möglich. Natürliche Schwankungen mit eingerechnet, besteht an ca. neun bis zehn Tagen des Zyklus die Möglichkeit, beim Sex ein Kind zu zeugen. Dass Ihre Freundin fruchtbar ist, merkt man ihr an: Sie findet sich selbst attraktiver als sonst und wirkt auch schöner auf andere. Außerdem reagiert sie während des Eisprungs besonders sensibel auf männliche Duftstoffe. Sie will nur eins: Ihren Körper. Oder irgendeinen anderen. Während dieser Zeit steigt nämlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie fremdgeht.

Phase 3

Ab dem 15. Tag wird das Hormon Progesteron freigesetzt. Das sorgt dafür, dass sich ein Embryo im Körper heimisch fühlt. Die Gebärmutter wird gemütlich hergerichtet und mit Glykogen (einer Art körpereigenem Babybrei) angereichert. Der Körper Ihrer Freundin bereitet sich auf einen Untermieter vor. Umso größer ist natürlich die Enttäuschung, wenn er realisiert: Da kommt gar niemand. Dann werden alle Vorbereitungen für die Ankunft des Embryos abrupt abgebrochen. Ein Drittel bis die Hälfte aller Männer leidet jetzt unter dem PMS ihrer Frauen. PMS steht für prämenstruelles Syndrom. Oder auch für Pickel, Meckern, Sexentzug. Aber Sie wissen ja: Das geht vorbei. Denn nach insgesamt 28 Tagen beginnt alles wieder von vorn!

Video: Können Frauen beim Sport zum Orgasmus kommen?

Autor: Birgit Querengäßer
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