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Schwarz auf weiß

Wie Mann einen Liebesbrief schreibt

So wird Ihr Liebesbrief der Hammer

Der Liebesbrief ist ein Inbegriff der Romantik. Ihn zu schreiben ist ein Offenbarungseid. Denn die richtigen Worte zu finden ist schwer. Und die richtigen Gefühle auch. Wie gesteht ein Mann also der Liebsten seine Gefühle? Playboy.de hat die perfekte Liebesbrief-Taktik.

Natürlich sind wir schwer verliebt. Wenn wir nur an diese eine Frau denken, ist es wieder da: das Glück als Bauchgefühl, die Schmetterlinge, und sie haben sich kein bisschen verändert. Wenn es aber darum geht, einzelne Schmetterlinge auszumachen, ihnen Namen zu geben und das Kribbeln in Worte zu fassen, verfliegt die Leichtigkeit. Denn ein Liebesbrief schreibt sich nicht von allein – er ist kein Behördenbrief, der aus einer Aneinanderreihung von Floskeln besteht. Es gibt auch keine Blaupausen, die es zu übernehmen gilt. Doch auch wenn es kein Standard-Rezept gibt, kann man sich das Leben und die Liebe leichter machen. Fünf Grundzutaten, aus denen ein Liebesbrief gemacht sein sollte.

Das richtige Material für den Liebesbrief

Novalis, Goethe, Hofmannsthal – die großen Liebesschwörer schworen auf Büttenpapier, um Liebesbriefe zu schreiben. Aber sie benutzten auch Federkiele und Brieftauben, putzten sich die Zähne mit Bürsten aus Kuhschwanzhaaren und verhüteten mit Schafsdarm. Wenn Sie als moderner Mensch auf das handgeschöpfte Edelpapier verzichten und Ihr Herz auf einem modernen Material ausschütten möchten, ist das nur legitim. Und der Zweck heiligt die Mittel. Es sollte jedoch nicht zu zweckmäßig erscheinen. Eine handschriftlich verfasste Nachricht ist nämlich immer schöner als eine E-Mail oder gar eine SMS. Dafür muss sie nicht in einem roten Umschlag stecken.

Es kommt nicht auf die Länge an? Beim Liebesbrief schon!

In der Kürze liegt bekanntlich die Würze, das gilt auch für Liebesbriefe. Und weil viele ehrliche Liebesgeständnisse unter einer gewissen Zeitnot entstehen – vor der Arbeit ein Post-it, das an den Kühlschrank geheftet wird, ein rasch auf ein Stück Notizzettel oder einen Bierdeckel gekritzelter Treueschwur – sollten wir uns nicht mit langen Vorreden aufhalten. Denn wenn wir wirklich wissen, warum wir den Brief schreiben, sollte es uns nicht schwerfallen, das wichtigste Thema für den Start herauszusuchen. Und was uns in zehn Minuten spontan einfällt, ist oft direkter, ehrlicher und authentischer als schwülstiger Minnesang in zehn Strophen.

Erinnerungen gehören definitiv in den Liebesbrief

So wie gute Texte oft mit einem Zitat beginnen, beginnen gute Liebesbriefe mit einer Erinnerung. Damit zitiert man sich selbst, vielleicht ein gemeinsames Erlebnis, oder einen Satz, der sich eingeprägt und der Beziehung einen Charakter gegeben hat. Und sie schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie beweisen so nicht nur ihre aufmerksame Art, sondern schaffen gleichzeitig ein Wohlgefühl bei der Leserin. Denn mittels Nostalgie können wir uns die Gefühle in Erinnerung rufen, die uns dieser glückliche Moment beschert hat. Gerade wenn Sie einen Liebesbrief in einer Beziehungskrise schreiben und einen prägenden, glücklichen Moment aus Ihrer Partnerschaft herauf beschwören.

Zeigen Sie im Liebesbrief Empathie

Bei Geschenken ist es doch auch so: Die besten Geschenke waren immer die, die man sich selbst vielleicht nicht unbedingt geschenkt hätte. Das gilt auch für Liebesbriefe. Denken Sie kurz darüber nach, wie sich ihre Partnerin oder Angebetete wohl fühlt, wenn sie den Brief das erste Mal liest. Fühlt sie sich geschmeichelt oder gar erregt? Richten Sie sich bei der Wortwahl dann daran aus – und nicht an dem, was sie persönlich gerne lesen würden. Mag sie großspurige Liebesbekundungen? Dann tragen sie dick auf. Ist sie eher der nüchterne Typ? Dann sparen Sie sich besser die Verzierungen.

Ein Liebesbrief braucht Mut

Jeder Liebesbrief für sich ist der Papier gewordene Beweis, dass der Verfasser ein mutiger Mensch ist. Denn er gibt viel von sich preis, und das nicht in einem Satz, dessen Worte in gesprochener Sprache verhallen. Sondern schwarz auf weiß – oder welche Farbe das Papier des Liebesbriefs auch immer haben soll – und damit gemacht für ein ständiges Wiederlesen. Aber genau das verspricht einen gewissen Vorschuss bei der Empfängerin. Egal, ob eine Formulierung oder Beobachtung nicht sitzt, ein Wort falsch geschrieben wurde und das Ding nicht nach Nelken und Narzissen duftet. Hauptsache, der Verfasser hat Eier bewiesen und den Liebesbrief abgeschickt.

Autor: Tim Rittmann
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