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Gedanken lesen

– was das Lieblingsbuch über eine Frau verrät

Lieblingsbuch

Die meisten Frauen lesen gerne und oft. Langweilig? Ja – aber ein Umstand, den Sie für sich nutzen können. Denn ihre Lesegewohnheiten sagen viel über den Charakter einer Frau aus. Damit die Damenwelt für Sie nicht länger ein Buch mit sieben Siegeln darstellt, erklärt der Berater, welcher Typ Frau welche Schmöker liest.

Frauen stecken ihre Nase nicht nur in Dinge, die sie nichts angehen, sondern auch allzu gerne in Bücher. Pro Jahr verschlingt eine Frau im Durchschnitt vier Bücher mehr als ein Mann. Ein Hobby, das Kerle in der Regel nicht gerade vom Hocker reißt. Dabei lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn die Lesegewohnheiten sagen einiges über die Frau aus. Thriller oder doch lieber Jane Austin? Der Berater weiß, was die Lieblingslektüre über den Charakter der Frau verrät.

Twilight – Schnulzen: Bis(s) zum Erbrechen

Was für eine Hysterie. Dass Teenager-Mädels auf romantische Vampirsülze einer prüden Mormonen-Autorin stehen, ist schon schlimm genug, aber mit hormonellen Verwirrungen erklärbar. Doch erwachsene Frauen? Eine Dame, die zu dieser Reihe greift, muss eine unglaublich große, ungestillte Sehnsucht nach Romantik haben. Oft paart sich das mit einem konstanten Frustrationsgefühl im Alltag. Für Männer eine nicht gerade ideale Ausgangslage. Denn so perfekt und edel wie der unsterbliche Edward kann ohnehin keiner sein – da kann man sich mit Rosenblättern, Kerzen und Gedichten verausgaben, wie man will. Aber wozu auch die Mühe? Weltfremde, den Kitsch idealisierende Romantikerinnen danken es einem realen Mann nicht selten sowieso nur mit fadem Blümchensex.

Von Goethe bis Schiller: die Klassiker

Bildung bei einer Frau an sich ist sexy. Und wer zu Goethe greift, dem kann man durchaus einen gewissen Intellekt unterstellen. Blöd ist nur, dass solche Frauen meist nicht nur ein Buch nach dem anderen verschlingen, sondern auch liebend gerne über Literatur diskutieren. Das wiederum artet nicht selten in nervtötende Klugscheißerei aus, was wiederum einfach nur anstrengt. Zudem besteht die Gefahr, dass solche Leserinnen so verkopft sind, dass ihnen in der einen oder anderen Situation die Sinnlichkeit abhandenkommt. Für Männer bedeutet das Arbeit, mit billiger Anmache kommt man hier nicht weit. Um die Dame Goethe oder Schiller abspenstig zu machen, muss man selbst seine Klassiker-Qualitäten an den Tag legen.

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Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett

Da lag Bill Ramsey mit seinem Hit von 1962 schon richtig. Von wegen zart besaitet! Ganze 55 Prozent der Frauen geben an, am liebsten blutige Krimis oder Thriller à la Stieg Larsson zu lesen. Der weibliche Teil der Leserschaft sorgt auch für den größten Umsatz in der mörderischen Sparte. Psychologen sind der Ansicht, dass das Lesen von spannenden Verbrecherjagden Frauen als Therapie dient. Sie stellen sich ihren Ängsten und lernen sie so zu überwinden. Zudem regt die literarische Suche nach dem Täter das Denkvermögen an und gibt Selbstvertrauen. Außerdem stecken in weiblichen Thriller-Fans oft kleine Voyeurinnen. In Abscheu ist eben immer auch eine Prise Faszination enthalten. Eine Frau, die dem Drang ihrer dunklen Seite beim Buchkauf nachgibt, tut das eventuell auch im Schlafzimmer. Schmutziger Sex kann eine mögliche Folge sein. So weit, so gut. Aber Vorsicht: Verscherzen sie es sich nicht – diese Frauen haben genau nachgelesen, wie man schmerzvoll Rache nimmt.

Vorsicht: Selbsthilfebücher

Generell ist es ja nicht verkehrt, an sich arbeiten zu wollen. Aber das ist verdammt schwer und sind wir doch mal ehrlich: Wer noch Bücher über das „wie“ liest, hat noch einen sehr langen Weg vor sich. Frauen, die zu Selbsthilfebüchern greifen, sind meist ganz und gar mit sich selbst beschäftigt. In einigen Fällen sind sie auch unsicher, haben kaum Selbstvertrauen und verlangen von einem Mann viel Bestätigung. Einfach geht anders. Dennoch, immerhin tun sie etwas und haben Mut zur Veränderung. Das größte Problem ist nur: Hält ein Mann sich auch nur im Dunstkreis solcher Frauen auf, wird er automatisch von ihrer Veränderungswut erfasst und zum ersten Objekt ihres missionarischen Eifers degradiert. Mit jeder ihrerseits gewonnenen Erleuchtung wird man penetriert. Sehr unschön. Also wer sichergehen will, wartet ab, bis sie die Lektüre wechselt.

Jane Austin und die Mär vom Gentleman

Diese Art Bücher sind die geistreichere Schnulzenvariante mit historischem Charme für die intellektuellere Romantikerin. Diese Frau träumt von einem echten Gentleman der alten englischen Schule. Also hohe Erwartungen, die nur zu erfüllen sind, wenn Sie den Knigge und Abhandlungen über England im 19. Jahrhundert komplett verinnerlicht haben. Sieht also vermutlich eher schlecht aus. Schwierig ist aber vor allem, dass Jane-Austin-Frauen oft selbstverliebte Anwandlungen haben und tief in ihrem Innern überzeugt sind: Mir edlem Geschöpf steht die Behandlung einer aristokratischen Dame mit all dem Firlefanz voll und ganz zu. Diese Eigenschaft paart sich nicht selten mit einem unterschwelligen Groll auf alle real existierenden Männer, denen diese Offensichtlichkeit bisher entgangen ist. Also seien Sie gewarnt. Das Gute daran: Bei diesen Werken geht es ewig hin und her und dann wird ENDLICH mit dem ersten Kuss ist das Happy End besiegelt. Sex Fehlanzeige. Echte Fans sind aber nach dem glücklichen Ende in so einem emotionalen Hoch, dass man als Mann gute Chancen hat, in der Woge glühender Leidenschaft flachgelegt zu werden. Glück auf!

Dicke Schinken: Historie, Heilige, Hure oder Harry Potter

Größe ist entscheidend. Auch bei Büchern. Frauen die Werke, dick wie aufeinandergestapelte Backsteine, verschlingen, sind irgendwie seltsam. Ein Blick auf den Lesestoff reicht aus, um zu wissen, was sie vorhaben, heute, morgen und die nächsten Wochen: Lesen. Im Grunde signalisieren solche Frauen: Hey, mir reicht es, ich verabschiede mich jetzt erst mal für lange Zeit von der Realität und flüchte in mein literarisches Kopfkino. Während sie fiebrig liest, braucht man in ihrer Gegenwart Valium, um die Langweile zu ertragen. Besonders alarmierend: ein Urlaubskoffer voll mit dicken Schinken. Da hilft nur noch ein guter Platz an der Poolbar. Außerdem kann man sich die Frage stellen, ob die Alltagsflucht eine tiefer liegende Ursache hat. Es riecht zumindest nach sexueller Frustration – aber man will ja nichts unterstellen. Besondere Variante: Frauen, die mit Harry Potter zaubern gehen. Vermutlich irgendeine Aufarbeitung der eigenen Kindheit. Seltsam, aber wenigstens sind die Bücher immer schnell gelesen und die Reihe ja abgeschlossen. Heikel ist nur, dass Frauen, die tolle Kinder-Zauber-Geschichten gelesen haben, häufig bald den Drang verspüren, ihre Begeisterung mit einem Kind zu teilen. Und wer eignet sich dazu besser als eigener Nachwuchs? Also aufgepasst.

Video: Liebeshelfer Haustier

Autor: Kirstin Macher
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