Direkt zum Inhalt
Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Reich durch Samenspende

so verdienen Sie Geld mit Ihrem Sperma

Einnahmequelle

Der männliche Samen wird gerne als Lusttropfen bezeichnet. Tatsächlich kann er aber auch zur sprudelnden Ölquelle werden. Wie Sie mit Samenspende Geld verdienen können

Als Kind am Abendbrottisch: Der Brokkoli will nicht schmecken und mit angeekeltem Gesicht schoben wir den Teller verschwenderisch halb voll beiseite. Die Mutter mahnte uns: „Andere Kinder wären froh, wenn sie nur die Hälfte davon hätten.“

Heute als Erwachsene ist es ähnlich, nur mit unserem Sperma, statt Brokkoli. Wie oft schleudern wir unsere Samen unbedacht in Taschentücher oder Kondome, obwohl andere froh darüber wären. Hauptsächlich Paare, die selbst keine Kinder zeugen können und auf eine Samenspende angewiesen sind.

Einen Hunderter für eine Samenspende

Warum wir so wohltätig sein sollen – und lieber in Plastikdöschen statt Taschentücher onanieren sollten? Weil es viel Geld für schnelles – Achtung, unerwarteter Gag – Handwerk gibt. Bei der Erlanger Samenbank spendet man in Zyklen. Ein Zyklus sind sechs Spermienproben, die man abgeben muss. Für jeden Zyklus erhält man 630 Euro ausgezahlt. Den Stundenlohn können nur Sie selbst ausrechnen – wenig ist es aber auf keinen Fall.

Problem: die möglichen Unterhaltskosten

Es kann aber auch sein, dass sie ordentlich Minus machen mit Ihrer Samenspende. Nämlich wenn das daraus entstandene Kind irgendwann auf Sie zukommt und Unterhaltszahlungen verlangt. Denn: „Die Identität des Spenders wird zwar den Eltern nicht mitgeteilt“, wie die Erlangener Samenbank versichert, wohl aber dem Kind, wenn es volljährig ist und verlangt, diese zu erfahren.

Es ist laut Erlangener Samenbank zwar unwahrscheinlich, dass der Samenspender Unterhalt zahlen muss, da der Spender grundsätzlich frei von Ansprüchen bleibt, auch wenn das Kind weiß, wo es herkommt – „allerdings können der Spender und seine Erben nicht vollständig vor möglichen Ansprüchen geschützt werden“. Über eines müssen Sie sich aber auch klar sein: Sie haben keine Chance, von sich aus die Anzahl und Namen der Kinder zu erfahren, die Sie gezeugt haben.

Wie funktioniert die Samenspende?

Wer sich davon nicht abschrecken lässt, der muss zunächst einmal ein Bewerbungsformular ausfüllen: postalische Angaben, Größe, Haarfarbe, Gewicht, Beruf, Hobbys, Blutgruppe – im Endeffekt ein bisschen wie ein Lebenslauf bei einer Jobbewerbung. Anschließend wird man mit Ihnen in Kontakt treten und Sie müssen eine Samenspende abgeben. Anhand der Probe wird dann geprüft, ob Sie als Spender grundsätzlich geeignet sind. Deswegen sollten sie auch die Tage vor der Abgabe die Finger von sich lassen, damit Sie auch wirklich echtes Qualitätssperma abliefern. Sperma super?

Dann folgt Schritt drei: Das Gespräch und die ärztliche Untersuchung, bei der die Blutgruppe, Erbkrankheiten und Vorerkrankungen besprochen werden und Sie noch einmal in ein Döschen spenden müssen. Klingt alles recht leicht, doch das Auswahlverfahren ist knüppelhart. Sechs von sieben (!) Bewerbern werden abgelehnt.

Sollten Sie der glückliche Gewinner sein, gibt es als Allerletztes – dann war es das wirklich – noch mal eine Untersuchung und ein Gespräch, wo sie auf mögliche Infektionen im Genitalbereich untersucht werden, man mit ihren ein psychologisches Gespräch führt und Ihnen dann am Ende den Vertrag vorlegt, bereit zur Unterschrift. Und dann kann es auch schon losgehen mit Ihrer Samenspende. Viel Spaß!

Autor: Maximilian Reich
Newsletter

Jede Woche neu:
die spannendsten Themen,
die schönsten Frauen

Jede Woche neu: die spannendsten Themen, die schönsten Frauen

The was an error. Please try again later.