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Schmusen vs. Sex

Warum Frauen Kuscheln so wichtig ist

Schmusen vs. Sex

Dass Frauen nach dem Sex kuscheln wollen, ist bekannt. Doch was, wenn sie sich entscheiden müssten: Kuscheln oder Sex? Männer haben darauf eine eindeutige Antwort. Frauen nicht. Der Berater weiß, woran das liegt.

Langsam gleiten ihre Hände Ihren Rücken auf und ab. Ihr Körper schmiegt sich an Ihren. Alles klar, denken Sie, und greifen ihr an die Brust. Sie stöhnt auf – und dreht sich weg. Hä? „Du willst immer gleich das Eine! Können wir nicht einfach mal nur kuscheln?“ – „Möglich wäre das schon“, entgegnen Sie, „aber das wäre natürlich eine ziemliche Zeitverschwen...“ Das versteinerte Gesicht Ihrer Partnerin macht Sie misstrauisch. Meinte sie das womöglich ernst? Sie will sich tatsächlich lieber im Pyjama an Sie schmiegen als animalischen Sex und multiple Orgasmen? „Haha. Okay, fast wäre ich drauf reingefal...“ Die lacht ja immer noch nicht!

Ist Frauen Kuscheln wichtiger als Sex?

Die meisten Männer sind sich einig: Sex sticht Kuscheln. In einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK gaben zwei Drittel der 654 befragten Männer an, mit ihrer Freundin lieber Geschlechtsverkehr zu praktizieren als sie zu knuddeln. Frauen wollten sich nicht so eindeutig festlegen. 53 Prozent, also eine leichte Mehrheit, bekannte sich zu der Aussage: Ich kuschle lieber mit meinem Freund als mit ihm zu schlafen. Und: Fast 40 Prozent der befragten 641 Frauen könnten sich vorstellen, in ihrer Beziehung dauerhaft auf Sex zu verzichten.

Video: So verschaffen Sie einer Frau einen Orgasmus

Warum kuscheln Frauen überhaupt so gern?

Mal abgesehen davon, dass es für die Männerwelt nicht gerade ein Kompliment ist: Kuscheln dem Sex vorzuziehen, ist das nicht auch ein bisschen, na, dämlich? Schließlich lautet unser aller Auftrag doch: Fortpflanzung! Gut erkannt, Hobby-Darwin. Aber Kuscheln ist auch nicht völlig sinnlos. Denn dabei wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet: Dieses intensiviert die Bindung zwischen zwei Menschen. Kuschelnde Paare fühlen sich emotional stärker miteinander verbunden und vertrauen einander mehr. Je öfter Sie Ihrer Freundin den Kuschelbären machen, desto optimistischer ist sie, dass Sie für sie (und möglichen Nachwuchs) sorgen werden. Sie geben ihr quasi nonverbal zu verstehen: „Weib, du bist für mich nicht nur eine Sexpuppe.“ Und auch das ist wichtig für den Erhalt unserer Spezies. Ein Kind muss ja nicht nur gezeugt, sondern auch optimal versorgt werden.

Wie ist mit dem weiblichen Kuschelbedürfnis umzugehen?

Männer, die auch mal eine Kuschel-Session ohne Hintergedanken einlegen können, sind klar im Vorteil. Denn nicht nur im weiblichen Hirn wird währenddessen Oxytocin ausgeschüttet – auch Männer dürfen Wärme, Nähe und Vertrauen spüren. Kann ja auch mal ganz schön sein. Trotzdem sollten Sie nicht vollends zum Kuschelbärchen mutieren. Nicht umsonst spielt Oxytocin auch eine große Rolle bei der der Geburt eines Babys. Und wenn Ihre Beziehung von einem Mutter-Kind-Hormon regiert wird, gehört Ihr Sexleben früher oder später der Vergangenheit an. Sorgen Sie also für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Kuscheln und Sex!

Video: Daran erkennt man Sex-Sucht

Autor: Birgit Querengäßer
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