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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Eifersucht

So bekommen Männer sie in den Griff

Die besten Strategien dagegen

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die Leiden schafft – das gilt auch für eifersüchtige Männer. Damit Sie sich nicht länger mit diesem unguten Gefühl herumplagen müssen, haben wir  für Sie die besten Strategien gegen Eifersucht aufgespürt

Besonders Männer gestehen es sich ungern ein, aber Eifersucht empfindet jeder Mensch hin und wieder. Schön ist das nie, aber völlig normal. Laut Psychologin Anna Roming gehört ein gewisser Grad an Eifersucht zu jeder Liebesbeziehung dazu.

Der Grund: Kein Partner kann sich des anderen immer hundertprozentig sicher sein. Entgegen dem Klischee, dass vor allem Frauen hysterische Eifersuchtsanfälle erleiden, neigen nicht selten auch Männer zu sehr heftigen Gefühlsattacken. Laut einer Umfrage macht diese Emotion sogar drei von vier Männern zu schaffen. Umso mehr ein Grund für die Herren der Schöpfung, sich mit den passenden Strategien gegen Eifersucht zu wappnen.

Selbstwertgefühl stärken, Hobby suchen

Schriftsteller Max Frisch hat einmal gesagt: „Eifersucht ist die Angst vor dem Vergleich.“ Und genau das trifft zu. Psychologe Michael Cöllen bestätigt, dass eifersüchtige Männer fürchten, mit dem Rivalen nicht mithalten zu können und sich wertlos fühlen. Forscher der Universität Groningen fanden heraus, dass Männer ihrem Konkurrenten insbesondere Reichtum, Stärke und Köpergröße neiden.

Wer also nicht mit einem plötzlich pralleren Geldbeutel oder einem Wachstumsschub rechnen kann, muss an seinem Selbstwertgefühl arbeiten. Das funktioniert am besten, indem man lernt, Bestätigung für das eigene Ich nicht nur beim Partner zu suchen. Die Lösung: Sich wieder vermehrt seinem eigenen Leben zu widmen, etwa der Arbeit, den Hobbys oder den Kumpels. Dort erfährt man Anerkennung und kann sich ablenken. Frisch gestärkt und selbstbewusst bringt kein Konkurrent einen so schnell aus der Ruhe. Und ganz wichtig: Sich nicht aus lauter Angst vor dem Verlassenwerden den Bedürfnissen der Frau völlig anpassen. Selbst ist der Mann!

Den inneren Platzhirsch überwinden

Evolutionsbedingt bringt Männer – anders als Frauen – ein drohender Verstoß gegen die sexuelle Treue mehr auf die Palme als emotionale Untreue. Biologisch verständlich, denn nur Monogamie seitens der Frau garantierte dem Mann und Versorger, dass er sich nicht für die Brut eines anderen aufopfert. Das Problem: Männer neigen dazu, Frauen als ihren Besitz zu sehen. Das kann so weit gehen, dass selbst der neue Freund der Exfreundin heftige Eifersucht auslöst.

Der innere Platzhirsch meldet sich dann meist mit Gedanken zu Wort wie „Wenn sie mich hatte, wie kann sie dann mit dem zufrieden sein?“ oder „Der kann sie niemals so befriedigen, wie ich!“ Ego zu haben, ist zwar gut, aber mit diesen gekränkten Eitelkeiten macht man sich nicht selten nur lächerlich. Die Lösung lautet auch hier: Sich nicht vergleichen, die Vergangenheit abhacken und nach vorne schauen, sich auf sich selbst und die eigenen Ziele konzentrieren. Wer in sich selbst ruht, hat solch kindisches Proll-Gehabe nicht nötig. Außerdem: Wenn der Neue wirklich nichts taugt, wird die Ex Ihnen früher oder später sowieso nachheulen.

Reden hilft

Ja, über Gefühle reden zählt nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen im Leben eines Mannes. Aber wenn es um Eifersucht geht, hilft Darübersprechen tatsächlich. Denn gerade Männer empfinden Eifersucht oft als Schwäche, geben sie nicht zu, fressen alles in sich hinein und verrennen sich regelrecht in dem negativen Gefühl. Ein offenes Gespräch mit der Partnerin kann viele Befürchtungen schon im Keim ersticken.

Entscheidend dabei: Bedürfnisse und Ansprüche an die Beziehung und die Partnerin klar und eindeutig formulieren. Laut Psychologin Anna Roming ist schon viel erreicht, wenn ein Mann aussprechen kann: „Ich bin eifersüchtig und habe Angst, dich zu verlieren.“ Erstens versteht die Frau dann sein Verhalten besser und zweitens übernimmt er damit Verantwortung für seine eigene Eifersucht.

Augen auf: Nicht alles ist verdächtig

Eifersucht macht blind – das gilt leider auch für Männeraugen. Deshalb ist es umso wichtiger, sich in Phasen der Eifersucht bewusst zu machen, was alles gut an der Beziehung ist. Männer neigen nämlich gerne dazu, die Liebeszeichen der Frau zu übersehen. Lässt man das Schöne nicht außer Acht, ist es umso leichter, auch in Momenten großer Eifersucht, den Respekt und die Liebe, die man für seine Partnerin empfindet, nicht zu vergessen. Das beugt dann zudem automatisch dem Hineinsteigern in wilde Verschwörungstheorien vor.

Finger weg von Bestechungsversuchen

Viele Männer verlassen sich beim ersten Anflug von Eifersucht auf äußerst ungeeignete Lösungsstrategien. Dazu gehören, laut Diplom-Psychologe Hans-Werner Rückert, Bestechungsversuche mit teuren Geschenken, vermessene Kontrollmaßnahmen gegenüber der Frau oder der Versuch, sich durch oberflächliche Sozialkontakte abzulenken. Mit allen dreien fahren Sie nie lange gut und Ihre Beziehung garantiert an die Wand. Es ist ganz entscheidend, dass Sie die Wurzel des Übels in sich selbst und ihrer eigenen Unsicherheit suchen und sie dort anpacken.

Wenn die Eifersucht so stark wird, dass Sie das Gefühl haben, die Kontrolle zu verlieren, sollten Sie professionelle Hilfe bei einem Psychotherapeuten suchen. In einigen Fällen liegt der Eifersucht ein tiefer liegender innerer Konflikt zugrunde, den Sie alleine nicht lösen können.

Autor: Kirstin Macher
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