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Platten, die Sie kennen sollten

So punkten Sie mit Musikwissen

Taktgefühl

Die beste Strategie, um eine Frau beim ersten Date zu beeindrucken? Beweisen, dass man Ahnung hat – und zwar nicht nur von Fußball. Interessant und charmant dagegen: Musikwissen! Welche fünf Platten Sie auf jeden Fall im Regal (oder auf dem iPod) haben sollten

Frauen stehen auf Männer mit Geschmack. Klingt logisch – gilt aber nicht nur für die optische Erscheinung oder Standardthemen wie Essen, Ausgehen und Kunst. Auch bei der Frage „Und was hörst du so?“ haben Sie schneller verloren als gedacht, wenn Ihre Antwort „David Guetta“ oder (besonders schlimm!) „alles außer Heavy Metal und Schlager“ lautet.

Punkten Sie lieber mit Musikwissen! Denn: Kulturinteresse kommt immer gut. Außerdem wird Ihre Auserwählte schnell merken, dass Sie von Ihnen noch viel lernen kann...

„Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ von The Beatles

Schon am Tag ihrer Veröffentlichung im Mai 1967 ging die achte Studioarbeit der Überband aus Liverpool so oft über die Ladentheke, dass es für eine Goldene Schallplatte reichte. 36 Jahre später wählten internationale Topjournalisten sie im US-Magazin Rolling Stone auf Platz eins der „500 Greatest Albums of All Time“. Das sarkastisch-surrealistische Gesamtkunstwerk, aufwändig mit zwei Vierspurgeräten produziert, ist eines der ersten Konzeptalben der Popmusik: ein künstlerischer Meilenstein und der perfekte psychedelische Soundtrack für den „Sommer der Liebe“. Highlights: „With a Little Help from My Friends“ und „Lucy in the Sky with Diamonds“.

„Thriller“ von Michael Jackson

Kein Album verkaufte sich öfter als das sechste Solowerk des „King of Pop“ mit rund 110 Millionen Exemplaren. Im Gegensatz zum souligen Rhythm-and-Blues-Vorgänger „Off the Wall“ stand es – typisch für 1982 – ganz im Zeichen von Synthies und schnellen Beats. Vor allem verantwortlich für den Megaerfolg der Platte: acht Grammys, der Zombie-Videoclip in Kurzfilm-Optik zum Titeltrack „Thriller“ und der legendäre „Moonwalk“, den Jackson am 25. März 1983 auf einer Party seines früheren Labels Motown zum ersten Mal brachte. Natürlich ließ auch sein mysteriöser Tod im Juni 2009 die Kassen noch mal ordentlich klingeln. Highlights: „Beat It“ und „Billie Jean“.

„Ramones“ von Ramones

Das 1976 erschienene Debüt der US-Rocker gilt als Geburtsstunde des Punk. In knapp zweieinhalb Wochen zimmerten die Vier im New Yorker „Plaza Sound Studio“ ein Potpourri aus roher Gewalt und lyrischem Sarkasmus, satirischen Gedanken zum „American Way of Life“ und unterbewusst romantischem Herzschmerz zusammen – eine halbe Stunde Musik, die immer neue Generationen von Jugendlichen dazu bringt, die Gitarre in die Hand zu nehmen und einen Dreck auf alles zu geben. Oft kopiert und selten erreicht ist auch das lässige Schwarz-Weiß-Cover, auf dem die Band in Lederjacken vor einer Backstein-Wand zu sehen ist. Highlight: „Blitzkrieg Bop“.

„Highway 61 Revisited“ von Bob Dylan

Der Songwriter aus Minnesota wandelte sich mit seiner sechsten Studioarbeit endgültig vom Folk-Sänger zum Rockstar, setzte (abgesehen vom akustischen 11-Minuten-Finale) voll auf elektrische Verstärker und komplexe Kompositionen. Typisch für den neuen Dylan: fast schon unverständliche Wortspiele und Drogen-Metaphern. Bis heute zählt die Scheibe aus dem Jahr 1965 zu den wichtigsten aller Zeiten – und das obwohl Dylan die Musik eigentlich an den Nagel hängen wollte, bevor er ins Studio ging. Stattdessen schrieb er ein (O-Ton) „langes Stück Kotze“ und machte daraus einen seiner größten Hits. Highlight: „Like a Rolling Stone“.

„It Takes a Nation of Millions to Hold Us Back“ von Public Enemy

Im April 1988 sprengten Chuck D, Flavor Flav und Terminator X alle Genre-Grenzen und erfanden den Rapmetal. Ihre Themen: die Rechte der Schwarzen, die Allmacht der Medien (ja, schon damals!) und das ewige Rumgepose im Musikgeschäft. Die Platte veränderte die Hip Hop-Welt wie keine andere, nie zuvor waren Aufnahmen so hart, schnell und revolutionär. Funk-Samples und Gitarrenriffs, Scratching und Geräusch-Collagen sorgten für einen überkrassen Sound, die zornig abgefeuerten Texte machten Public Enemy schon damals unsterblich. Highlights: „Louder Than a Bomb“ und „Bring the Noise“.

Autor: Melanie Dörschel
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