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Spornosexual

Was ist das?

Spornosexual: Was ist das?

Für den modernen Mann von heute gibt es eine schicke neue Nische, man könnte auch sagen Schublade: spornosexual. Was das ist und vor allem was das soll, weiß der Berater.

Früher war doch alles besser – vor allem war die Rolle des Mannes klar definiert: Familienoberhaupt und Versorger. Dass das nicht immer so sein muss, ist wohl mittlerweile jedem klar. Aber all die seltsamen Auswüchse, die sich 'Männerbild' nennen, kommen zum Teil doch sehr absonderlich daher. So hat sich der Mann in den letzten Jahren vom Softie zum Macho und vom Metrosexuellen zum Retrosexuellen gewandelt. Damit hätte es eigentlich gut sein können. Aber das ist es nicht: Die neueste Blüte des Schubladendenkens nennt sich spornosexual. Was es damit auf sich hat, weiß der Berater.

Spornosexual: Wer?

Der Begriff 'spornosexual' leitet sich von dem Satz 'when sport meets porn' ab. Das Sinnbild der männlichen Sexualität ist demnach der Sportler. Wirft man dieser Tage einen Blick in den Fernseher, sieht man zahlreiche spornosexuelle Exemplare hinter einem Ball herlaufen. Der klassische Spornosexuelle ist recht narzisstisch veranlagt. Er legt viel Wert auf seinen Körper - soviel, dass er keine Gelegenheit auslässt, um ihn publikumswirksam zu präsentieren. Und was bietet sich da besser an als die Profisportkarriere und die damit verbundenen Werbeverträge?

Spornosexual: Was?

Was will der spornosexuelle Mann? Vor allem will er begehrt und bewundert werden. Darin kann man, so absurd es wirkt, sogar eine gewisse Emanzipation des Mannes erkennen. Denn der Wunsch, bewundert zu werden, war früher nur Frauen vorbehalten. Diese Zeiten sind vorbei: Heute kann sich jeder Mann mit möglichst viel Muskeln und möglichst wenig Stoff der Öffentlichkeit präsentieren. Sofern er oder die Öffentlichkeit das wollen.

Spornosexual: Warum?

Wie und warum ist der Typ des Spornosexuellen entstanden? Interessanterweise hat sich dieses Bild des 'Übermannes' aus der stärkeren Akzeptanz von Homosexuellen entwickelt. Noch vor gar nicht langer Zeit galten Männer, die sich um ihr Aussehen kümmerten, als schwul. Und schwul war automatisch der Feind - bei viel zu vielen zumindest. Dass sich das mittlerweile geändert hat, ist für alle Männer von Vorteil. Dass dabei auch Spornosexuelle herausgekommen sind, ist nicht weiter schlimm: In spätestens ein paar Jahren wird das nächste Männerbild sie ablösen.

Autor: Lena Huttner
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