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Mythos Sugar Daddy

Neue Erkenntnisse

Sugar Daddy

Wer eine junge Frau oder einen jungen Mann mit einem wesentlich älteren Partner sieht, nimmt meist an, dass ihre Beziehung auf rein wirtschaftlichen Motiven beruht – was eine Studie aus den USA nun wiederlegt. Der Berater weiß, was wirklich dran ist am Mythos Sugar Daddy.

Der Herr der Hasen Hugh Hefner macht es vor: Mit 87 Jahren ehelichte er kürzlich Crystal Harris. Das Model ist 27. Böse Zungen behaupten, sie täte es nur wegen des prall gefüllten Kontos des Ur-Playboys – und schließen sogar auf die Allgemeinheit. Sobald sich jemand für eine Partnerschaft mit einer wesentlich älteren Person einlasse, sei Geld im Spiel. Dies widerlegt nun eine Studie aus den USA und kommt sogar zu einem gegenteiligen Ergebnis.

Mythos Sugar Daddy: schmale Haushaltskassen

Hani Mansour, Wirtschaftswissenschaftler an der University of Denver Colorado, räumt mit dem Mythos des reichen Alten auf, der jüngere Partner unterhält. Mansour wertete Ehestatistiken von 1960 bis 2000 aus und kommt zu dem Schluss: Wer einen wesentlich älteren oder wesentlich jüngeren Partner hat, verdient verhätnismäßig schlecht. Und das unabhängig vom Geschlecht. Als "wesentlich älter" definiert Mansour Paare, die ein Altersunterschied von mindestens acht Jahren trennt.

Video: Küssen, Fummeln, Sex – So viel geht beim ersten Date: 

Mythos Sugar Daddy

Laut Mansour haben Ehepaare, die einen großen Altersunterschied aufweisen, nicht nur weniger Geld zur Verfügung als andere. Sie besitzen auch oft einen niedrigeren Bildungsstandard und die Partner werden von Dritten als unattraktiver eingeschätzt. Hugh Hefner bildet eine Ausnahme von der Regel, wie Mansour bemerkt.

Mythos Sugar Daddy: Gründe für das Phänomen

Die Gründe für den Einkommensgraben und die unterschiedlichen Bildungsniveaus suchen die Wissenschaftler in einem logischen Umstand, der eine elitäre Tendenz in der amerikanischen Gesellschaft widerspiegelt: Gut ausgebildete, junge Menschen bleiben, lapidar ausgedrückt, unter sich. Sie besuchen dieselben Privat-Schulen und Universitäten, arbeiten anschließend oft in ähnlichen, gut bezahlten Jobs und lernen sich so untereinander kennen. Absolventen schlechterer Schulen hingegen arbeiten nach der Studie in Jobs, in denen die Altersdurchmischung viel höher ist. So treffen verschiedene Altersgruppen aufeinander.

Autor: Sebastian R. Tromm
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