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Tantra

Was Sie über die Erotiklehre wissen müssen

Alles, was Sie über Tantra wissen müssen

Rituale, Massagen, Meditation, Lebensweisheiten, ein bisschen Hokuspokus und vor allem stundenlanger Sex ... viele Dinge verknüpft man automatisch mit Tantra. Aber um was es wirklich geht, wissen die Wenigsten. Wie bringt Tantra Mann und Frau zusammen? Verbessert es tatsächlich das Sexleben? Wer kann Tantra lernen und vor allem wie? Ein Tantriker erklärt

Was ist eigentlich Tantra? Wenn das einer wissen muss, dann unser Experte Dirk Liesenfeld. Bereits seit 15 Jahren leitet er Seminare zu Tantra und Selbsterkenntnis und ist außerdem Produzent und Autor diverser Lehr-DVDs zum Thema. Für den Playboy erklärt der 42-jährige die große Lehre des Tantra, weiteren Rat erhalten Sie auf seiner Homepage.

Um was es beim Tantra eigentlich geht

Immer wieder begegnet Liesenfeld das Vorurteil, Tantra wäre einfach nur „Sex mit Räucherstäbchen". Er kämpft aber nicht dagegen an, denn es geht ja auch um Sex und manchmal auch um Räucherstäbchen. Tantra als Ganzes jedoch reicht weit darüber hinaus, beschreibt einen Weg zu mehr Sinnlichkeit und Sinnhaftigkeit im Leben.

Seinen Ursprung findet die Lebensphilosophie dabei im früh-mittelalterlichen Indien. Das heutige Tantra ist eine Mischung aus verschiedenen Strömungen, die sich meist auf einen körperorientierten Ansatz der Selbsterkenntnis beziehen. So werden verschiedene Rituale, Techniken und Philosophien dazu verwendet, einen tieferen Einblick in sich selbst und den Partner zu erlangen. Weitverbreitete Elemente sind dabei Tantra- und Intim-Massagen, Atemübungen, Meditationen, Energieübungen und andere Paar- und Einzeltechniken.

Video: Was Sie beim Sex unbedingt einmal gemacht haben müssen


Wie sich Frauen und Männer durch Tantra näher kommen können

„Häufig zeigt sich auch beim Sex der klassische, alltägliche Mann-Frau-Konflikt: Er braucht den Sex um Nähe mit ihr zu erlangen. Und Sie braucht die Nähe, um sich sexuell öffnen zu können“, erklärt Tantra-Experte Liesenfeld. „Tantra bietet hierfür Lösungsmöglichkeiten, zum Beispiel die Tantra-Massage. Die ist so etwas wie ein Mittelweg, auf dem sich Mann und Frau begegnen können. Der Mann bekommt die Körperlichkeit und die Frau erfährt eine langsame Annäherung.“

Wie man sein Sexualleben mit Tantra verbessern kann

Als die zwei größten Männer-Probleme im Bett gelten bekanntlich zu früh zu kommen und ein Mangel an Standhaftigkeit. „Ersteres kann sich auf wunderbare Weise lösen, wenn der Mann in der heißen Phase beginnt, sich mehr und mehr auf seinen Atem zu konzentrieren. Dadurch umgeht man die Fixierung auf den Penis und erlebt Sinnlichkeit wieder am ganzen Körper“, weiß Liesenfeld.

Für Potenzprobleme hingegen empfiehlt er die so genannte „Stille Vereinigung“: Der Mann legt sich mit unerigiertem Glied seitlich neben die Partnerin, befeuchtet ihre Scheide und führt den Penis ein. Dann bleiben beide für mindestens 20 Minuten völlig stillliegen und genießen das Ganze, als ob es sich um ekstatischen Sex handeln würde. Wenn man das ein paar Wochen übt, merkt man, dass sexueller Genuss nicht von der Erektion abhängig ist. Das löst innere Anspannungen.

Für wen Tantra infrage kommt und wie man es erlernt

„Tantra ist etwas für Forschernaturen, für lebendige Menschen oder jene, die sich nach mehr Lebendigkeit und Harmonie sehnen. Für jeden, der mutig genug ist, infrage zu stellen, was er glaubt zu wissen: über das Leben, die Menschen und die Sexualität“, erklärt Liesenfeld. Die Teilnehmer seiner Seminare sind zwischen 18 und 80 Jahre alt. Den Altersrekord hält ein 86-Jähriger.

Am allerbesten lässt sich Tantra in der Praxis, im Rahmen eines Seminars, erlernen. „Dabei ist es wichtig, den passenden Lehrer für sich selbst zu finden. Es ist nicht entscheidend, wie oder was der Anbieter lehrt, sondern viel mehr, was er ausstrahlt und wie er selbst lebt. Nur eine authentische Lehre ist eine lebendige Lehre und nicht nur reproduziertes Wissen“, rät der Tantriker. Unterstützend können auch Bücher und DVDs herangezogen werden. Sie ersetzen jedoch nicht die praktische Übung, oft eignet man sich das Wissen so zwar an, doch geht es nicht in Körper und Geist über, wie das im Seminar der Fall ist.

Wer neugierig auf Tantra geworden ist, sich aber noch nicht traut, ein Seminar zu besuchen, kann vorab einen Blick in Liesenfelds neue DVD-Reihe werfen: „Die 7 Nächte des Tantra“ und „Tantra & Selbsterkenntnis für Paare“.

Autor: Nathalie Wilk
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