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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Teledildonics

So funktioniert Sex trotz kilometerweiter Entfernung

virtueller Sex 2.0

Sie führen eine Fernbeziehung, sind geschäftlich oft unterwegs oder suchen heiße Abenteuer im Netz? Dann ist Teledildonics Ihr Stichwort. Was der Begriff genau bedeutet und was der virtuelle Sex zu bieten hat

Cybersex war gestern. Heute wird das Liebesleben mit Teledildonics (auch Teledildonik) aufgepimpt. Im weitesten Sinne versteht man darunter alles, was mit virtuellem Sex zu tun hat. Und das ist eine ganze Menge. Der Berater spricht nicht vom altbekannten, im Vergleich zu Teledildonics gesitteten, Cybersex. Selbst Hand anlegen? Diese Zeiten sind vorbei! Bild, Ton und Video als einzige Kommunikationsmöglichkeiten? Von wegen! Teledildonics eröffnet Ihnen ganz neue Sphären.

Teledildonics als Cybersex-Anzug zum ersten Mal in den Medien

1975 wurde der Begriff „Teledildonics“ zum ersten Mal vom US-amerikanischen Soziologen Ted Nelson gebraucht. Howard Rheingold setzte sich 1991 als einer der Ersten mit dem Thema Teledildonics auseinander und prägte so den Begriff entscheidend. In dem Kapitel „Teledildonik: Die totale Erotik“ seines Buches „Virtual Reality“ beschreibt er die Idee eines Cybersex-Anzugs, der mit Sensoren undVibratoren ausgerüstet und über eine Fernvermittlung mit einem kompatiblen Anzug verbunden ist. Zwei Menschen können so – trotz tausender Kilometer Entfernung – erotische Stimulationen austauschen.

Ein Modell hatte es beinahe zur Marktreife gebracht: 1999 kündigte „Vivid Entertainment“ die Entwicklung des „Cyber Sex Suit“ an, jedoch konnte der Pornoproduzent Fehlerquellen wie Kurzschlüsse durch austretende Körperflüssigkeiten nicht ausmerzen. Der Anzug wurde ad acta gelegt.

Woody Allens Vorstellung von Teledildonics

Auch Woody Allen fantasierte schon früh mit den Möglichkeiten, die Teledildonics bietet. 1973 führte er bei „Der Schläfer“ (Originaltitel: „Sleeper“) Regie und spielte zudem die Hauptrolle. Im Film erwachte er als Musiker Miles Monroe nach 200 Jahren Tiefschlaf im Eis im totalitär beherrschten Amerika des Jahres 2174 wieder. Sex gibt es in dieser Welt nicht mehr, dafür „the orgasmatron“ – eine Orgamus-Maschine. In den 70ern noch pure Science-Ficiton, gibt es inzwischen verschiedene Spielzeuge, die mit Sicherheit unter die Kategorie „Orgasmus-Maschine“ fallen könnten.

Was wäre Teledildonics ohne diese spannenden Sextoys?

„Adult Entertainment Broadcast Network“ (AEBN) bietet einsamen Männern ein Teledildonics-Highlight: eine interaktive Vagina. Das Besondere: Die mechanische Vagina „RealTouch“ wird per USB mit dem Computer verbunden, mit speziell kodierten Pornofilmen synchronisiert und folgt so der Dramaturgie des Films. Die verschiedensten Stellungen und Praktiken werden dabei simuliert.

Falls Sie vergeben sind, aber Ihre Partnerin zu weit weg ist, bieten sich beispielsweise die „Virtual Hole“ für den Mann und der „Virtual Stick“ für die Frau an. Die beiden Sextoys werden ebenfalls per USB mit dem Computer verbunden und dann so miteinander synchronisiert, dass der virtuelle Sexpartner das Gerät des Anderen in Bezug auf Rhythmus, Geschwindigkeit und Modus kontrollieren kann.

Auf dieser Idee basiert auch der „Mojowijo“ (auch „Wiibrator“ genannt). Der jeweilige „Massagestab“ wird auf die Fernbedienung der „Nintendo Wii“ gesetzt und dann via Bluetooth über einen PC gesteuert. Sie brauchen nicht einmal eine Wii-Konsole – die Fernbedienung genügt, damit Sie sich gegenseitig beglücken können, egal wie viele Kontinente zwischen Ihnen liegen.

Vorsicht! Teledildonics wird immer realistischer

3D-Pornos machen das Sehen zum Erleben und Sexroboter ersetzen die Freundin. „Roxxxy“ ist momentan das fortgeschrittenste Roboter-Modell auf dem Markt. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, jeder Mann hat schließlich einen anderen Geschmack. Außerdem kann sie reden (aber nicht zu viel) und weiß genau, was Männer wollen. Da gibt’s nur ein Problem: Sie kann weder kochen noch staubsaugen.

Im Ernst: Selbst die härtesten Männer wünschen sich etwas Zwischenmenschlichkeit. Also verwechseln Sie virtuelle Liebe nicht mit der realen. Denn von einer richtigen Frau aus Fleisch und Blut berührt zu werden, ist immer noch das aufregendste Gefühl.

Autor: Laura Büchele
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