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Frust im Bett?

Vielleicht ist eine Sexualtherapie die Lösung

Wann hilft eine Sexualtherapie?

Es könnte alles so schön sein, doch der Sex mit Ihrer Freundin vermiest Ihnen die Laune? Playboy kennt vier Probleme, bei denen Sie sich überlegen sollten, eine Sexualtherapie zu machen.

Sie leben seit einigen Jahren mit Ihrer Freundin zusammen und lieben Sie fast noch mehr als am ersten Tag. Wäre da nicht die eine Sache, über die man nicht gerne mit seiner Partnerin spricht: Unstimmigkeiten beim Sex. Eigentlich können Sie auch gar nicht so wirklich benennen, was es denn nun genau ist, was Ihnen im Schlafzimmer so zu schaffen macht – Sie spüren nur, dass sich da dringend etwas ändern sollte. Dann wird es Zeit, dass Sie über eine Sexualtherapie nachdenken! Häufig eher negativ besetzt, weil man dann als „anormal“ gilt, kann die Therapie Ihnen wertvolle Anstöße für Ihr Liebesleben geben und wenn Sie frühzeitig hingehen, sogar die ein oder andere Beziehung retten. Wir nennen Ihnen vier Probleme, bei denen Sie auf keinen Fall zögern sollten, einen Sexualtherapeuten zu Rate zu ziehen.

1. Grund für eine Sexualtherapie: Impotenz

Ja, es ist eine der schmerzlichsten Sachen für einen Mann, sich selbst und anderen eingestehen, dass er in irgendeiner Form impotent ist. Dabei sind auch Frauen davon betroffen und gerade in jungen Jahren ist die Hoffnung auf Besserung meist nicht vergebens. Impotenz beim Mann bezeichnet, dass der Penis entweder ungenügend oder gar nicht steif wird oder aber zu früh erschlafft. Bei der Frau hingegen wird die Scheide nicht oder nur unzureichend feucht. Häufig stecken bei beiden Geschlechtern psychische Ursachen dahinter, deshalb sollten Sie diese Symptome nicht auf die leichte Schulter nehmen oder gar mit irgendwelchen „Strong Erection Pills“ aus dem Sex-Shop versuchen, sie selbst zu kurieren!

2. Grund für eine Sexualtherapie: Orgasmusstörung

Haben Sie oft einen zu frühen oder gar keinen Orgasmus? Klar, dass Sie zerfrisst, dass Ihr Körper nicht so kann, wie ihr Kopf will. Seien Sie aber in einer Sache beruhigt: Aktuelle Umfragen haben ergeben, dass schätzungsweise jeder zehnte Mann beim Sex ohne Höhepunkt bleibt. Die Ursachen der „Störung“ sind auch hier extrem vielfältig und können nur nach eingehenden Gesprächen und Untersuchungen aufgedeckt werden. Es können sowohl Traumata als auch Medikamente wie Antidepressiva dahinter stecken oder aber auch ärztliche Eingriffe oder neurologische Erkrankungen. Bedauerlicherweise ist die Anorgasmie des Mannes immer noch so etwas wie ein Stiefkind der Medizin: Studien zum Thema gebe es kaum, „wahrscheinlich weil noch niemand versucht hat, ein Medikament zu entwickeln“, ist Dr. Hermann Berberich, niedergelassener Urologe aus Frankfurt am Main, der Ansicht. Wichtig ist, dass Sie sich niemals von einem solchen Hindernis unterkriegen lassen oder sich als hoffnungslosen Fall empfinden und ebenfalls zentral ist, dass Sie sich Ihre sexuellen Gefühle so genau wie möglich notieren. Wie oft hatte ich schon beim Sex mit meiner Freundin überhaupt einen Orgasmus und was war da anders? Je gründlicher Ihre Notizen sind, umso schneller kann auch Ihr Sexualtherapeut seinen Finger auf die Wunde legen und zur Behandlung übergehen.

Video: Was hilft gegen Lustlosigkeit im Schlafzimmer?

3. Grund für eine Sexualtherapie: Lustlosigkeit

Gerade bei langen Beziehungen ist es schwierig, die Anfangsflamme durchgängig am Lodern zu halten und die Alltagssorgen wirken sich auch auf Ihre Lust oder die der Partnerin aus. Und wenn Sie nur so halb-erregt und in Gedanken an das nächste Geschäftsmeeting das Liebesspiel beginnen, sollten Sie sich nicht wundern, wenn der Sex sich dann komisch anfühlt. Guter Sex erfordert, dass man Nähe zulässt und den Kopf komplett abschalten kann. Vielleicht haben Sie ja bereits festgestellt, dass Ihnen das schwerfällt oder dass Sie das Loslassen noch nie wirklich konnten. Auch in diesem Fall lohnt sich der Gang zur Sexualtherapie, denn dort kann man Ihnen Übungen zeigen, mit denen Sie Stück für Stück loslassen können und erst dann wird sich die Lust wieder von allein melden.

4. Grund für eine Sexualtherapie: körperliche und medizinische Störungen

Neben den bisher beschriebenen Symptomen, die Ihr Sexleben erschweren, gibt es sicherlich auch noch eine Vielzahl an weiteren Störungen, die körperliche oder auch medizinische Ursachen haben können. Wenn Sie zu den wilden Party-Männern gehören, die ich jedes Wochenende halb in die Besinnungslosigkeit trinken, sollten Sie wissen, dass Alkohol ebenso wie Übermüdung und Stress Sex verhindern. Eine negative Wirkung beim Alkohol ist bereits ab 0,4 Promille spürbar, also sollten Sie langfristig abwägen, ob Ihnen der Wodka wichtiger ist, als guten Sex zu haben. Auch Raucher laufen Gefahr, sexuelle Störungen zu bekommen. Auch wurde ein Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und sexuellen Störungen entdeckt, also ist ein regelmäßiger Body-Gesundheitscheck beim Onkel Doktor extrem wichtig. Wichtig ist aber, sich in jedem Fall nicht vor seinem Arzt und seinem Therapeuten zu genieren, sondern über alles was einen belastet, mit ihm zu reden. Vielleicht stellt sich ja am Ende heraus, dass Ihr derzeit verkorkstes Sexleben gar nicht so viel mit Ihnen selbst, sondern viel mehr mit Ihrer Freundin zu tun hat. Womöglich haben Sie auch bloß versteckte sexuelle Sehnsüchte, die erst durch die Sexualtherapie ans Licht treten? Und beruhigend ist es schlussendlich auch zu wissen, was Sie im Bett anders machen können. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Video: Woher kommt Lustlosigkeit beim Mann?

Autor: Laura Popescu
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