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Worauf man bei Sex im Wasser achten sollte

Zusammen mit dem Sex im Flugzeug ist er einer der häufigsten Fantasien in deutschen Köpfen: der Wasser-Sex. Egal ob im See oder örtlichen Hallenbad. Auf was dabei geachtet werden muss

Wasser-Sex: herrlich. Er lässt den Busen der Partnerin in seiner ganzen Pracht gleich noch prächtiger schimmern und dazu kann man es im feuchten Nass scheinbar schwerelos treiben. Helikopter und all die Stellungen aus dem Kamasutra, die anderswo offenbar nur mit Schweißausbrüchen, Krämpfen und Stereoiden zu bewältigen sind, fallen im Wasser plötzlich viel leichter. Grund dafür ist einfache Physik: Je mehr die Wassermenge wiegt, die ihre Freundin verdrängt, umso leichter ist sie für Sie zu heben.

nur mit Kondom

Beim Wasser-Sex gilt das Gleiche wie beim Bettensex, Auf-der-Spülmaschine-Sex oder Im-Gebüsch-Sex: Immer mit Gummi. Doch im Gegensatz zu den anderen Örtlichkeiten gilt beim verhütenden Sex im Feuchten besondere Vorsicht. Durex warnt, dass das Kondom nach „einer gewissen Zeit im Wasser porös werden kann“. Somit ist kein optimaler Schutz mehr gegeben und obendrein kann es sein, dass sich der Pariser mitten im Akt plötzlich verabschiedet, weil es im Wasser abzurutschen droht. „Da Wasser die Gleitfähigkeit erhöht und insbesondere kaltes möglicherweise zur Erschlaffung der Erektion führt, kann eine höhere Gefahr bestehen, dass das Kondom abrutscht“, erklärt Billy Boy.

Dürregefahr beim Wasser-Sex?

Dass der Sex im Wasser mehr Qual als Spaß ist, weil die Scheide im Wasser austrocknet und die Penetration dadurch zur schmerzhaften Reiberei für beide wird, ist übrigens ein Gerücht. Beim Schwimmen kann praktisch sowieso kein Wasser in die Scheide gelangen und das bisschen, was beim Sex rein fließen kann, „schadet nicht und trocknet auch nicht aus“, wie Gynäkologe Prof. Dr. Mendling erklärt. Außerdem ist die Vagina bei jungen Frauen durch abgeschliffene Zellen, Milchsäurebakterien und Körperflüssigkeit sowieso feucht genug.

Infektionen beim Wassersex

Häufig ist auch zu lesen, dass beim Wasser-Sex ein hohes Risiko besteht, sich unschöne Krankheiten im Intimbereich einzufangen, weil sich Keime im Wasser besonders gerne vermehren. Grundsätzlich stimmt es, dass Bakterien hier vermehrt vorkommen. „Denn Wasser im Schwimmbad, Whirlpool oder See ist niemals steril. Somit kann es zu Entzündungen der Vulvahaut kommen. Das sind aber Einzelfälle und nicht der Rede wert“, sagt Mendling. Normalerweise besitzt man am Geschlechtsorgan genügend Milchsäurebakterien, die vor diesen Keimen schützen. Die können durch das Wasser zwar weggespült werden, „doch dazu müsste man schon mehrmals täglich über Wochen hinweg Wasser-Sex haben.“

Vorsorge 

Frauen, die empfindlich für Pilze sind oder deren Abwehrmechanismus nicht mehr so intakt ist, rät Mendling zur Sicherheit eine Antimykotikum-Tablette (Medikament zur Behandlung von Pilzinfektionen) zu nehmen und die Haut der Vulva und des Dammes vor dem Gang ins Wasser mit Vaseline zu fetten. Männer sollten Selbiges auf die Innenseite der Vorhaut und auf die Eichel schmieren. Vor allem empfiehlt Dr. Mendling aber eins: Sich nicht von den Bedenken und Schreckensgerüchten abschrecken lassen und „einfach tun, was Ihnen Spaß macht!“

Besser nicht erwischen lassen

Die größte Gefahr besteht beim Wasser-Sex vor allem darin, erwischt zu werden. Denn abseits der eigenen Badewanne ist das feuchte Vergnügen verboten. Wenn Sie also schon im Vorfeld vorhaben, sich mit ihrer Süßen im Nass zu vergnügen, ist ein abgelegener Baggersee dem rammelvollen Freibad auf alle Fälle vorzuziehen.

Autor: Maximilian Reich
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