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Weihnachten überstehen ohne Beziehungsprobleme

Von wegen Frohes Fest: Weihnachtszeit ist Stresszeit – auch in der Partnerschaft. Für viele Paare ist deswegen am Jahresende auch mit der Liebe Schluss. Wie Sie an Weihnachten Beziehungs-Probleme vermeiden können

Es kann so schön sein an Weihnachten: Fröhlich versammeln sich Verwandte und Verliebte zusammen vor der geschmückten Tanne, um voll Freude Geschenke auszutauschen. Soweit das Klischee. Tatsächlich kann zu viel Nähe schnell zur Nervenprobe werden – auch und gerade in einer Beziehung.

Laut dem britischen Journalisten David McCandless ist die Zeit vor der Bescherung auch eine der wahrscheinlichsten für eine Trennung. Dazu analysierte er die Änderungen im Beziehungsstatus von Facebook-Mitgliedern. Auch Gerhard Oswald, Diplompsychologe und Paarberater in Freiburg, hat die Erfahrung gemacht, dass es im Umfeld von Heiligabend besonders häufig zu Beziehungsproblemen kommt. Damit Sie nicht nach den Feiertagen mit Geschenken, aber ohne bessere Hälfte dastehen, geben wir Ihnen die besten Tipps, den X-Mas-Gau zu verhindern.

Erwartungen runterschrauben beugt Beziehungsproblemen vor

Im Alltag werden Probleme meist ignoriert. Einfach, weil man keine Zeit findet, sie zu lösen. Und mal ehrlich: Gerade uns Männern fällt es leicht, das klärende Gespräch vor uns herzuschieben. In den Weihnachtsferien hat man jedoch meist keine Wahl, schließlich gibt es jetzt genug Zeit für eine Aussprache.

Tatsächlich ist inmitten von Geschenke- und Familienstress der denkbar ungünstigste Moment, auch noch die Beziehung zu kitten. Stattdessen „verdichten sich die Muster der Schwierigkeiten“, so Oswald. Deswegen sollte schon vor Weihnachten die Aussprache gesucht werden. Als Mann hat man auf jeden Fall schon einmal einen Pluspunkt sicher, wenn man von selbst das Gespräch sucht. Auch wenn es nervt. Ansonsten darf man nicht zu sehr dem Vorbild des perfekten Weihnachtsfests nacheifern. Oder die Freundin davon abhalten, es zu tun.

Eltern schaffen Beziehungsprobleme erst

Weihnachtsfest heißt in den meisten Fällen: Besuch bei oder von den Eltern. Und zwar meist gleich zwei Mal. Und da fangen die Probleme schon an. Laut einer Umfrage im Auftrag der Onlinepartnerbörse Parship ist die Frage, wo gefeiert wird, Grund Nummer eins für Streit zur festlichen Zeit: Bei welchen Eltern ist man am heiligen Abend, wen besucht man am ersten Weihnachtsfeiertag? Und was ist mit Kindern, Tanten, Großeltern und dem Schwippschwager? Alles will unter einen Hut gebracht werden – im schlimmsten Fall hängt man drei Tage am Stück mit sämtlichen Verwandten unterm Baum.

Die Lösung: Schnappen Sie sich Ihre Partnerin, und unternehmen Sie nur zu zweit etwas, und sei es nur für ein paar Stunden. Oder Sie entziehen sich der Gefahr gleich ganz, indem Sie nur zu zweit Weihnachtsurlaub machen. Damit beweisen Sie der Freundin, dass Sie kein „Muttersöhnchen“ sind, und den Eltern, dass Sie erwachsen und unabhängig sind. Wie wär’s denn mal mit einem gemütlichen Weihnachtsabend mit Kamin in einer einsamen Berghütte? Dann kommt irgendwann nicht nur der Weihnachtsmann, sondern auch sie selbst beim festlichen Sex. Falls Ihnen das zu einsiedlerisch ist, nehmen Sie einfach ein Paar Freunde mit (zum Feiern, nicht zum Sex).

Beziehungsprobleme vermeiden: nicht mit Geschenken kränken

Großes Glück haben Sie als Mann dagegen beim Schenken. Denn Frauen reagieren – ganz anders als das Klischee suggeriert – sehr viel weniger empfindlich auf Geschenke, die nicht ihren Geschmack treffen. Das fand die Psychologin Elisabeth Dunn von der Universität in British Columbia durch eine Umfrage heraus. Sie sollten sich deshalb aber nicht auf unoriginellen Geschenken ausruhen. Denn einer anderen Studie zufolge gibt immerhin ein Drittel der Frauen an, dass sie sich vorstellen könnten, wegen eines unpassenden Weihnachtsgeschenks Schluss zu machen!

Vorsicht ist also bei Geschenken wie etwa Reinigungsmitteln oder Küchenutensilien geboten. Laut Oswald handelt es sich dabei aber allenfalls um eine „Ersatzbegründung“, welche tieferliegende Beziehungsprobleme an die Oberfläche bringt. Generell ist der Frau die Geste wichtig. Mit solchen „Strategien zur Harmonisierung“, wie sie Oswald nennt, erleben Sie ein Weihnachten ohne Beziehungsprobleme, das den Titel "Fest der Liebe" verdient.

Autor: Dominik Drozdowski
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