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Woher kommt die Lustlosigkeit beim Mann?

Ein Mann will und kann immer. Denn Sex ist für jeden Kerl so wichtig wie die Luft zum Atmen. Aber was, wenn ein Mann mal keine Lust verspürt? Ist er dann gleich unmännlich? Krank? Oder liegt es an der Partnerin? Sexuelle Lustlosigkeit bei Männern wirft viele Fragen auf

Keine Lust auf Sex – ein großes Thema. Allerdings nur für Frauen. Sie klagen offen darüber, sprechen mit der Freundin, vielleicht sogar mit einer Therapeutin oder Ärztin. Doch wie sieht es beim Mann aus? Ist er wirklich immer das testosterongesteuerte Wesen, das zu jeder Zeit bereit ist und nur darauf wartet, sein Weibchen bespringen zu können?

Ganz sicher nicht. Denn auch Männer kennen das Problem mangelnder Lust. Experten schätzen die Zahl der Männer mit Lustmangel auf etwa 15%. Für die meisten ist Lustlosigkeit allerdings ein Tabuthema, über das nicht gesprochen wird.

Nichts geht mehr – die Appetenzphase

Es gibt viele verschiedene sexuelle Störungen: Erektionsprobleme, frühzeitiger Samenerguss und eben – Lustlosigkeit. Jedes dieser Themen ist für den Mann unangenehm, letzteres aber besonders, da es nicht mit blauen Pillen behandelt werden kann und mangelnde Libido als unmännlich gilt.

Dass bei sexueller Unlust eine Störung der Appetenzphase vorliegt, beschreiben die Psychologen Dr. Steffen Fliegel und Dr. Andreas Veith in ihrem Ratgeber „Was jeder Mann über Sexualität und sexuelle Probleme wissen will“. Die Appetenzphase ist die erste Phase eines sexuellen Erlebnisses und damit auch die Phase des Verlangens. Hier wird der Reiz gegeben, der Lust auslöst. Zum Beispiel der Anblick der Partnerin in sexy Dessous, eine intime Berührung, ein heißer Gedanke.

Wenn in dieser Anfangsphase eine Störung vorliegt, führt das oft zu Lustlosigkeit – vielleicht sogar zur sexuellen Aversion. Bei einigen Männern liegt diese Störung schon immer vor, sie haben ihr ganzes Leben noch nie großes Verlangen nach Sex verspürt. Ihnen fehlt die Lust daher auch nicht, sie haben sich damit arrangiert und sind zufrieden. Viel öfter kommt es allerdings vor, dass die Störung auf einmal auftaucht, obwohl der Mann bis dahin immer Lust verspürt und Befriedigung gesucht hat. Doch dann ist da plötzlich nichts mehr, kein Verlangen, keine Leidenschaft, kein Begehren.

Woher kommt die plötzliche Lustlosigkeit?

Unter Lustmangel leidet nicht nur der Mann, sondern häufig auch seine Partnerin. Viele Frauen suchen die Gründe dafür bei sich, glauben, dass sie nicht mehr attraktiv sind oder ihren Partner bisher nicht richtig befriedigen konnten. Nicht nur das Unglücklichsein der Partnerin erhöht den Druck auf den Mann, sondern auch die Angst vor Untreue oder vielleicht sogar einer Trennung, wenn die Lust nicht bald wiederkommt. Viele Männer gehen ihren „Pflichten“ daher nach – schließlich muss es ja mal wieder gemacht werden.

Aber ist das wirklich eine Basis für ein glückliches Sexualleben? Viel besser ist es, den wahren Gründen für die Unlust auf den Grund zu gehen. Und die liegen meist nicht im Bett. Für die Psychologen Fliegel und Veith sind es schlicht Alltagsbelastungen, etwa Streit in der Partnerschaft, berufliche Konflikte, Probleme mit dem Selbstwertgefühl oder Sorgen um Familie oder Freunde. Hinzu kommen seelische Ursachen wie Stress, Zeitmangel und Ängste.

Auch Hormonstörungen, neurologische Störungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten können mögliche Gründe sein. Nicht selten kommen vielen Ursachen zusammen und der Druck, den man auf sich selbst ausübt. Die Lust wird verdrängt von Schamgefühlen und Angst vor dem Versagen. Ein Teufelskreis.

Noch mehr Gründe

Kinder, Karriere, Haushalt – der Sex mutiert zur unwichtigen Nebensache, die man schnell mal am Wochenende abhakt. Daueranspannung sorgt dafür, dass Lust im Keim erstickt wird. Und auch, wer sich in der eigenen Haut nicht wohl fühlt, hat mit Beeinträchtigungen im Sexleben zu kämpfen. Kein Sport, schlechtes Essen, Rauchen und Alkohol – alles Dinge, die einen Menschen nicht unbedingt attraktiver machen. Und wer von der Partnerin nicht mehr als begehrenswert wahrgenommen wird, verliert schnell die Lust am Sex.

Autor: Marlene Burba
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