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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Mobbing am Arbeitsplatz

Wie Sie sich verhalten, wenn ein Kollege Sie schneidet

Was Sie gegen Mobbing am Arbeitsplatz tun können

Sie wissen nicht mehr, wie Sie sich gegenüber Ihrem Arbeitskollegen verhalten sollen, der Sie kontinuierlich schlecht macht oder meidet? Wir geben Ihnen vier wertvolle Tipps gegen Mobbing

Eigentlich sollte es ja gar nicht vorkommen, dass Sie Probleme mit Kollegen am Arbeitsplatz haben oder gar von jemandem gemobbt werden, aber die Realität sieht nun mal hin und wieder anders aus. Vor allem wenn Sie neu im Team sind, können Reibereien oder Eifersüchteleien Ihnen die Lage erschweren. Genau für diesen Fall sollten Sie bestens gerüstet sein – halten Sie sich einfach so gut es geht an unsere vier Verhaltenstipps.

Versuchen, den Grund herauszufinden

Um in diesem ersten, wichtigen Punkt weiter zu kommen, müssen Sie ehrlich zu sich selbst sein und ja, sich auch kritisch mit Ihrer Person auseinandersetzen können. Wie verhalten Sie sich im Büro? Haben Sie bestimmte Macken oder verbale Ticks, die dem anderen auf die Nerven gehen könnten? Grüßen Sie immer alle, wenn Sie morgens in die Arbeit kommen? So banal es vielleicht klingen mag, aber viele merken solche „Defizite“ oft nur dann, wenn Sie jeden Tag darauf achten. Manchmal vergisst man schnell aus Hektik ein „Guten Morgen“ und gilt dann gleich als Griesgram.

Wenn Ihnen die Rätselei nicht weiterhilft, müssen Sie aber schleunigst den Weg nach vorne antreten und den entsprechenden Kollegen, der Ihnen das Leben schwer macht, zur Rede stellen. Wie Sie das richtig umsetzen, erfahren Sie im nachfolgenden Abschnitt.

Richtig kommunizieren

Offen gesagt, gehört ja schon eine Portion Mut dazu, sich mit seinem „Feind“ direkt auseinanderzusetzen und das Gespräch mit demjenigen zu suchen. Aber es wird nicht besser werden, je länger Sie warten und wenn Ihr Kontrahent nun schon zum dritten Mal in einer Woche die Tür vor der Nase zugemacht oder Sie in der Küche keines Blickes gewürdigt hat, dann ist Not am Mann. Immer wieder hört man, das Ausdiskutieren solcher Probleme sei Frauensache.

Vergessen Sie dieses dumme Klischee! Auch der moderne Mann muss reden können, ganz gleich welchen Beruf er ausübt. Und wenn Sie auf die betreffende Person zugehen und in einer ruhigen Minute um eine Diskussion bitten, zeigt das Ihrem Kollegen, dass Ihnen die Klärung solcher Sachverhalte und die Harmonie am Arbeitsplatz etwas bedeuten. Wichtig hierbei: bitte nicht per E-Mail anschreiben! Da ist es für Ihren Kollegen viel leichter, ein „Nein“ darunter zu setzen und sich mit wichtigen Meetings rauszureden. Wenn Sie ihn dann an der Angel haben und sich zum Gespräch mit ihm zusammensetzen, sparen Sie sich Ihren vorher mühsam einstudierten halbstündigen Monolog. Schildern Sie einfach nur Ihren Eindruck und betonen Sie, wie wichtig es Ihnen ist, herauszufinden, wo der Ursprung der angespannten Situation liegt.

Nicht verzweifeln, wenn der Kollege auf stur schaltet

Manche Leute können einfach nicht aus Ihrer Haut raus. Falls Sie im Gespräch mit ihrem unsympathischen Kollegen merken, dass er extrem viel herumdruckst oder gar peinlich berührt abwinkt und auf Ihre Übersensibilität verweist, verzweifeln Sie keinesfalls. Lassen Sie sich nicht dazu hinreißen, durch einen ausfallenden Ton und Mecker-Laune ans Ziel zu kommen. Das werden Sie ohnehin nicht – in so einem Fall wird immer der Gelassenere, der den kühlen Kopf bewahrt, die Oberhand behalten.

Wenn Ihr Gegenüber Ihnen keinen Grund nennen kann, zeigt Ihnen das unter Umständen auch bloß, dass es den gar nicht gibt oder aber andere nicht rationale Faktoren eine Rolle spielen. Wenn Ihr Kollege seit Jahren nur Anzug und Krawatte trägt und immer noch „nur“ freier Mitarbeiter ist, könnte er darauf neidisch sein, dass Sie trotz Ihres lässigen Stils eine Festanstellung haben. Sollte dies der Fall sein, nehmen Sie es locker – Sie hätten an seiner Stelle wahrscheinlich auch dran zu knabbern. Trösten Sie sich damit, dass Sie einfach ein patenter Kerl sind und versuchen Sie weitere Gehässigkeiten (falls sie denn danach noch auftreten sollten) zu ignorieren.

Mit anderen Kollegen zusammenschließen

Warum müssen Sie sich auf eine negative Resonanz einschießen, wenn Sie doch etliche positive erhalten? Schauen Sie sich mal um, wie viele Arbeitskollegen, das was Sie machen, gut finden und wie angeregt Sie sich mit vielen von Ihnen in der Mittagspause unterhalten können. Konzentrieren Sie sich darauf und versuchen Sie weiterhin, Ihren Job konzentriert und professionell über die Bühne zu bringen. Dann wird Ihr Widersacher, Neider, Hasser nicht lange in seiner einsamen Position ausharren zu können.

Sollten Sie über einen längeren Zeitraum gemobbt werden und fühlen sich dadurch in ihren Aufgaben eingeschränkt oder empfinden dies als eine schwere psychische Belastung, wenden Sie sich auf alle Fälle an Ihren Vorgesetzten. Das Gespräch mit der betreffenden Person hatten Sie ja bereits, darum brauchen Sie kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie im Notfall dann „petzen“.

Aber Vorsicht: Nur, weil Sie sich mit diesem Problem an den Chef wenden, sollten Sie nicht gleich auch alle anderen Kollegen über den Knatsch zwischen Ihnen und Herrn XY in Kenntnis setzen. Damit zwingen Sie ja das ganze Team indirekt, sich auf eine Seite zu schlagen und das ist nicht fair. Vor allem, wenn die anderen sich bislang mit beiden Parteien bestens verstanden haben...

Video: Die wohl heißeste Rasur der Welt

Autor: Laura Popescu
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