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Vorsicht, Aquaplaning!

Die besten Tipps

Aquaplaning: So kommen Sie bei Regen nicht ins Schlittern

Egal, zu welcher Jahreszeit: Plötzlich aufkommender Regen und Nässe lassen unachtsame Autofahrer schnell ins Schlittern geraten und führen jedes Jahr zu zehntausenden Unfällen. Wir verraten, wie Sie sich bei Aquaplaning richtig verhalten

Stürmische Gewitter, heftige Regenschauer, überraschende Sturzbäche: Bei nassen Fahrbahnverhältnissen erhöht sich das Unfallrisiko um das Zwei- bis Vierfache – nicht nur im verregneten Herbst. Allein zwischen 2005 und 2007 stieg die Zahl der Unfälle aufgrund von Aquaplaning von 9.000 auf über 10.000. Wir erklären, was Aquaplaning überhaupt ist, wie Sie sich davor schützen können und wie Sie sich bei Gefahr verhalten sollten.

Was ist Aquaplaning?

Aquaplaning oder „Wasserglätte“ tritt bei starkem Regen auf. Dabei schiebt sich wegen erhöhten Wasserstandes auf der Straße ein Wasserkeil zwischen die Auflagefläche des Reifens und die Straße. Besonders groß ist die Gefahr von Aquaplaning bei Mulden, Straßenschäden oder Spurrillen, in denen sich das Regenwasser sammeln kann. Im Extremfall verlieren die Reifen komplett den Fahrbahnkontakt und können keine Lenk- und Bremskräfte mehr übertragen.

Aquaplaning vorbeugen

Überprüfen und wechseln Sie gegebenenfalls Ihre Reifen: Die vorgeschriebene Mindesttiefe von 1,6 Millimetern im Reifenprofil kann schon bei einem fingerdicken Wasser-Film unzureichend sein. Neuere Reifen (circa vier Millimeter Tiefe) oder solche mit einem auf Regen ausgerichteten Profil sind am besten geeignet, um Ihr Auto sicher übers Wasser zu führen. Außerdem kann es schon bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h zum Aufschwimmen des Wagens kommen. Deswegen: runter vom Gas! Je langsamer Sie fahren, desto schneller kann das Fahrzeug beim Aquaplaning wieder festen Kontakt zum Boden herstellen.

Richtig verhalten bei Aquaplaning

Viele Autofahrer reagieren auf den Kontrollverlust bei Aquaplaning panisch und versuchen gegenzulenken – ein gravierender Fehler! Wenn die Reifen wieder Bodenhaftung bekommen, folgen sie wieder dem Lenkrad und werfen das Auto aus der Spur. Vermeiden Sie also jegliche Manöver und gleiten Sie stattdessen mit getretener Kupplung über das Wasser, bis Sie wieder Halt haben. Auf keinen Fall sollten Sie eine Vollbremsung starten: In diesem Fall blockieren die Räder, was nach zurückerlangter Bodenhaftung unvorhersehbare Konsequenzen nach sich ziehen kann. Achtung: ABS und EPS funktionieren bei starkem Regen meist nicht, da die Sensoren Bodenhaftung brauchen, die bei Aquaplaning nicht mehr vorhanden ist.

Autor: Laslo Seyda
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