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Autosalon Paris 2016

Das sind die Stars der Motormesse

Die Neuheiten des Pariser Autosalons 2016

Offroad-Optik in all ihren Formen und Rennwagen in allen Größen – das sind die großen Themen auf dem Autosalon in Paris (1. bis 16. Oktober 2016). Wir haben die wichtigsten Neuheiten zusammengetragen. Der Artikel wird regelmäßig aktualisiert.


Zwei Neuheiten bei Audi: RS3 Limo und Q5

Der RS 3 als Limousine und die zweite Generation des Q5 sind die wichtigsten Neuheiten bei Audi in diesem Herbst.

Der Stufenheck-RS wird von einem 2.5l TFSI-Aluminium-Motor mit 400 PS und 480 Nm Drehmoment angetrieben. Er ist nach Angaben der Ingolstädter der stärkste Serien-Fünfzylinder auf dem Weltmarkt. Erkennbar ist der Wagen an der verbreiterten Spur gegenüber dem Audi A3 und den typischen RS-Insignien.

Die weiteren Daten: 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h, Vmax 250 km/h. Auf Wunsch und gegen Aufpreis wird die elektronische Bremse wegprogrammiert, dann rennt der Wagen 280 km/h. Der kernige Sound des Fünfzylinders kann per Audi drive select noch individuell verändert werden.

Übrigens: Dank Alu-Kurbelgehäuse ist der Motor 26 Kilogramm leichter als das Vorgängeraggregat.

„Noch sportlicher und vielseitiger“ als der Vorgänger soll die zweite Generation des Audi Q5 werden, verspricht Audi. Der Wagen hat (je nach Motor) um bis zu 90 Kilogramm abgespeckt. Anfang 2017 ist er zu haben. Zum Start stehen fünf Motoren zur Wahl. Luftfederung mit Dämpferregelung gibt es gegen Aufpreis. LED-Scheinwerfer sind Serie. Zusätzlich werden die hochauflösenden "Matrix-LED-Lampen" mit dynamischem Blinklicht angeboten.


Mercedes-AMG: Hut ab, der Roadster ist da!

Der Mercedes-AMG GT Roadster ist das Highlight auf dem Daimlerstand in Paris: Ab Frühjahr 2017 gibt es ihn in zwei Versionen: als "Einstiegsversion" GT Roadster mit 4l-V8-Biturbo und 476 PS und als "GT C Roadster" mit satten 557 PS. Zusammen mit dem AMG GT R, den beiden Coupés AMG GT und AMG GT S sowie dem Rennwagen AMG GT3 hat die GT-Familie inzwischen sechs Brüder.


Jetzt mit Turbo: Ferrari GTC4Lusso T

Der GTC4Lusso T ist Ferraris erster Viersitzer mit V8-Turbomotor. Mit dem Shooting Brake-Modell schicken die Italiener einen Renner ins Rennen, der auch für den Alltag taugt.

Der 3,9-Liter-V8 leistet 610 PS und hat ein Drehmoment von 760 Nm. Ferrari verspricht, dass das typische Turbo-Loch fast komplett eliminiert wird. Also volle Kraft auch aus dem Drehzahlkeller heraus. Angetrieben werden die Hinterräder, aber gelenkt wird beim GTC4Lusso T mit allen Vieren. Das soll enorme Kurvengeschwindigkeiten möglich machen.

Weil der Turbo-Motor kleiner und leichter ist als der im Schwestermodell verwendete Saugmotor (6,3l Hubraum, 690 PS), kommt der Lusso T auf ein fast identisches Gewichtsverhältnis zwischen den Achsen von 46:54%. Die Fahrleistungen beider Sportwagen sind trotz der 80 PS Leistungsunterschied fast identisch. Lediglich in der Endgeschwindigkeit muss sich der T mit 320 km/h dem Sauger (335 km/h) geschlagen geben.

Und was gibt’s Neues im Cockpit? Einen Touchscreen mit sagenhaften 10,25“ Bildschirmdiagonale. Mehr zum Auto auf dem Autosalon in Paris.


BMW: KLeines Coupé für die Stadt

"Concept X2" heißt ein Prototyp, den BMW in Paris erstmals zeigt. Er "verbindet Dynamik und Solidität mit einem von den anderen X-Modellen differenzierten Design in einem sportlich-urbanen Konzept", sagen die Münchner. Mehr Informationen gibt es bisher nicht. Schaut ganz ordentlich, der neue Kleine.


Kia: Sportversion des Soul

Der kantige Kia Soul gibt bald auch auf der Überholspur die Kante. Kia stellt in Paris eine 204 PS starken Sportversion vor. 7,8 Sekunden von Null auf 100 km/h reichen zwar nicht für die Porsche-Liga, sind aber im Kleinwagensegment eine Ansage. Der 1,6l-Turbobenziner wird an ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen gedockt.  Drei Fahrmodi (Eco / Normal / Sport) stehen zur Wahl.

Außen bekommt der Soul deutlich maskulinere Züge. Neuer Kühlergrill, 18-Zoll-Felgen und Doppelauspuff sind die Insignien der Kleinwagen-Macht. Im Cockpit gibt's ein Sportlenkrad und Sitze in Stoff-Leder-Kombi mit orangefarbenen Nähten. Android Auto und Apple CarPlay sind Serie, ebenso ein paar Fahrassistenzsysteme: Totwinkel-Überwachung, Spurwechselassistent und Querverkehrwarner.


 

E-Klasse "All-Terrain": Lifestyle-Laster von Mercedes

Zehn Jahre nach dem Audi A6 Allroad kommt nun auch Mercedes mit einem höhergelegten Pseudo-Offroad-Kombi auf den Markt. Anfang Oktober wird der „All-Terrain“ auf dem Pariser Autosalon präsentiert. Beim Händler steht er allerdings erst im nächsten Frühjahr.

Mercedes spricht von einer „markanten Optik im SUV-Stil“, und tatsächlich legt der Kombi einen ziemlich beeindruckenden Auftritt hin. Er sieht aus wie ein Offroader und er heißt auch so, aber ist natürlich keiner. Das Auto basiert auf dem Ausstattungspaket „Avantgarde“ und wurde um einige technische und optische Finessen erweitert. Mit seiner derben Beplankung an den Seiten, den Plastikschützern an den Radläufen und dem höher gelegten Fahrwerk lässt er keinen Zweifel daran aufkommen, dass er mühelos jede Kiesauffahrt einer Vorstadtvilla schafft.

Den Unterfahrschutz sollte man im Gelände besser nicht auf die Probe stellen. Das in Silberchrom galvanisierte Kunststoff-Teil täuscht die Schutzeigenschaften nur vor – sorgt aber immerhin für eine bärige Optik. Der dreigeteilte Frontstoßfänger ist oben in Wagenfarbe lackiert und unten herum in schwarz genarbtem Kunststoff gehalten.

Die Technik: Allrad, bei Mercedes 4MATIC genannt, hat der All-Terrain ebenso serienmäßig wie die „Mehrkammer-Luftfederung“. Damit kann man die Bodenfreiheit selbst variieren. Drei Niveaulagen von 0 bis +35 mm stehen zur Wahl. „Air Body Control“ heißt das Ganze auf Schwäbisch.

Als Antrieb dient zunächst ein 220er-Diesel mit 194 PS. Später wird es auch einen 350er-Dieselmotor geben. Beim Schuhwerk stehen Leichtmetall-Radsätze im Format 19 und 20 Zoll zur Wahl.

Über einen Schalter im Cockpit lässt sich manuell das Fahrprogramms „All-Terrain“ anwählen. Dann wird das Fahrwerk bis Tempo 35 um 20 Millimeter angehoben. Bei schnellerer Fahrt senkt sich der Wagen selbsttätig wieder ab.

Ganz auf Offroader macht auch eine Zusatzanzeige im Cockpit. Dort werden unter anderem der Lenkwinkel, das Fahrzeugniveau (Stellung der Luftfederung), der Steigungs- und Neigungswinkel und die Stellung von Gas/Bremse dargestellt. Auch ein Kompass ist mit drin.

Preise gibt’s noch nicht, aber der Aufpreis dürfte mit 3000 bis 4000 Euro  moderat ausfallen. Unterm Strich bietet der Wagen jedenfalls mehr, als wenn man in der Preisliste einen normalen Kombi mit Allrad und Avantgarde-Paket anklickt.


Ampera-e: Opel zeigt Tesla den Stecker

500 ist die magische Zahl. Denn mehr als 500 Kilometer Reichweite soll der neue Ampera-e bieten, den Opel auf dem Autosalon in Paris zeigt. Das beweist nicht nur eindrucksvoll, was bei Klein- und Kompaktwagensegment so alles möglich ist (dort war wegen des begrenzten Platzes für die Batterien bisher meist bei rund 200 bie 250 Kilometern Schluss), es ist eine klare Kampansage an den Elektro-Pionier Tesla! Deren Model X schafft 400 bis 613 km (je nach Fahrweise), das Model S liegt bei 355-542 km.

Der Ampera-e wird also der erste deutsche Elektrowagen sein, der für mehr taugt als den reinen Stadt


 

Range Rover à la française

Von der Seite sieht er, speziell um die Nase herum, fast aus wie ein Range Rover. Doch dieser Wagen ist ein waschechter Franzose: der brandneue Renault Koleos. Uns gefallen vor allem die muskulös wirkenden Flanken mit der ausgeprägten Taille. Genaue Daten zum neuen Renault gibt es leider noch nicht. Sie werden Anfang Oktober auf dem Autosalon in Paris veröffentlicht.

verkehr. Weitere Opel-Premieren in Paris: Mokka X, Cascada "Supreme", Karl "Rocks" sowie der neue Zafira – Opel bezeichnet den Van als "top-vernetzte Reise-Lounge auf Rädern".


 

Mini: Heißer Clubman

In Paris wird auch der neue Mini John Cooper Works Clubman erstmals gezeigt. Mini verspricht "Bestwerte in den Disziplinen Raumkomfort, Variabilität und Langstreckentauglichkeit".

Nach dem dreitürigen Mini John Cooper Works und dem Mini John Cooper Works Cabrio ist der neue Clubman das dritte heißgemachte Modell der Marke. Er hat den stärksten Mini-Motor aller Zeiten, serienmäßigen Allradantrieb und einige exklusive Design- und Ausstattungsmerkmale wie LED-Scheinwerfer, Mini Driving Modes, Park Distance Control, Komfortzugang, Multifunktionstasten am Lenkrad und Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion.

Der Vierzylinder-Turbomotor leistet 231 PS. Damit ist er um 39 PS stärker als der Mini Cooper S Clubman. Das Allradsystem "ALL4" wird elektrohydraulisch geregelt. Eine Sechsgang-Handschaltung ist Serie, gegen Aufpreis gibt's ein automatisches Achtgang-Steptronic Sportgetriebe.


 

Hyundai-Kompaktrenner RN30

Hyundai enthüllt in Paris die High-Performance Studie RN30. Der Sportwagen wurde von Hyundai Motorsport zusammen mit dem Hyundai Motor Europe Technical Center und der High Performance Division entwickelt. Genaue Daten gibt es noch nicht. Nur ein Teaserbild wurde veröffentlicht. Das Design basiert auf dem neuen Hyundai i30. Schaut ziemlich heiß aus.


Peugeot: Rallye-Monster für die Dakar

Peugeot hat für Paris drei Weltpremieren vorbereitet: das SUV Peugeot 3008, den Family-SUV Peugeot 5008 und den einzigartigen Peugeot 3008 DKR. Mit diesem Extrem-Offroader will Peugeot Sport bei der Rallye Dakar 2017 antreten. Das komplett neue Fahrzeug ist der Nachfolger des 2008 DKR, mit dem Stéphane Peterhansel im Januar 2016 zum zwölften Mal die „Dakar“ gewonnen hat. Cyril Despres fuhr wenige Monate später bei der Silk Way Rally ebenfalls den Sieg ein. Auch der 3008 DKR wird wieder Heckantrieb haben. Der Luftmengenbegrenzer des  3,0-Liter-V6-Biturbo-Dieselmotors musste dem Dakar-Reglement folgend für das nächste Rennen extrem verkleinert werden. Das kostete 20 PS. Doch die Leistung sei jetzt schon bei niedrigeren Drehzahlen abrufbar, sagt Peugeot. Dadurch sei das das Fahrzeug "einfacher zu fahren und damit potenziell schneller".

Peugeot Sport will den sechsten Dakar-Sieg einfahren.  Die komplett neue Route führt nächstes Mal durch Argentinien, Bolivien und Paraguay. Seine Feuertaufe hat der 3008 DKR bereits vom 3. bis 10. Oktober 2016. Dann wird Carlos Sainz bei der Rallye Marokko antreten.


 

Autor: Michael Görmann
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