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Sein Schlitten & Ich: Tim Wilde

Der Schauspieler liebt den Opel eines anderen

Sein Schlitten & Ich: Tim Wilde und ein Opel Rekord C Cabriolet

Der Schauspieler Tim Wilde liebt das Auto eines anderen: Opel Rekord C Cabriolet heißt seine Daueraffäre. Bald soll sie ihm gehören ...

Es könnte so einfach sein. Er müsste mir nur die Schlüssel hinlegen und sagen: „Bitte, er gehört dir.“ Schon hätte er seine Ruhe und ich mein Objekt der Begierde. Er ist Uwe Mertin, er hütet bei Opel die Classic Cars und damit auch meinen Schatz: einen Opel Rekord C Cabriolet. Verliebt habe ich mich vor zwei Jahren, als ich in dem seltenen Sonderexemplar von 1968 neben Rennlegende Jockel Winkelhock die „Sachsen Classic“-Rallye mitfahren durfte. Seitdem überlässt mir Uwe den Rekord freundlicherweise regelmäßig.

Handwerkskunst der alten Schule

Der Wagen verkörpert für mich Handwerkskunst der alten Schule. Man hat das Gefühl, hier wurde noch mit Liebe geschraubt und gesetzt wie bei einer guten Uhr. Wenn ich junge Leute von Ferraris und Lamborghinis schwärmen höre, denke ich: „So ging es mir früher auch.“ Nur träumte ich von einem Opel Rekord.

Für mich als DDR-Kind war das allerdings so realistisch wie eine Reise zum Mond. Unbezahlbar und jenseits aller Machbarkeit. Jedes Mal, wenn ich heute mit dem Rekord unterwegs bin, schießt es mir durch den Kopf: Hier sitzt der kleine Tim aus der DDR und fährt das Auto, von dem er immer geträumt hat! Ein unbeschreibliches Gefühl. Aktuell fahre ich einen Opel Insignia GSI, der mich immer komfortabel ans Ziel bringt – und genauso rot ist wie der Rekord. Naiv, wer da an Zufall denkt.

Ein echter Türöffner bei Frauen

In einer Funktion ist der Rekord allerdings von kaum einem neueren Wagen zu toppen: Er ist ein echter Türöffner. Ein Ferrari mag schneller und mondäner sein, aber in Sachen Anziehungskraft hat er gegen den Rekord keine Chance. Der wirkt stärker auf Frauen – aber auch auf Männer, meistens Ü50, die mit ihm Kindheitserinnerungen verbinden. Wenn ich mir vorstelle, wie mein heute elfjähriger Sohn in 30 Jahren im Rekord seines alten Herrn mit offenem Verdeck glücklich durch den Sommer fährt, kommen mir die Tränen.

Was aber zur eingangs erwähnten Problematik zurückführt. Denn um den Rekord vererben zu können, muss ich ihn erst mal besitzen. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. Bilde ich mir zumindest ein. Neulich ließ Uwe ganz beiläufig einen Preis hören. Vorher hieß es immer nur: „unverkäuflich“. Ich habe längst angefangen zu sparen und warte. Irgendwann wird sich meine Beharrlichkeit auszahlen, und der Rekord wechselt dorthin, wo er hingehört: in meine Garage. Uwe hätte seine Ruhe und ich mein Traumauto. Ein filmreifes Happy End!

Autor: Playboy Redaktion, Playboy Deutschland
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