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Sprit sparen

Die besten Tricks

Sprit sparen - auch ohne Wundermittel

Hohe Benzin- und Dieselpreise sind im Land der Autofahrer ein ständiges Thema. Doch ein echtes Wundermittel gegen hohen Spritverbrauch ist nicht in Sicht. Wir zeigen Ihnen, wie Sie trotzdem Sprit sparen können

In Zeiten von immer weiter steigenden Benzinpreisen wittern viele halbseidene Firmen das große Geschäft. Das Internet ist voll von ominösen Spritsparhilfen, die mehr oder weniger behaupten, entgegen den allen Regeln der Physik den Spritverbrauch von Motoren zu senken. Der ADAC hat allerdings festgestellt, dass nahezu alle diese Mittel – egal ob Magneten für die Kraftstoffleitung, spezielle Gels oder andere Zusätze – wirkungslos sind. Trotzdem gibt es Möglichkeiten den Spritverbrauch zu senken und das sogar, ohne dafür Geld auszugeben.

Sprit sparen: Nichts für Raser

Der beste Weg, Sprit zu sparen, ist laut dem ADAC eine moderate Fahrweise. Das bedeutet, dass man bei einer Drehzahl von um die 2000 U/min frühzeitig hochschaltet und erst spät zurückschaltet. Anders gesagt, sollte man lieber in hohen Gängen mit niedriger Drehzahl fahren, als andersherum. Auch wenn der Motor den besten Wirkungsgrad unter Volllast hat, heißt das nicht, dass man ständig Vollgas fahren soll. Denn das belastet den Motor noch viel mehr und erhöht den Verbrauch immens. Zum Bedauern aller Geschwindigkeitsjunkies gelten je nach Fahrzeug 110 bis 130 km/h als sparsame Autobahngeschwindigkeit. Eine Geschwindigkeit konstant zu halten ist ebenfalls besser, als oft zu bremsen und wieder zu beschleunigen. Besonders wenn man auf rote Ampeln zufährt, hilft es, schon früh vom Gas zu gehen und – ohne auszukuppeln, denn im Leerlauf wird Sprit verbraucht – den Motor das Bremsen übernehmen zu lassen. Außerdem muss man moderne Motoren eigentlich nicht mehr warmlaufen lassen und kann so wieder ein paar Tropfen sparen. Moderne Autos mit "Eco-Modus" schalten überdies beim Fahrzeugstillstand den Motor im Leerlauf automatisch ab. Denn an Ampeln oder im Stau lohnt es sich meist schon nach einem Stillstand von zehn Sekunden, den Motor auszumachen. Laut dem ADAC lassen sich so zehn bis 20 Prozent des Kraftstoffs einsparen.

Hier lässt sich bereits im Stand Sprit sparen

Der Spritverbrauch lässt sich aber nicht nur durch Gaspedal und Schalthebel reduzieren. Gerade bei alten Fahrzeugen gilt grundsätzlich, dass der Motor regelmäßig überprüft werden muss. Denn wenn er falsch eingestellt ist, kann der Verbrauch steigen. Ebenso verhält es sich mit verstopften Luftfiltern oder alten Zündkerzen. Auch die Reifen spielen beim Verbrauch eine Rolle. Ist wenig Luft drin, steigt der Rollwiderstand – je mehr Rollwiderstand die Reifen haben, desto mehr Sprit verbraucht das Fahrzeug. Das gleiche gilt für das Gewicht. Wenn man den Fahrradträger gerade nicht braucht, sollte man ihn vom Dach nehmen, denn er erhöht das Gewicht und beeinträchtigt außerdem die Aerodynamik und somit den Spritverbrauch. Eine verbrauchssenkende Maßnahme, die sicherlich nicht jedermanns Sache ist, ist der Verzicht auf Komfort. Denn Klimaanlage, Sitzheizung und Co. verbrauchen eine Menge Strom und somit Kraftstoff. Bei weiblicher Begleitung raten wir allerdings vom Abschalten der genannten Einrichtungen eher ab. Alles Sprit sparen nützt natürlich nichts, solange man teuer tankt. Neben den oft günstigen Supermarkttankstellen, lohnt oft ein Ausflug nach Tschechien oder Polen, solange man im Grenzgebiet wohnt und keine lange Anfahrt hat. Super ist dort durchschnittlich pro Liter 20 Cent billiger.

Autor: Tim Geyer, Redakteur
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