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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Ticket-Upgrade

entspannt fliegen

Fliegen erster Klasse – so bekommt man ein Ticket-Upgrade

Wer auf Flugreisen nicht dicht gedrängt beim landungsklatschendem Flugvolk sitzen möchte, braucht dringend ein Ticket-Upgrade in die Business-Class. Aber wie kommt man dran?

Arm dran ist, wer ohne Ticket-Upgrade zur Holz-, pardon: Economy-Klasse verurteilt wird. Eingekeilt zwischen dem Herrn mit dem rekordverdächtig langsamen Stoffwechsel rechts und der hyperaktiven Dame zur Linken, die sich alle 15 Minuten entschuldigend vorbeizwängt, um sich die Füße zu vertreten. Beinfreiheit ist sowieso nur denjenigen ein Begriff, die einen Gangplatz erwischen konnten und kein Problem damit haben, dass alle paar Minuten der Getränkewagen gegen ihre Knöchel rummst. Meine Damen und Herren zweiter Klasse, wir freuen uns Sie an Bord willkommen heißen zu dürfen. Hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt, warum George Clooney kein bisschen Baby-Brei auf seinem Carvalli-Zwirn hat, wenn er zur Premiere in Cannes landet? Oder wieso Michael Ballack noch nie wegen einer Flugreise-Thrombose pausieren musste? Ganz einfach: Weil die wehrte Luftfahrt-Society nicht ins Holzabteil gepfercht wird, sondern es sich mit Champagner, Kaviar und Liegestühlen in der Business-Class kuschelig macht. Doch das kostet. Gut und gerne ein paar tausend Euro mehr muss berappen, wer vom Sodom der Lüfte ins Paradies umziehen will. Es sei denn man kann ein paar Tricks aus dem Ärmel schütteln. Ticket-Upgrade heißt das Zauberwort, das einem den Liegeplatz an der Sonne verschafft.

Ticket-Upgrade-Trick 1: Stammkunde werden

Der einzig wirklich sichere Weg, um ein Ticket-Upgrade in die Business-Klasse zu bekommen, besteht darin, immer wieder mit der gleichen Fluggesellschaft zu fliegen und Flugmeilen zu horten. Diese können dann für ein Upgrade eingelöst werden. Air Berlin gibt auf ihrer Homepage an, dass für einen Flug nach Asien in der Luxus-Klasse 35.000 Meilen auf dem Meilen-Konto vorhanden sein müssen. Für die Malediven und Mittelamerika reichen 30.000 und nach Südafrika und Nordamerika kann man sogar schon ganz gemütlich mit 25.000 Meilen fliegen. Aber auch wer sich nicht zur Gruppe der Vielflieger zählt, kann von einem Meilen-Guthaben profitieren. Kommunikations-Direktor Hans-Christoph Noack von Air Berlin verrät: „Das Personal sieht beim Check-In auf dem Bildschirm, wer Flugmeilen gesammelt hat. Wenn die Economy-Klasse überbucht ist, werden diese im Zweifelsfall bei der Vergabe von Business Class-Plätzen bevorteilt.“

 

Video – Sex im Flugzeug

Ticket-Upgrade-Trick 2: clever kombinieren und spekulieren

Fällt ein Flug aus irgendeinem Grund aus, bezahlt die betroffene Fluggesellschaft meist andere Anbieter, um ihre Passagiere zu übernehmen. Sind diese auch schon gut gefüllt, riecht es nach einer Chance, einen Platz in der Business-Klasse ergattern zu können. Es kann sich also lohnen, vor der Buchung die Zeitung aufmerksam nach androhenden Streiks zu durchforsten.

Ticket-Upgrade-Trick 3: Kritik freundlich äußern

In der Economy-Class sitzt ein buntgemischter Haufen all derjenigen, die sich kein besseres Flugticket leisten können. Hier können Mütter mit kreischenden Kindern, grölende Ballermannpulks und dauerkotzende Flugängstlinge neben einem Platz nehmen. Nur weil man nicht das nötige Klimpergeld für ein Business Class-Ticket aufbringen konnte, bedeutet das aber nicht, dass man sich all das gefallen lassen muss. Gelegentlich reicht es schon, die Flugbegleiterin darüber zu informieren, dass man sich gestört fühlt. Ist in Ihrer Kategorie kein ruhigerer Platz mehr frei, die Business-Klasse aber halbleer, kann es vorkommen, dass Sie in die Luxusabteilung aufsteigen. Schließlich hat die Airline kein Interesse daran, Sie als Kunde zu verlieren. Doch auch hier gilt wie so oft im Leben: Die Tonart macht die Musik.

Ticket-Upgrade-Trick 4: die Kinder bleiben zu Hause

Zwei Punkte muss sich jeder klar machen, der auf ein Flugticket-Upgrade hofft: 1. Wenn ein Flug überbucht ist, muss das Bordpersonal aus allen Passagieren eine Handvoll bestimmen, die den Flug in der Business Klasse verbringen dürfen. 2. Diejenigen, die für diese Klasse ganz regulär bezahlt haben, sind wichtige Kunden für die Fluglinie und blättern für das Ticket so viel hin, weil sie Ruhe haben und unter ihres gleichen sein möchten. Die logische Schlussfolgerung also: Bevor der Klischee-Prolo-Touri im Trainingsanzug oder die Familie mit zwei quengelnden Gören in die Business Klasse befördert wird, friert eher der Atlantik zu. Ratsam für ein Ticket-Upgrade ist es also immer ein Sakko dabei zu haben und alleine oder mit der Partnerin zu reisen – sofern sie herzeigbar ist.f

 

Video – Erogene Zonen: Hier lohnt sich ein Abstecher

Autor: Maximilian Reich
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