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Die Formel E

Sechs Gründe warum sie immer mehr Fahrt aufnimmt

Von Null auf Zukunft

Vor drei Jahren noch bezeichnete FerrariPilot Sebastian Vettel DIE FORMEL E  als „Käse“. Heute beteuert Ferrari- Präsident Sergio Marchionne: „Wir  müssen dabei sein!“ In ihrer dritten Saison nimmt die Elektro-Rennserie, die am  10. und 11. Juni in Berlin gastiert, immer mehr an Fahrt auf. Warum?  6 entscheidende Gründe . . .

1. WEIL SIE DIE SCHÖNSTEN METROPOLEN ZU SPEKTAKULÄREN RENNSTRECKEN MACHT

Mit 225 Sachen durch die Hochhausschluchten Hong  kongs, durch das Hafenviertel von Buenos Aires, über das Rollfeld des einstigen Berliner Flughafens Tempelhof: In der Formel E rasen die Boliden mitten durch die Metropolen dieser Welt, statt sich auf abgelegenen Rennstrecken zu duellieren. Das sieht spektakulär aus, erspart den Fans lange Anreisewege und hat hohen Symbolwert: Die Muskelschau der Elektromobilität findet dort statt, wo die Technologie zukünftig eine immer größere Rolle spielen wird – in urbanen Räumen. Besonderer Coup in diesem Jahr: 2017 wird zum ersten Mal in der Geschichte des modernen Rennsports ein vom Motorsport-Weltverband FIA ausgerichtetes Rennen in New York gefahren. Das hat selbst Bernie Ecclestone mit der Formel 1 nicht geschafft.

2. WEIL SIE AUF CHANCENGLEICHHEIT SETZT UND DESHALB WIRKLICH SPANNEND IST

Ob Bundesliga oder Formel 1: Zur Bier- oder Champagnerdusche laden am Ende stets die Teams mit dem dicksten Geldbeutel. Nicht so in der Formel E. Dort spielen die finanziellen Mittel eine deutlich geringere Rolle. Jedem Team steht das gleiche Maximal-Budget zur Verfügung: drei Millionen Dollar (zum Vergleich: Mercedes brachte es in der letzten F1-Rennsaison auf 470 Millionen Dollar). Damit bleibt die Anzahl der Mechaniker und Ingenieure überschaubar, und es ent
scheidet vor allem die Qualität der Piloten darüber, wer am Ende feiern darf. Lediglich an Antriebsstrang, Software, Motor und Kühlsystem dürfen die TeamTechniker tüfteln – Batterie, Reifen und Chassis sind bei allen Wagen gleich.  

3. WEIL SIE DIE STARS GREIFBAR MACHT UND MANCHEN SOGAR  SCHLAGBAR

Die Fahrer in der Formel E tragen Namen, die Rennsportfans aus der Formel 1 kennen: Nelson Piquet jr., Nicolas Prost (Sohn), Bruno Senna (Neffe), Jacques Villeneuve, Nick Heidfeld, Jarno Trulli und Lucas Di Grassi. Doch anders als in der Königsklasse verschanzen sie sich nicht in ihren Motorhomes im Fahrerlager. Zwischen Training, Qualifying und Rennen – alles findet bei der Formel E am selben Tag statt – stehen die Fahrer den Fans immer wieder für Autogramme oder Selfies zur Verfügung. Und wer den Sennas und Prosts dieser Welt schon immer mal zeigen wollte, wie man richtig Auto fährt, hat auch dazu Gelegenheit: Beim Fahrsimulatoren-Wettbewerb können Zuschauer gegen einzelne Formel-E-Piloten antreten.  


4. WEIL JEDER MITENTSCHEIDEN DARF  

Bei jedem ePrix – so der offizielle Name der FormelE-Veranstaltungen – können die Fans im Internet darüber abstimmen, welcher Fahrer während der zweiten Rennhälfte den sogenannten FanBoost erhält: einen zusätzlichen Energieschub von 100 Kilojoule. Abstimmen dürfen die Fans bis sechs Minuten nach Rennstart. Einsetzen darf der Pilot die Extra-Portion Power erst gegen Ende des Rennens. So sorgt das interaktive Element für noch mehr zusätzliche Spannung.   

5. WEIL IHRE TECHNIK BEEINDRUCKT UND ZUKUNFTSWEISEND IST

Noch reicht die Leistung der 200 Kilogramm schweren und 200 kW starken Batterien der Formel-E-Flitzer nicht aus, um ein ganzes Rennen durchzustehen. Deshalb müssen die Fahrer zur Rennhälfte die Autos tauschen (die Batterien müssen dringend gekühlt werden – Entzündungsgefahr!). Doch ab der Saison 2018/19 sollen leistungsstärkere Batterien dafür sorgen, dass die Wagen ein komplettes Rennen durchhalten. Und auch neben der Strecke wird die Rennserie immer effizienter: Die Öko-Bilanz der Formel-EEvents (450 Tonnen Fracht für jedes Rennen) verbessert sich von Jahr zu Jahr. In der Saison 2015/16 verzeichnete die Formel E einen ökologischen Fußabdruck von insgesamt 12.000 Tonnen CO2 – rund 13.000 Tonnen weniger als im Jahr davor. Und auch wenn mancher Rennsport-Fan bei den E-Flitzern den kraftvollen Sound der Formel-1-Boliden vermisst: Was Lärmemissionen angeht, sind sie natürlich zukunftsweisend. Während die Formel-1-Boliden mit Düsenjäger-Lautstärke über die Strecke rasen (etwa 130 Dezibel), sind die Formel-E-Autos mit 80 Dezibel nicht viel lauter als ein Pianist am Flügel.

6. WEIL JETZT AUCH DIE GANZ GROSSEN DES MOTORSPORTS EINSTEIGEN

Immer mehr große Automobilmarken betonen die Wichtigkeit der Elektromobilität – und ihr Interesse an der Formel E. „Der Rennsport war immer eine Entwicklungsplattform, das macht die Formel E so relevant“, sagt Mercedes-Sportchef Toto Wolff. Dazu passend haben sich die Schwaben bereits eine Startplatz-Option ab der Saison 2018/2019 gesichert. Zudem denkt man selbst bei Ferrari über einen Einstieg nach, bei einem Rennstall also, für den Ex-Boss Luca di Montezemolo einst die Losung ausgab: „Der Motor ist das Sexualorgan eines jeden Ferrari. Für uns kommt nur ein Zwölfzylinder infrage.“ Konkretere Pläne als bei den Italienern gibt es bereits bei Audi: Zwar ist man bereits als Partner des Teams ABT Schaeffler Audi Sport mit dabei, doch wollen die Ingolstädter ab der  Saison 2017/18 ein eigenes Werksteam stellen. Ab 2018/19 wird auch BMW ein Team an den Start schicken. Möglich, dass die Münchner dann bei einem Rennen Heimvorteil haben: Derzeit wird über die Austragung eines ePrix an der Isar verhandelt.  
 

In Berlin ist die Formel E 2017 gleich an zwei Tagen zu Gast: Am 10. und 11. Juni findet auf dem alten Flughafengelände Tempelhof je ein Meisterschaftsrennen statt. Die weiteren Formel-E-Termine der laufenden Saison: 13.5. Monaco, 20.5. Paris, 15.7. und 16.7. New York,  29.7. und 30.7. Montreal – alles auch live im TV bei Eurosport.

Autor: Andreas Marx
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