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My home is my castle? Was Sie als Mieter dürfen und was nicht

Sie haben endlich Ihre Traumwohnung gefunden? Glückwunsch! Damit Sie sich dort auch wirklich wohlfühlen, sollten Sie einige Dinge beachten. Was Sie als Mieter dürfen und was nicht, weiß der Berater.

Die Rechte der Mieter wurden in den letzten Jahren vom Gesetzgeber gestärkt. Dennoch gilt es im Miteinander mit anderen Bewohnern einige Dinge zu beachten. Und bei einer Mietwohnung hat der Eigentümer bei gewissen Punkten ein Mitspracherecht.

Rauchen in der Wohnung oder auf dem Balkon

Ein schwieriges Problem, das immer wieder zu Streit führt. Entscheidend ist, dass die übrigen Hausbewohner nicht durch den Rauch belästigt werden. Grundsätzlich haben Nachbarn einen Unterlassungsanspruch gegen "wesentliche Belästigungen durch Tabakrauch". Allerdings ist nicht geklärt, was genau eine "wesentliche Belästigung" darstellt. Im Interesse einer guten Nachbarschaft also besser darauf achten, dass die Nachbarn durch den Tabakqualm nicht gestört werden.

Ein Haustier halten

Ihr Vermieter darf ein Haustier nicht grundsätzlich verbieten. Bei Kleintieren gibt es generell kein Problem. Bei größeren Tieren, wie etwa einem Hund, sollten Sie besser die Erlaubnis des Vermieters einholen. Denn dieser muss abwägen, ob durch das Tier die anderen Bewohner durch Lärm (z.B. bei ständigem Bellen wenn der Hund alleine zuhause ist), bei Verschmutzung des Gemeinschaftseigentums wie Hausflur oder Garten, Geruch oder gar Gefährdung (z.B. bei einem Kampfhund) beeinträchtigt werden. In diesem Fall kann er die Tierhaltung verbieten. Ein generelles Verbot der Haustierhaltung im Mietvertrag ist jedoch nicht zulässig.

Die Wohnung untervermieten

Eine Untervermietung ist nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Vermieters möglich, egal ob es sich um eine längere Untervermietung handelt oder um Feriengäste. Wenn Sie Ihre Mietwohnung anderen entgeltlich überlassen, riskieren Sie die Kündigung. Besuch hingegen dürfen Sie natürlich nach eigenem Ermessen haben, auch Übernachtungsgäste.

Dem Vermieter den Zutritt verwehren

Wenn er nur neugierig ist, müssen Sie ihm keinen Zutritt gewähren. Tolerieren müssen Sie hingegen Wohnungsbesichtigungen von Miet- oder Kaufinteressenten nach vorheriger Terminvereinbarung. Auch zur Ablesung von Messgeräten (Heizung, Wasserstände etc.) oder für dringend notwendige Reparaturen müssen Sie ihn oder von ihm bevollmächtige Personen, wie zum Beispiel Handwerker, in Ihre Wohnung lassen. Fotos zu machen können Sie ihm verbieten, denn es handelt sich um Ihre Privatsphäre. Ihr Vermieter darf auch keinen Zweischlüssel haben und Ihre Wohnung betreten, es sei denn Sie haben das einvernehmlich so vereinbart.

Umbauten vornehmen

Wenn Sie Umbauten vornehmen möchten, holen Sie sich vorab die Genehmigung Ihres Vermieters ein, wenn Sie Ärger vermeiden wollen. Aber auch mit ausdrücklicher Genehmigung kann es Ihnen passieren, dass Sie beim Auszug den ursprünglichen Zustand wieder herstellen müssen. Einzige Ausnahme: Wenn Sie uralte oder defekte Installationen durch neue ersetzen (z.B. Toilettenschüssel oder Armaturen), so darf der Vermieter bei Ihrem Auszug keinen Rückbau verlangen.

Autor: Petra Henning
Das erste Wohnungs-Date - So bereiten Sie Ihre Wohnung optimal vor
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