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Stimmt es eigentlich, dass...

... Rallye-Idol Walter Röhrl einst Chauffeur eines Bischofs war?

Mythos & Wahrheit

Der Rennfahrer hatte oft einen guten Schutzengel. Kommt das vielleicht daher, weil Walter Röhrl mal Chauffeur für einen hohen Kirchenmann war?

Genie auf Rädern - diesen Titel hat Rallye-Doppelweltmeister Walter Röhrl, 67, einst von Niki Lauda erhalten. Tja, Röhrl war zweifelsohne mit herausragenden fahrerischen Fähigkeiten gesegnet. Aber woher kam dieser Segen? Der Rallye-King hat aus seiner Religiosität nie ein Geheimnis gemacht, und als bekannt wurde, dass er während einer kaufmännischen Ausbildung beim Bischöflichen Ordinariat Regensburg auch als Fahrer herhalten musste, schien alles klar: der Heilige Geist, ein Schutzengel - alle an Bord und vom Bischof an höchster Stelle für seinen Ex-Fahrer geordert!


Walter Röhrl - schneller als Schutzengel fliegen 

Der „Bischofschauffeur“ waberte durch die Medien, zum 60. Geburtstag Röhrls der „Dienstfahrer des Bischofs“. Diese Storys hallen nach, obwohl Röhrl früh klarstellte, er habe lediglich einen Ordinariatsjuristen kutschiert. Um höheren Beistand betete er vor schwierigen Rennen selbst und kratzte damit jede Kurve. Sein knapp elf Jahre älterer Bruder hatte weniger Glück: Er starb bei einem Autounfall, da war Walter Röhrl 18.

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