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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Neues vom Genfer Uhrensalon

Playboy @ SIHH

Alle Neuheiten des Salon International de la Haute Horlogerie 2016

Alle Neuheiten des Salon International de la Haute Horlogerie 2016

Parmigiani stellt eine Konzeptuhr vor, deren Gangereseve nicht mehr in Tagen, sondern fast schon in Monaten gemessen werden kann. Dank einer neuartigen, einteiligen Silizium-Hemmung, die mit 15 Hertz schwingt (normal sind 6-7), reicht die Federspannung des Uhrwerks 45 Tage. Bisher waren es acht! In zwei Jahren könnte die Uhr in Serie gehen.

IWC extrem! Die Marke verkleinert ihre Fliegeruhren. Und vergrößert sie zugleich...

Die Pilotenuhr Mark XVIII hat jetzt einen Gehäusedurchmesser von 40mm (bisher 41mm). Preis: ab 4490 Euro. Eine weitere optische Neuheit: Das charakterisiert Triple-Datum gibt es nicht mehr. Alle Uhren haben aber weiterhin ein Innengehäuse aus Weicheisen – das schützt das Uhrwerk vor magnetischen Strahlen.

Die interessanteste IWC-Neuheit ist ein wahrer Riese: Die "Big Pilots Heritage 55" hat einen Gehäusedurchmesser von 55mm – und ist damit genauso groß wie das historische Original. Wie mächtig das Gehäuse ist, seht ihr direkt am Handgelenk und im Vergleich zu einer Panerai-Bronzo. Weitere Features: Titangehäuse, Handaufzugwerk 98300. Die Uhr ist limitiert auf 100 Stück. Preis: 16.300 Euro. Wem dieses Zeiteisen zu mächtig ist, kann zur "Big Pilots Heritage Watch 48" greifen: Gehäusedurchmesser "nur" 48Millimeter, Datum bei 6 Uhr, Titangehäuse, Automatik-Kaliber 59215, acht Tage Gangreserve, limitiert auf 1000 Stück, Preis: 14.800 Euro. Und für Frauen gibt es eine Version mit 36mm Gehäusedurchmesser (4490 Euro), ebenfalls mit Automatikwerk. 

Superteure Neuheit bei A. Lange & Söhne!

Der "Datograph Perpetual Tourbillon", ein Ewiger Kalender mit Tourbillon, verpackt in ein Platingehäuse. Das komplett neu entwickelte Werk mit Großdatum und springenden Kalenderanzeigen besteht aus 729 Teilen!

Die Uhr hat so viele Anzeigen auf dem Zifferblatt, dass aus Gründen der Übersichtlichkeit das Tourbillon nur auf der Rückseite zu sehen ist - Understatement pur! So sind die Sachsen (wenn sie nicht auf der Straße stehen und Plakate schwenken). Die Uhr ist limitiert auf 100 Stück. Preis: 295.000 Euro.

Mit der  "Endeavour Center Seconds Concept Funky Blue" bringt die Uhrenmanufaktur H. Moser & Cie ihre Markenwerte auf den Punkt. Die in Deutschland noch kaum bekannte Marke setzt voll auf Understatement und verzichtet bei dieser Uhr auf alles Überflüssige: Kein Logo, keine Indizes, nur drei Zeiger auf einem strahlend blauen Zifferblatt.
Es gibt je 20 Stück in Weißgold und Rotgold
Preis: ca. 22.000 Euro.

H. Moser & Cie (Slogan "Very Rare") produziert nur 1000 Uhren pro Jahr. Die Manufaktur fertigt ihre Uhren in etwa so wie die Daimler-Tochter AMG ihre Motoren baut: ein Mann – eine Uhr. Dabei werden ausnahmslos alle Teile der Uhr selbst hergestellt. Sogar die Unruh-Spiralen fertigt Moser im eigenen Haus.

H. Moser & Cie gehört seit 2012 der Familie Meylan (Georges-Henri Meylan war jahrelang CEO von Audemars Piguet und hat mittlerweile auch die Marke Hautlence gekauft).

Im vergangenen Jahr hat Moser mit der "Swiss Alp Watch" eine mechanische und extrem teure Art von "Parodie" auf die Apple Watch präsentiert. Die Uhr sieht der Apple Watch zum Verwechseln ähnlich, ist jedoch etwas größer und hat ein mechanisches Uhrwerk ohne jegliche Smartwatch-Funktionen. Motto: No phone, no heartbeat. Get connected with your friends by meeting them!" Die rund 22.000 Euro teure Uhr war auf 50 Stück limitiert und ist längst ausverkauft. Doch das YouTube-Video haben eine Million Menschen gesehen.

Baume et Mercier stellte gestern im Rahmen eines Racing Dinners auf dem Genfer Uhrensalon die neuen Capeland-Modelle vor, die zusammen mit Shelby Cobra entstanden sind. Exklusiver Gast des Abends war Rennfahrer Allen Grant, der in den 1960er Jahren zahllose Erfolge auf einer Shelby Cobra feierte. Ab April gibt es zwei neue "Capeland Shelby Cobra Limited Edition"-Uhren: ein Modell aus poliertem Stahl (Preis: 4100 Euro) sowie die Version "Competition" in poliert/stationiert mit schwarzen Gehäuseflanken (4400 Euro). Das Zifferblatt im Cockpit-Design trägt gelbe Zeiger und grüne Superluminova. 1963 hat die Shelby Cobra ihren ersten Rennerfolg bei den 12h von Sebring eingefahren. Die neuen Baume et Mercier-Capeland Shelby Cobra sind deshalb limitiert auf 1963 Stück.

Neue Sammleruhren von Panerai: Das "Luminor 8 Days Set" mit je einer Uhr für Links- und Rechtshänder kommt in einer Schmuckschatulle zusammen mit einem Modell jenes Italienischen Minensuch-U-Boot, das für die Marke schon Ikonen-Status hat und in zahlreichen historischen Abbildungen erschienen ist. Das Set ist limitiert auf 500 Exemplare (einmalig, nicht pro Jahr, das muss man bei Panerai leider immer dazusagen) und kostet 19.900 Euro. Dürfte im Herbst auf den Markt kommen.

Vacheron Constantin renoviert seine "Overseas"-Serie

Polierte und satinierte Stahl und Gold-Oberflächen zeichnen die neuen Modelle aus. Zeiger und Indizes bestehen aus massivem Gold. Besonders cool sind die Wechselbäder: Leder-, Kautschuk- und Metallband können innerhalb weniger Sekunden getauscht werden. Die neuen Zifferblätter der Overseas sind in blau oder Anthrazitgrau gehalten. Unter den fünf neuen Uhrwerken ist auch ein mit gerade einmal 8.1mm Bauhöhe phantastisch dünner Ewiger Kalender. Die Overseas gehört zu den bekanntesten Linien von Vacheron Constantin. Die wasserdichte Sport- und Reiseuhr hat stets einen Weicheisenkäfig, der das Werk vor magnetischen Strahlen schützt.

Autor: Michael Görmann
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