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Einreise in die USA

So klappt das mit dem Custom Officer

Ohne Probleme in die USA einreisen

Ewiges Anstehen, mies gelaunte und unerbittlich nachfragende Custom Officer – so schön das Land selbst auch ist, die Einreise in die USA kann ganz schön unangenehm sein. Der Berater kennt die wichtigsten Verhaltensregeln.

Seit den Anschlägen vom 11. September wurden die Grenzkontrollen in den USA immer weiter verschärft – sehr zum Unmut vieler Touristen. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist nach wie vor ein sehr beliebtes Urlaubsziel der Deutschen – nicht zuletzt wegen der Gastfreundschaft und Offenheit der Amerikaner. Der Start eines USA-Trips kann jedoch sehr nervtötend und unangenehm sein, weil die berüchtigten Custom Officer der Homeland Security echte Meister darin sind, einem das Leben schwer zu machen. Damit Sie entspannt und souverän durch die nächste US-Grenzkontrolle kommen, erklärt der Berater, auf was Sie achten sollten.

Einreise in die USA: ESTA oder Visum rechtzeitig beantragen

Im Vorfeld ist es wichtig, rechtzeitig – etwa sechs Wochen vor Reiseantritt – die Einreisegenehmigung namens ESTA online zu beantragen, wenn man weniger als 90 Tage einreisen will. Die per Mail erteilte Genehmigung sollten Sie als Ausdruck auf Reisen mitnehmen. Will man für länger als 90 Tage oder aus geschäftlichen Gründen einreisen, benötigt man hingegen ein Visum, das man bei der US-Botschaft in Deutschland beantragen muss. Ein solches Botschafts-Visum ist nicht einfach zu bekommen und wesentlich kostspieliger. Hierfür sollten Sie sich genau auf der Website der US-Botschaft in Deutschland darüber informieren, welche Art von Visum Sie benötigen, wie Sie sich auf das entsprechende Visum-Interview vorbereiten und welche Unterlagen Sie vorlegen müssen. Egal ob ESTA oder Visum, beides sind jedoch keine Garanten für eine Einreise. Die Entscheidung, ob man einreisen darf oder nicht, liegt immer bei dem Custom Officer vor Ort.

Einreise in die USA: ein blütenweißer Pass

So mancher Custom Officer kann ziemlich allergisch auf Pässe reagieren, die Stempel aus Ländern enthalten, die den USA nicht geheuer sind – Russland oder Iran zum Beispiel. Hat man sich also einige Zeit in solchen Ländern aufgehalten, ist es eine Überlegung wert, im Vorfeld einer USA-Reise einen zweiten Pass zu beantragen. Aber das ist natürlich wieder mit Ausgaben und Aufwand verbunden. Andernfalls sollte man eine plausible Erklärung für den Grund des Aufenthalts in solchen Ländern für den wissensdurstigen Officer parat haben.

Einreise in die USA: Rückflugticket dabei haben

Entscheidend ist, immer ein gültiges Rückflugticket vorliegen zu haben. Denn eine der größten Ängste der USA – neben dem Terror – sind illegale Einwanderung und Schwarzarbeit. Wer mit dem ESTA einreist, sollte zudem immer darauf achten, etwas weniger als die erlaubten 90 Tage zu bleiben. Denn verschiebt sich der Rückflug aus unvorhersehbaren Gründen auch nur um einen Tag und Sie überschreiten die Frist, wird Ihnen die Erlaubnis, mit ESTA einzureisen, für immer entzogen. Das würde bedeuten, Sie müssten zukünftig jedes Mal mit viel Aufwand ein teures Visum bei der US-Botschaft beantragen.

Einreise in die USA: Die Kontaktnummer für alle Fälle

Die Anreiseadresse wird immer abgefragt – egal ob Hotel oder Privathaushalt. In einigen Fällen, je nach Tagesform und Laune, möchte der Custom Officer telefonisch Kontakt aufnehmen, um sich Ihre Angaben bestätigen zu lassen. Daher ist es sinnvoll, neben der Anschrift auch immer die Telefonnummer zur Hand zu haben und gegebenen Falls die Privatpersonen, bei denen Sie übernachten möchten, auf einen möglichen Anruf vorzubereiten.

Einreise in die USA: Cool bleiben

Grenzschutzbeamte der USA sind geschult, eben gerade nicht freundlich zu sein, keine Miene zu verziehen. Sie sollten sich also auf einen rauen Ton gefasst machen und sich der stoischen bis unterkühlten Haltung anpassen. Nur nicht ärgern lassen und cool bleiben. Auch breites Grinsen oder kleine Witzeleien zur Auflockerung der Situation kann man sich sparen. Erstens ist jeglicher Humor an einem Custom Officer ohnehin verschwendet, zweitens wird zu große Freundlichkeit ebenso als verdächtig ausgelegt werden, wie nervöses Verhalten.

Einreise in die USA: Wohl überlegt und sicher antworten

Bei jeder Einreise müssen Sie dem Officer genau sagen können, warum sie in die USA reisen möchten, für wie lange, wo Sie dort leben werden und was sie vorhaben. Zusätzlich wird auch häufig verlangt, zu erklären, wo genau man herkommt, was man beruflich macht, wie man sich die Reise finanzieren kann. Bei mehr als vierwöchigen Aufenthalten ist es eventuell sinnvoll, einen Bankauszug mitzunehmen, um nachweisen zu können, dass man solvent ist, ein Einkommen hat und nicht auf Schwarzarbeit in den USA angewiesen ist. Nicht immer wird nach allen Details gefragt, aber es kann vorkommen und falls es so ist, erleichtert es die Sache ungemein, wenn man handfeste Belege hat, die jede Verdächtigung im Keim ersticken. Wem die Befragung oder die Behandlung durch den Custom Officer zu weit geht, der kann, im Notfall, versuchen, auf ein Gespräch mit der deutschen Botschaft in der Stadt der Einreise zu bestehen.

Einreise in die USA: Dezentes Styling

Sehr bitter, aber wahr: Die Wahrscheinlichkeit bei der Kontrolle für eine höchst unangenehme extra Befragung in einem separaten Raum herausgefischt zu werden, steigt mit auffälliger Kleidung, Piercings, Tattoos, Backpacker-Rucksack. Je neutraler und gepflegter man aussieht, desto besser. Das crazy Fashion Statement, das individuelle Superstyling oder die Jogginghose sollte man sich also für den Stadtbummel in New York oder L.A. aufheben, wenn man die Chancen erhöhen will, problemlos durch die US-Grenzkontrolle zu kommen.

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