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Prostata-Orgasmus

Mythos oder Wahrheit?

Orgasmus 2.0

Seit High School-Macho Stifler im Kultfilm "American Pie" von einem überrascht wird, kennt ihn jeder: den Prostata-Orgasmus. Doch können Männer tatsächlich so zum Höhepunkt kommen? Oder handelt es sich dabei nur um einen Sex-Mythos? 

Die spröde Krankenschwester zieht ihre Gummihandschuhe über, Großmaul Steve Stifler (Seann William Scott) lehnt sich nach vorne und - uuuuuuaaaaaaaaaaaah! Den meisten Männern ist diese Szene aus dem High School-Blödelfilm "American Pie" (1999) wohl im Gedächtnis geblieben. "Geht das wirklich?", fragten sich viele. Oder handelt es sich um "künstlerische Freiheit", die mit der Wahrheit aber nur wenig zu tun hat? Ob es tatsächlich möglich ist, einen Prostata-Orgasmus zu bekommen - und was man dafür tun muss.

Gibt es den Prostata-Orgasmus wirklich?

Ja, es gibt ihn! Männer, die schon mal einen Prostata-Orgasmus erlebt haben, berichten, dass der Orgasmus bei dieser Form der Befriedigung ganz besonders intensiv sein soll. Nicht umsonst bezeichnet man die Prostata auch als den "männlichen G-Punkt". Diesen kann man bei der Selbstbefriedigung stimulieren oder man lässt sich von seiner Partnerin gezielt verwöhnen. Übrigens: Im Tantra und der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kennt man den Prostata-Orgasmus schon seit Jahrtausenden...

Was ist die Prostata und wo findet man sie?

Die etwa kastaniengroße Prostata ist eine Vorsteherdrüse, die beim Menschen unterhalb der Harnblase liegt und den Anfang der Harnröhre bis zum Beckenboden umschließt. Ihre 30 bis 50 Einzeldrüsen produzieren eine Flüssigkeit, die sich bei der Ejakulation in die Harnröhre mit den Spermien vermischt und die etwa 30 Prozent des Ejakulats ausmacht. Die Prostata kann im Enddarm ertastet werden, man findet sie ein paar Zentimeter innerhalb des Anus. Indirekt kann sie auch durch die Massage des Damms, des empfindlichen Bereichs zwischen Hodensack und After, stimuliert werden.

So funktioniert eine Prostata-Massage

Zur Vorbereitung sollte man sich waschen und gegebenenfalls eine Darmspülung durchführen. Die Fingernägel dürfen nicht zu lang und scharf sein, sonst besteht Verletzungsgefahr. Gleitgel bereitstellen - und los geht's! Dann führt man den Finger bzw. einen Vibrator ganz langsam und mit viel Gleitgel in den After ein und tastet nach der Prostata. Die Berührung und Massage kann sehr intensiv sein. Man kann das Ganze pur oder in Verbindung mit der Stimulation des Penis genießen. Übrigens: Zu Beginn ist das Gefühl beim Berühren der Prostata mit einer vollen Blase zu vergleichen. Erst nach ein paar Minuten und stärkerer Erregung, stellt sich das besondere Feeling ein.

Autor: Felix Lenbach
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