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Wir laden schonmal das nächste Girl für Sie!

Doreen Seidels rasantes Tagebuch

Als Reporterin und Fahrerin beim Audi Sport TT Cup

Racing-Bunny Doreen Seidel: Mein Tagebuch vom Audi TT Sport Cup

Sie ist unser High-Speed-Bunny. bei der Rennfahrer-Kariere von Playmate Doreen Seidel kommt man kaum hinterher. Jetzt rockt sie den Audi Sport TT Cup – als Backstage-Reporterin und Fahrerin berichtet sie uns in ihrem Renn-Tagebuch von ihren Erlebnissen...

Rennen 6 (16. – 18. September 2015)

Der erste Meisterschaftstitel und eine rauschende Partynacht
 
 
In Hockenheim, wo vor knapp sechs Monaten alles begann, endete auch die erste Saison des Audi Sport TT Cup. Für mich hieß es diesmal leider nur zuschauen. Mein TT mit der Startnummer 99 wurde dieses Wochenende von Patrick Simon, der die Rennen live aus dem Cockpit kommentierte, pilotiert.
 
Da ich nun alle Fahrer über die Saison kennenlernen durfte, habe ich natürlich viel intensiver mit jedem einzelnen mitgefiebert und wusste ja, wie sich die Jungs in den Autos fühlten. Es war super aufregend die vielen Zweikämpfe und Überholmanöver von der Boxenmauer aus zu beobachten. Aber gleichzeitig war ich natürlich auch etwas sentimental, da ich natürlich lieber selbst an den Start gegangen wäre.
 
Wie schon in der gesamten Saison, zeigte der Cup zum Finale nochmal alles: Die beiden Läufe waren spannend bis zur letzten Kurve, mit packenden Zweikämpfen und einer weiteren Premiere: In beiden Rennen siegte jeweils ein Gaststarter. Die beiden Audi-Werksfahrer Rene Rast und Marco Bonamoni konnten sich dank ihrer vielen Jahre Rennerfahrung durchsetzen und überquerten jeweils als erster die Ziellinie.
 
Aber am Ende durfte nur einer den wunderschönen Siegerpokal ganz hoch in die Luft strecken: Jan Kisiel aus Polen. Er holte sich den ersten Meisterschaftstitel in der Geschichte des Audi Sport TT Cup. Herzlichen Glückwunsch! 
 
Nach dem letzten Rennen ging es direkt ab in die Box von Abt Sportsline und dort hieß es dann: „Schuhe ausziehen!“ Ich durfte im DTM-Auto von Adrien Tambay Platz nehmen und mir seinen Arbeitsplatz ganz aus der Nähe anschauen. Leider durfte ich nicht fahren, aber schon alleine das Cockpit ist wirklich beeindruckend!
 
Am Sonntagabend hatten alle ihre Rennanzüge und Teamkleidung gegen elegante Abendmode getauscht. Bei der Audi Abschlussfeier hat das gesamte Team und alle Fahrer nochmal auf ein wirklich mehr als gelungenes erstes Jahr zurückgeblickt. Da war Gänsehaut garantiert. Und wie es sich gehört, wurde danach bis in den Morgen beim Meister, also Mercedes, gefeiert. Nach dieser Party kommt die Winterpause wirklich gelegen... :)
 
Das war somit der letzte Einblick für dieses Jahr hinter die Kulissen des Audi Sport TT Cup. Ich hoffe, es hat euch gefallen und wenn ihr auch über den Winter nicht genug bekommen könnt, freue ich mich auf einen Besuch auf meiner Facebook- und Instagram-Seite.
 
Euer Racing Bunny Doreen

Rennen 5 (26. – 27. September 2015)

Glücks-Playmates zum Abschied und ein Duell mit alten Kollegen
 
 
Wie schnell doch die Zeit vergeht. Gerade erst hatte ich mein erstes Rennen im Audi Sport TT Cup am Norisring und schon stand auch das vierte und letzte Rennwochenende am Nürburgring an. Ihr könnt euch ja sicher vorstellen, dass ich jede einzelne Runde in meinem Playboy TT nochmal extra genossen habe.
 
An diesem Wochenende habe ich mich auch ganz besonders auf die anderen Gaststarter gefreut. Ich durfte nämlich gegen meine alten GRIP-Kollegen Matthias Malmedie und Niki Schelle antreten. Beide wissen nur zu gut, wie man richtig am Lenkrad dreht und ich war gespannt, wie sie sich auf der Strecke schlagen würden.
 
Nach einem guten freien Training war ich auch recht zuversichtlich, eine gute Zeit im Qualifying hinzubekommen. Allerdings hatte ich mich mit dem Setup etwas vertan und habe mich deshalb in fast jeder Runde gedreht. Ich habe mich ein wenig wie Super Mario gefühlt, der auf der Bananenschale ausrutscht...
 
Mein Heck ist ohne Vorwarnung ausgebrochen und ich hatte keine Chance es zu fangen. Ich habe das Setup nochmal angepasst und dann wurde es besser. In der allerletzten Runde gelang mir dann noch eine Zeit, die zwar nicht gut, aber irgendwie akzeptabel war. Leider hatte ich aber vorher ein kleines Missgeschick auf der Strecke, habe dafür (wieder mal) eine Strafe kassiert und musste dann trotzdem von ganz hinten starten. Es wäre ja auch fast zu schön, wenn ich mal ein Wochenende ohne eine Strafe der Rennleitung beenden würde...
 
Das erste Rennen lief ähnlich katastrophal. Der Start war noch gut, aber direkt in der ersten Runde hatte ich eine kleine Kollision, hab mich gedreht und durfte dem Feld hinterherfahren. Ich konnte recht schnell aufschließen, aber meine Aufholjagd wurde durch einen Crash mit anschließendem Rennabbruch gestoppt. Das war super ärgerlich, da ich schnelle Runden fahren konnte und die vor mir Fahrenden sicherlich eingeholt hätte. Dieser Samstag war einfach nur zum Haare raufen. Ich hatte zu viele Fehler und dazu auch noch Pech. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie wütend ich auf mich selbst war. Ich wusste, dass ich es kann und habe es mir selbst durch dumme Fehler vermasselt. 
 
Nachdem ich eine Nacht über meinen Frust geschlafen hatte, war der Kopf wieder frei und ich konnte in mein letztes Rennen im Audi Sport TT Cup starten. Dazu hatte ich vor meinem Rennen Besuch von meinen beiden hübschen Playmates Delfina und Barbora. Und was kann bei solch bezaubernden Glücksbringern noch schief gehen?
 
Ich konnte auch im zweiten Rennen wieder einige Positionen am Start gewinnen und Niki Schelle und Matthias Malmedie hinter mir halten. Ab der Mitte des Rennens hatte ich mit stark abbauenden Reifen zu kämpfen und hatte zu tun, meinen TT auf der Strecke zu halten. Da gab es auch zwischendurch mal den einen oder anderen abenteuerlichen Ausritt, aber am Ende konnte ich Platz 2 der VIP-Wertung vor Matthias Malmedie ins Ziel fahren. Niki musste seinen TT nach einer Kollision abstellen. 
 
Wie ihr euch vorstellen könnt, habe ich meine letzte Champagner-Dusche auf dem Podium besonders genossen – und die gewonnen Pokale aus den vier Rennwochenenden bekommen definitiv einen Ehrenplatz bei mir zu Hause.
 
Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich Audi Sport und Playboy für diese Möglichkeit bin. Es war eine Wahnsinnserfahrung, ich habe viel gelacht, viel über fehlende Zehntel gegrübelt und auch das ein oder andere Mal mit Champagner auf dem Podium gefeiert. Es ging alles so wahnsinnig schnell und irgendwie vermisse ich meinen schwarzen Playboy TT jetzt schon...

Liebe Grüße,
Eure Doreen

Rennen 4 (12. – 13. September 2015)

Mein Kampf mit den Legenden in Oschersleben


Hallo, ihr Lieben,

Mein viertes Rennwochenende im Audi Sport TT Cup führte mich nach Oschersleben. Hier hatte ich vor mehr als fünf Jahren meinen ersten Einsatz in einem Rennauto. Was aber leider noch lange nicht bedeutet, dass ich hier auch schnell bin…

Denn im Training und Qualifying bin ich leider absolut nicht zurecht gekommen. Ich kam mir vor, als würde ich das erste Mal in einem Rennauto sitzen. Der Abstand zur Spitze war einfach riesig und ich war richtig verzweifelt.

Dazu kam, dass meine Gegner in der VIP-Wertung diesmal auch noch echte Motorsport-Legenden waren. Das Urgestein Uwe Alzen, der mehrfache „Le Mans“-Sieger Frank Biela und Harald Grohs. Dazu kam noch Tim Schrick, den der eine oder andere sicher noch aus zahlreichen TV-Formaten kennt und der auch weiß, wie man ein Rennauto schnell bewegt.

Am Samstagnachmittag hat sich aber mal wieder gezeigt, dass ich ein kleines Kampfschwein bin und diesen Fight mit den anderen Fahrern brauche, um schnell zu sein. Dieses Rennen war eines der härtesten, die ich je gefahren bin. Ich musste permanent blocken und war ab der zweiten Rennhälfte sogar im Sandwich. Blocken und gleichzeitig den Vordermann angreifen. Da hatte ich echt alle Hände voll zu tun.

Aber es hat sich gelohnt. P2 in der VIP-Wertung hinter Altmeister Uwe Alzen. Das war der wohl am härtesten verdiente Sekt, den ich auf dem Podium je getrunken habe!

Von diesem Rennen beflügelt, hatte ich natürlich reichlich Motivation für das Sonntagsrennen. Leider hatte sich das recht schnell erledigt. Schon nach einigen Runden bekam ich einen leichten Schubser aufs Heck von Frank Biela. Dem hat es anscheinend nicht geschmeckt, dass ein Playboy-Bunny vor ihm fährt. Den kleinen Schubser konnte ich noch abfangen, aber am Ende der Runde ist er mir heftig auf die Hinterachse gefahren. Die war danach leider krumm und mein Rennen somit gelaufen. 

Ich konnte das Rennen zwar noch beenden, aber mit dem Auto war es nicht mehr möglich schnell zu sein und andere anzugreifen. Frank hat sich dabei einen Reifenschaden eingefahren. Es hat ihm also noch nicht mal was gebracht. Aber er ist ein fairer Sportsmann und hat sich im Anschluss für diese Aktion entschuldigt.

Und trotz kaputtem Auto konnte ich auch in diesem Rennen Hans und Frank hinter mir lassen. Nur Uwe war auf und davon und ist sogar um den Sieg mitgefahren.

In zwei Wochen geht es am Nürburgring in die nächste Runde und ich zähle jetzt schon die Tage, bis ich wieder in meinem Playboy Audi TT sitze!

Liebe Grüße von eurem Renn-Bunny

Doreen Seidel


Rennen 3 (1. – 2. Juli 2015)

Girl Power auf dem Podest am Red Bull Ring


Hallo, ihr Lieben,

nach einer viel zu langen Pause ging es für mich endlich an meine Lieblingsstrecke, dem Red Bull Ring in der Steiermark. Die Strecke ist nicht nur in eine traumhafte Landschaft eingebettet, sie macht einfach richtig Laune im Auto.

Ich habe mich aber nicht nur auf die Strecke gefreut, sondern auch auf die anderen Gaststarter, besonders auf Rahel Frey. Die ehemalige DTM-Pilotin stieg für dieses Wochenende vom Audi R8 in den TT. Rahel ist nicht nur auf der Strecke ein absoluter Vollprofi, auch abseits einfach eine tolle Persönlichkeit und es war eine Ehre mit ihr zu fahren. 

Außerdem durften die Skifahrer Marcel Hirscher, Felix Neureuther und Aksel Lund Svindal ihr Können auf der Strecke unter Beweis stellen. Felix Neureuther hatte sich als Ziel gesetzt mich zu schlagen, schauen wir mal, ob ihm das gelungen ist... ;-)

Mein Wochenende hätte aber nicht schlimmer beginnen können. Direkt am Anfang des freien Trainings hab ich das Auto verloren und landete in der Leitplanke. Der Einschlag war zwar nur mit knapp 40 km/h, aber mein TT war vorne nahezu Kernschrott. Meine Mechaniker konnten das Auto in einer Nachtschicht wieder reparieren, so dass ich mein Rennwochenende fortsetzen konnte. Ich bin den Jungs unendlich dankbar, dass sie das wieder hinbekommen haben.

Und es sollte sich auch lohnen. Das Qualifying war leider wieder mal bescheiden. Das fehlende Training durch den Abflug habe ich deutlich gespürt und so musste ich im Rennen von fast ganz hinten starten. Den Start hab ich auch noch leicht vermasselt, aber dann wurde mein Kampfgeist geweckt…

Ich hatte richtig Spaß am Überholen und in den Zweikämpfen. Am Ende war ich super happy mit P2 in der VIP-Wertung hinter Rahel Frey. Girl Power auf dem Podest - so hatten Rahel und ich uns das vorgestellt!

Von Felix fehlte jede Spur. Den hatte ich direkt am Anfang schon überholt. Sorry Felix, aber du darfst es gerne nochmal versuchen…

Der Sonntag verlief leider weniger erfolgreich. Zum Rennstart regnete es in Strömen, so dass wir hinter dem Safety Car gestartet sind. Alleine diese vier Einführungsrunden hinter dem Safety Car waren teilweise eine Herausforderung. Die kaum vorhandene Sicht, gepaart mit Aquaplaning hat es wirklich nicht einfach gemacht. Nachdem das Rennen gestartet wurde, kam es nach der ersten Kurve zu einem schweren Crash, der den Rennabbruch zur Folge hatte. Alle Fahrer sind aber zum Glück weitgehend unverletzt geblieben.

Die nächste Station ist Oschersleben in etwa fünf Wochen.

Bis dahin!

Eure Doreen Seidel


Rennen 2 (26. – 28. Juni 2015)

Regenchaos am Norisring 


Hallo, ihr Lieben,

nach einer gefühlten Ewigkeit ging es endlich los: mein erstes Rennwochenende im Audi Sport TT Cup. Ihr könnt euch ja sicherlich vorstellen wie aufgeregt ich war! Aber die Freude, endlich in meinem Playboy TT zu sitzen war noch viel größer. Habt ihr euch mein Auto mal angeschaut? Sieht es nicht traumhaft aus? Wie das DTM Auto, nur in klein…

Und damit ich auch standesgemäß zum Norisring komme, hat mir Audi einen gelben Audi TTS für das Wochenende zur Verfügung gestellt. Somit konnte ich mich auf dem Weg nach Nürnberg perfekt einstimmen.

Mein Ziel für das erste Rennwochenende war es, erstmal so viel Erfahrungen wie möglich mit dem Auto zu sammeln und natürlich heil ins Ziel zu kommen. Im freien Training war die Welt auch noch in Ordnung. Es war trocken und ich konnte meine Zeiten stetig verbessern.

Nach jeder Session gibt es dann eine Daten- und Videoauswertung. Dort schaue ich mir an, wo ich noch später bremsen kann oder vielleicht schon eher ans Gas gehen kann. Der direkte Vergleich der Onboard Videos mit den anderen Fahrern gibt mir dabei auch sehr hilfreiche Aufschlüsse.

Das alles hat mir leider nicht viel gebracht. Denn pünktlich vor dem Qualifying hat es angefangen zu regnen und dadurch konnte ich alle Erkenntnisse erstmal vergessen. Die Strecke ist allerdings sehr schnell abgetrocknet und ich konnte die ersten beiden Runden, in denen der Regenreifen noch genug Grip hatte, nicht nutzen. Somit stand mein Startplatz für beide Rennen fest: weit hinten. Das hatte ich mir leider selbst eingebrockt.

Zur Startaufstellung hatte Playboy noch eine Überraschung für mich: die beiden Bunnys Nicole und Barbora, die mir die Daumen drückten! Jetzt konnte ja eigentlich nichts mehr schiefgehen. Doch das erste Rennen der Saison hatte es schon in sich. Es schüttete wie aus Eimern. Und wenn 24 Autos bei Regen auf die erste Kurve zudonnern, sieht man da hinten rein gar nichts mehr. Man fährt quasi gegen eine graue Wand und bremst einfach dann, wenn man die Bremslichter der Fahrzeuge vor einem sieht. Dann konnte ich nur noch hoffen, dass sich keiner vor mir dreht und ich geradewegs reinrutsche.

Das ging zum Glück alles einigermaßen gut, aber die Kombination Regen und Norisring verspricht immer eine Menge Action im Rennen. Und das war bei uns nicht anders. Viele harte Zweikämpfe, Dreher und Verbremser. Am Ende konnte ich aber einige Positionen gewinnen und habe Platz 3 in der VIP-Wertung eingefahren.

Mein zweites Rennen am Sonntag war zwar trocken aber deswegen nicht viel einfacher. Mein Start verlief nicht optimal und so musste ich mich langsam nach vorne kämpfen. Dabei haben mir auch die beiden Crashs und anschließenden Safety Car-Phasen geholfen aufzuschließen und dann beim Restart wieder anzugreifen.

Wie auch im ersten Rennen, bin ich in Lauf 2 nicht ganz ohne Kampfspuren davongekommen. Beide Male habe ich mich mit Pierre Casiraghi, dem monegassischen Prinzen, angelegt. Zum Glück beide Male mit dem besseren Ende für mich! Und so konnte ich auch im zweiten Rennen Platz 3 auf dem Podium der VIP-Wertung sichern.

Und da darf die Champagnerdusche darf natürlich nicht fehlen! Oh Mann: Das brennt ganz schön in den Augen! Trotzdem hoffe ich, dass ich dieses Jahr noch öfter aufs Treppchen darf…

Alles in allem freue ich mich über die beiden Podiumsplätze, bin aber mit meiner Pace noch nicht zufrieden. Das nächste Rennen ist in knapp einem Monat am Red Bull Ring, meiner Lieblingsstrecke. Ich hoffe das ist ein gutes Omen! Drückt ihr mir dann wieder die Daumen?

Euer Renn-Bunny 
Doreen Seidel


Rennen 1 (30. 4. Mai 2015)

Gelungene Premiere am Hockenheimring


Hallo, ihr Lieben,

ich freue mich, euch auch dieses Jahr wieder hautnah von der Rennstrecke zu berichten. Zum Auftakt der DTM ist eine komplett neue Rennserie gestartet: der Audi Sport TT Cup. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und so habe ich mich auch sehr über die Einladung von Audi gefreut, die Premiere aus nächster Nähe mitzuerleben.

Der Audi Sport TT Cup ist quasi der Nachfolger des VW Scirocco R Cup und findet ebenfalls im Rahmen der DTM statt. Insgesamt gehen 24 Fahrer bei jedem Rennen an den Start. 18 permanente Starter aus insgesamt 13 Ländern und jeweils 6 Gaststarter – bestehend aus Journalisten, Rennlegenden oder Sportlern.

Mit dem TT Cup gibt Audi jungen Talenten die Möglichkeit sich zu beweisen. Und wer weiß: Den ein oder anderen werden wir sicher in ein paar Jahren in der DTM sehen. Also holt euch lieber jetzt schon mal ein Autogramm von den zukünftigen Stars im Motorsport…

Die Jungs und Mädels werden aber nicht nur auf der Strecke gefördert. Auch abseits haben sie die beste Unterstützung. Zum Beispiel durch den ehemaligen DTM-Fahrer Markus Winkelhock, den Mentor der Fahrer. Ich habe mich total gefreut, ihn wiederzusehen – stand ich doch damals noch als Bunny vor seinem DTM-Auto. Hui, ist das lange her!

Einige Fahrer kenne ich auch noch aus dem letzten Jahr im VW Scirocco Cup und so war natürlich auch bei mir die Aufregung groß als es endlich losging. Die Fahrer und das Team haben einen super Job gemacht und es ist beeindruckend, wie eng das Feld schon beim ersten Rennen zusammen ist. Da zeigt sich die hohe Qualität der Fahrer.

Aber auch die Gaststarter haben einen guten Eindruck gemacht. Zum Kinostart von „The Avengers 2“, fuhren alle sechs mit einem Charakter aus dem Kinofilm auf der Motorhaube. Tanner Foust, ein amerikanischer Rallycross Pilot, war zum Beispiel Iron Man, belegte sogar Platz 4 im Rennen und gewann in beiden Läufen die Gastfahrerwertung.

So spannend die Rennen zum Zuschauen auch sind, ist es doch komisch, an der Strecke zu sein und nicht fahren zu dürfen. Leider haben die Mechaniker immer gut auf die TT’s aufgepasst, sonst wäre es wohl einer weniger gewesen :-)

Aber spätestens beim zweiten Rennen am Sonntagvormittag bei Regen war ich dann doch weniger traurig, dass ich mich nicht auf dem rutschigen Track halten muss. Dementsprechend gab es für die Zuschauer auch jede Menge Rennaction, tolle Überholmanöver und natürlich auch ein paar Ausritte. 

Zusätzliche Action bietet auch wie im Vorjahr das Push to Pass. Das ist ein kleiner Knopf am Lenkrad, bei dem die Piloten für zehn Sekunden 30 PS mehr abrufen können. Die Fahrer haben eine bestimmte Anzahl Push to Pass und müssen sich diese über die Renndistanz gut einteilen.

Einige Fahrer hatten am Ende de Rennens sogar noch Push to Pass übrig und andere hatten schon nach der Hälfte gar keins mehr. Da muss man schon ein wenig taktieren, um am Ende ganz oben zu stehen.

Mein Fazit: Die vier Tage in Hockenheim waren eine gelungene Premiere des Audi Sport TT Cup. Das nächste Rennen findet Ende Juni am Norisring in Nürnberg statt und dort habe ich dann auch noch eine kleine Überraschung für euch…

Eure Doreen

Das ist mein Auto: 

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