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Alternatives Reisen

Wie Sie für wenig Geld Urlaub in Schlössern und Privatwohnungen machen

Alternatives Reisen: Wie Sie für wenig Geld Urlaub in Schlössern und Privatwohnungen machen

Hotelbesitzer und Reiseveranstalter bekommen Konkurrenz: Über Online-Reisecommunitys kann sich inzwischen fast jeder in einem Pariser Stadtpalais einmieten, eine entspannte Zeit auf einer Privatinsel verbringen oder das Nachtleben Amsterdams mit einem kostenlosen Tourguide erkunden. Wie das geht, zeigt Ihnen der Berater.

Die Welt wird mobiler und Reisen, ob aus beruflichen oder privaten Gründen wird immer erschwinglicher. Damit verändert sich auch die Hotelindustrie und seit einigen Jahren machen verschiedene Onlinenetzwerke den Reiseanbietern Konkurrenz. Nicht jeder möchte in einem anonymen Hotel wohnen, sondern sich lieber in der Fremde wie zu Hause fühlen. Andere wiederum möchten ihre Wohnungen für Kurztripps sicher und unkompliziert untervermieten. Websites wie CouchSurfing.org und airbnb.com bieten genau das. Sie entdecken die alten Werte der Gastfreundschaft wieder und revolutionieren ganz nebenbei das Reisen.

Reisen 2.0: Zuhause in der fremden Wohnung

Urlaub im Hotel heißt, sich um nichts kümmern zu müssen. Das kann schön sein. In einem privaten 210-qm-Loft im Zentrum Barcelonas zu wohnen, und das ab 245€ die Nacht, mit Platz für vier, hat aber auch einige Vorteile. Solche privaten Wohnungen findet man beispielsweise bei airbnb.com und 9flats.com. Auf beiden kommerziellen Marktplätzen vermieten User ihre Wohnungen, Schiffe, Schlösser, Baumhäuser und vieles mehr. Die finanzielle Abwicklung per Kreditkarte läuft über die Website. Der Vermieter erhält das Geld 24 Stunden nach „Check In“ der Gäste. Das hat den Vorteil, dass man das gemietete Objekt genau so vorfindet, wie es im Internet beschrieben wurde. Der Mieter wiederum garantiert mit einer Kaution dafür, dass er das gemietete Pariser Chalet nicht in eine Müllhalde verwandelt. Nach dem eBay-Prinzip wird der Aufenthalt danach auf der Website bewertet. Man verzichtet zwar auf den Service eines Hotels, hat dafür aber das unbezahlbare Gefühl, nicht bloß ein Tourist zu sein, sondern wirklich dazuzugehören. Hinzu kommt die große Auswahl: Bei airbnb.com stehen derzeit über 100.000 Unterkünfte in 192 Ländern zur Verfügung.

Video - Urlaub mit der Freundin

Reisen 2.0: Urlaub machen, Netzwerke knüpfen

Wem im Urlaub auch mal eine Ausziehcouch für die Nacht genügt, dem können CouchSurfing.org oder Hospitalityclub.org gefallen. Bei beiden Seiten kann sich jeder ein kostenloses Profil anlegen. Je mehr Informationen diese enthalten, desto größer sind die Chancen von einem anderen Mitglied „gehostet“, also beherbergt zu werden. Im Gegenzug lädt man seinerseits den Gastgeber zu sich nach Hause ein. So entsteht schnell ein internationales Netzwerk mit Freunden auf der ganzen Welt. Nebenbei spart man eine Menge Geld. Beide Communitys wollen ausdrücklich keine Datingportale sein, auch wenn so schon Ehen zustande kamen. CouchSurfing.org versammelt seit seinem Launch 2004 mittlerweile über 4 Millionen CouchSurfer in 86.000 Städten. Das Ziel der spendenfinanzierten Seite ist es, Menschen international zu verbinden und zu einem besseren Verständnis zwischen verschiedenen Kulturen beizutragen. Abgesichert wird das auch hier durch ein Bewertungssystem. Wenn man Hemmungen hat, Wildfremde bei sich übernachten zu lassen, kann man andere „Surfer“ auch nur auf ein Bier oder ähnliches treffen. Doch auch das ist eine Idee, die hinter Couchsurfing steht: Einheimische zeigen Ihnen die Hotspots ihrer Stadt, verraten Ihnen ihre Lieblingsrestaurants, stellen Ihnen ihre Familie vor und führen Sie womöglich an Orte, die zuvor noch kein „gewöhnlicher“ Tourist gesehen hat.

Autor: Tim Geyer, Redakteur
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