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Die Mönchsrepublik Athos

Ein Besuch auf der Insel

Besuch in der Mönchsrepublik Athos

Die Mönchsrepublik Athos: Frauen haben hier nichts verloren, aber Männer dürfen die Insel besuchen – sofern sie ein paar Regeln beachten

Athos – das klingt wie eine Verheißung aus der Antike, als Männer noch oft unter sich lebten. Denn so sehr Männer Frauen lieben und schätzen: Es gibt Momente im Leben, da wollen sie einfach ihre Ruhe vorm anderen Geschlecht haben. Das kann in der Kneipe bei einem Bier oder in der Werkstatt beim Schrauben sein. Oder vielleicht bei einem echten Männertrip mit Tiefgang: bei einem Besuch der autonomen Mönchsrepublik Athos. Die kleine griechische Halbinsel vor Thessaloniki ist 336 Quadratkilometer groß und hat 2262 feste Bewohner zuzüglich ein paar hundert saisonaler Arbeiter, die dort etwa Weinberge bestellen. Das Besondere: Athos ist eine autonome Republik, geführt von griechisch-orthodoxen Mönchen. Die griechische Gerichtsbarkeit, Polizei oder Finanzamt haben hier keinerlei Befugnisse.

Der Zugang zu Athos ist beschwerlich

Aus diesem Grund tauchen auf Athos bisweilen griechische Kriminelle unter. Aber auch Touristen, die einmal aus unserer Welt der Leistung und des Konsums aussteigen wollen und auf eine kleine spirituelle Reise gehen wollen, ziehen sich hierher zurück. Der Zugang zu der Mönchsinsel ist nicht ein wenig beschwerlich – aber machbar. Wie bereits erwähnt, wird der Zutritt nur Männern gestattet, insgesamt dürfen es nicht mehr als 120 pro Tag sein. Der Maximalaufenthalt beträgt vier Tage: Das Visum für den gewünschten Zeitraum muss schriftlich beim Pilgerbüro in Griechenland beantragt werden (Egnatias 109, 54635 Thessaloniki, Griechenland, Tel. 0030/2310 252578). Es empfiehlt sich, die Formalitäten frühzeitig zu klären: Die Nachfrage ist groß, vor allem traditionell an Ostern. Und die Kontrollen sind streng, ohne dieses Visum kommt niemand nach Athos.


Ein karges Klosterleben auf Athos

Sobald man das Visum dann in Ouranoúpoli am Festland entgegen nimmt, steht einer Pilgertour nichts im Wege. Der Vorteil von Athos: Man braucht eigentlich kein Geld, keinen Rasierer, keine Seife und keine schicken Klamotten. Unterkunft gewähren fast alle der 20 Kloster auf der Insel, nur eine telefonische Voranmeldung wird empfohlen. Spenden sind immer willkommen. Die Kost dort ist deftig und karg: Oliven, einfachster Wein, ungewürzte Suppen und selbst gebackenes Brot. Mitunter gibt es auch mal gar nichts, dann wird gefastet. Unrasiert oder ungewaschen zu sein ist kein Makel – man ist ja unter Männern! Dafür sind kurze Hosen verboten. Die Gastfreundschaft der Mönche ist sprichwörtlich, jedoch wird Mitarbeit auf Hof und Garten durchaus erwartet. Der Tagesablauf in einem Kloster ist für viele Besucher ungewohnt: Die Uhrzeit wird – nach dem alten byzantinischen Kalender – ab Sonnenuntergang gemessen. Gegen drei Uhr nachts unserer Zeit beginnt die große Messe, die bis 7 Uhr morgens dauert.

Der Verzicht auf Frauen tut mal ganz gut

Warum aber tun sich jährlich tausende von Männern diesen spartanischen Trip an, wenn man doch in den Hideaways dieser Welt ebenso Abgeschiedenheit haben kann – jedoch mit Luxus? Vielleicht ist es gerade die Entsagung, die uns mal ganz gut tut: einfaches, aber gesundes Essen. Unterhaltung durch Gespräch und Singen. Statt Autofahren und Fliegen geht man alles zu Fuß: Wie sonst könnte man diese wunderbare mediterrane Berglandschaft erfahren? Viele der Pilger empfinden die vier Tage in der Welt der Mönche mit der fremden Liturgie und dem ungewohnten Tagesablauf als eine besondere, spirituelle Erfahrung. Auch der Verzicht auf die Gesellschaft von Frauen hat etwas Gutes: Ein Mann freut sich hinterher so richtig auf das schöne Geschlecht. Und weiß, wie wunderbar unsere Damen sind, wenn man sie auf Athos mal vier Tage vermisst hat

Autor: Klaus Mergel
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