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Urlaub in Island

So werden Sie zum James Bond im Land aus Feuer und Eis

Island - so werden Sie zum James Bond im Land aus Feuer und Eis

Feuer speiende Vulkane, eisige Gletscher, heiße Quellen und mittendrin ein Partyvolk, das Reykjaviks heiße Nächte niemals enden lassen will. Kontrastreicher und mysteriöser könnte ein Land wohl nicht sein. Der Berater hat sich auf die sagenumwobene Insel der Elfen und Trolle gewagt und verrät, was Sie auf Island auf keinen Fall verpassen sollten.

Island hat lediglich 300.000 Einwohner, von denen ein Drittel in Reykjavik lebt. Die Hauptstadt ist bekannt für eine ausgedehnte Café-Kultur, die später am Abend nahtlos in ein exzessives Partyspektakel übergeht. In der berühmt berüchtigten„Kaffibarinn“, die schon im Kultfilm „Reykjavik 101“ als legendäre Partybar galt, werden Sie mit traditionellem isländischem „Brennivín“ (Branntwein) glorreich in den nächsten Morgen feiern. Im Hafen können Sie das neu erbaute Konzerthaus mit seiner beeindruckenden Glasfassade bestaunen und an den Fischbuden isländische Spezialitäten probieren. Absolute Vorsicht ist bei „Hákarl“ geboten. Es handelt sich um einen abartig stinkenden Hai, der einige Wochen eingegraben unter der Erde fault, bevor er klein gewürfelt als isländische Delikatesse genossen wird. Am Wochenende findet in einer Hafenhalle ein Flohmarkt statt, auf dem Sie isländische Kuriositäten erwerben können. Das interessanteste Gebäude Reykjaviks ist die „Hallgrímskirka“. Mit einem Fahrstuhl können Sie den 75 Meter hohen Kirchturm hinauf schießen und sich an dem herrlichen Ausblick erfreuen. Etwas südlich des Stadtkerns befindet sich die Glaskuppel „Perlan“, die auf sechs Heißwassertanks thront und an einen halben Büstenhalter erinnert. Hier finden Sie das „Sagamuseum“, in dem skurrile Puppen auf haarsträubende Weise Islands Geschichte vortragen. Nach derart nervenaufreibendem Programm entspannen Sie sich in der „Blauen Lagune“. Der neblige See liegt cirka 45km nordwestlich von Reykjavik und gilt als Islands Wellness-Oase. Am Beckenrand stehen Kisten mit weißem Schlamm bereit, den Sie großzügig auf Ihrem Körper verteilen dürfen. Der mineralhaltige Brei soll Hautalterungen vorbeugen und die Partyfältchen der letzten Nacht ausbügeln.

Island - geheimnisvolle Landschaften warten auf Abenteurer

Auf Island gibt es an jeder Ecke eine neue spektakuläre Landschaft zu entdecken. Der beeindruckende Nationalpark „Skaftafell“ im Südosten der Insel liegt dem „Vatnajökull“, Islands größtem Gletscher, zu Füßen. Von hier aus können Sie Erkundungstouren durch eine gänzlich unberührte Natur starten. Dass die Isländer an Elfen und Trolle glauben, erscheint nach Durchstreifen dieses mysteriösen Gebietes durchaus einleuchtend. Am Rande des Nationalparks liegt der „Jökulsarlon“, in dem die riesigen Eisbrocken des Vatnajökull baden. Diese beeindruckende Szenerie diente schon James Bond in „Stirb an einem anderen Tag“ als Ort des heldenhaften Showdowns. Der verführerisch glänzende See „Mývatn“ befindet sich weiter nördlich. Umzingelt von Kraterschlünden und blubbernden Schlammquellen wirkt die Landschaft wie das Labor eines verrückten Professors. In den zerklüfteten „Westfjorden“ Islands haben Sie gute Chancen, mehr Polarfüchse als Menschen zu treffen. Zudem sind die Klippen ein optimaler Spot, um vorbeischwimmende Wale zu beobachten. Südlich der Westfjorde befindet sich die Halbinsel „Snaefellsnes“. Von ihrem schneebedeckten Vulkan „Snaefellsjökull“ sollen magische Kräfte ausgehen. Der Gletscher wurde durch den Roman „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ weltberühmt. Weiter südlich liegt der bekannteste Wasserfall Islands, der „Gulfoss“. Hier schillert bei Sonnenschein ein geheimnisvoller, mächtiger Regenbogen über der Gischt. Im Winter gefriert das Wasser gerne zu magischen Eisschollen. Die benachbarte heiße Quelle „Geysir“ bricht regelmäßig aus und beeindruckt mit einer bis zu 80 Meter hohen schwefligen Fontäne.

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Island - Action bei 24 Stunden Sonne oder ewiger Dunkelheit

Im Sommer können Sie auf Island unter der Mitternachtssonne die Nacht zum Tag machen. Dafür geizt der Himmelskörper im Winter mit nur cirka vier Stunden Beleuchtung. Die Aktivitäten, die das Land zu bieten hat, sind so unterschiedlich wie seine Lichtverhältnisse. Im Sommer versprechen ausgedehnte Trekkingtouren Outdooraction pur. Eine besonders spektakuläre Wanderung ist der „Porsmörk-Landmannalaugar-Trek“. Am Ende dieses dreitägigen Marsches über Felsenplateaus, Flüsse und Schnee, werden Sie mit einem entspannenden Bad in Landmannalaugars berühmter heißer Quelle belohnt. Auch der „Kölur-Trek“ ist ein anspruchsvoller Mehrtages-Marsch. Entlang der endlosen staubigen Hochlandroute mit wüstenähnlichem Charakter können Sie Ihre körperliche Fitness sowie Ihr Durchhaltevermögen definitiv unter Beweis stellen. Die Kletterpartie auf den aktiven Vulkan „Hekla“ ist ein Trip über eine mysteriöse Mondlandschaft inklusive warmer Lavaasche und tückischem Geröll. Auf dem Weg zum Gipfel, auch „Tor zur Hölle“ genannt, sollten Sie auf jeden Fall ein GPS im Gepäck haben, um nicht in Nebelschwaden und Tiefschnee versehentlich vom Weg abzukommen. 
Wer lieber paddelt als läuft, kann die Lagunen von „Stokkseyri“ im Nordwesten der Insel mit einem Seekajak erobern. Nichts für Warmduscher ist das Tauchen im frischen Nordatlantik. Tauchlehrgänge und Tauchtrips bietet Dive Iceland an. Im Winter sorgen Snowmobilfahrten, Snowkiten und Eisklettern für heiße Adrenalinkicks in der eisigen Landschaft. Lauffaule können sich von hechelnden Vierbeinern über das Eis ziehen lassen. Hundeschlitten-Expeditionen organisieren Dog Steam Tours.

Island - So touren Sie über die Vulkaninsel

Reykjaviks Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden. Den Rest der Insel erobern Sie am besten mit einem Mietwagen. Alle Städte und viele Ausgangspunkte für Wanderungen werden zwar von Bussen angefahren, aber mit einem Auto haben Sie auch die Chance, an die entlegenen Ecken der Insel zu gelangen. Vorsicht ist jedoch bei der Qualität der Straßen geboten. Die Ringstrasse Nr. 1, die auf 1336 km einmal rund um die Insel führt, ist bestens asphaltiert. Straßen mit dreistelligen Nummern sollten Sie ohne Geländewagen mit Allradantrieb in jedem Fall meiden. Neben Schotterstraßen erwarten Sie hier Sandpisten mit tiefen Pfützen und Gesteinsbrocken. Auf die Insel gelangen Sie am schnellsten mit dem Flugzeug. Auch eine Anreise per Schiff ist möglich, wenn auch sehr zeitintensiv. Eine Fähre pendelt zwischen Hanstholm in Dänemark und Seyðisfjörður in den Ostfjorden Islands.

Karen Hensel

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