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Ist Camping eigentlich cool?

Ist Camping eigentlich cool?

Camping, das klingt ein wenig nach den Spartrips unserer Eltern nach Lido di Jesolo: billig, einfach und irgendwie ein wenig spießig. Inzwischen entwickelt sich jedoch Campen zum neuen Trend. Warum ist das so?

Bei Camping denken die meisten an die kargen Urlaube ihrer Eltern: mit dem Fahrrad an die frankische Seenplatte. Oder an Dauercampingplätze im Fichtelgebirge, wo die Spießigkeit der Reihenhaussiedlung zelebriert wird. Aber inzwischen ist Camping Zeitgeist, hat sich von Lowbudget-Ferien zum Erlebnisurlaub gemausert. Nach dem Motto: Zum Fünf-Sterne-Hotel gibt es nur eine Alternative – das 1000-Sterne-Hotel. Nämlich das Schlafgemach unter freiem Himmel. Europas Campingplätze haben sich gewaltig gemacht. Gerade für jüngere Leute bieten sie inzwischen eine lässige Alternative zu teuren Hotels.

Campingplätze bieten heute einen Hauch von Luxus

Moderne Campingplätze haben heute nicht nur miefige Waschräume, in denen man dank Münzautomaten gerade eine Ganzkörperdusche halbwegs hinbringt. Die meisten bieten heute einen Swimmingpool, nicht wenige verfügen sogar über einen Wellnessbereich mit Sauna. Ebenso sind die Zeiten vorbei, in denen es am Campingplatz nur einen überteuerten Laden und eine Pommesbude gab.

Die kulinarischen Ansprüche sind gestiegen, daher legen viele Platzbetreiber Wert darauf, einen ambitionierten Restaurantpächter zu finden. So kann man das Geld, das man bei der Unterkunft spart, in gutes Essen investieren. Ebenso früher ein Greuel: die Platzwächter. Sie waren die Spaßbremsen, die bei der Party jüngerer Besucher einschritten, um die Nachtruhe der Älteren zu wahren. Heute sind viele Plätze so angelegt, dass man sich in einen ruhigeren Bereich niederlassen kann – oder eben in einem partylastigeren Bereich sein Zelt aufschlägt. Extra angelegte Feuerstellen bringen abends die richtige Lagerfeuerromantik.

Video - Urlaub mit der Freundin

So gemütlich wie im Zelt ist es zu Zweit Nachts nirgends

Was sind nun die Gründe, warum Camping so cool ist? Zum einen natürlich der naturnahe Urlaub: Schlafen im Zelt, das Frühstück auf der Isomatte und die lässige (weil nicht vorhandene) Kleiderordnung bringen den einen echte Erholung – und anderen Romantik, weil sie mal richtig Tarzan und Jane spielen können. Und Abends ist es im Zelt zu Zweit gemütlich wie sonst nirgends. 

Viele Campingfreunde schätzen auch die ungezwungene Atmosphäre auf dem Campingplatz: Man duzt sich, alle sind freundlich und jeder nimmt teil am Leben des anderen. Ein weiterer Vorteil: Von Zeltbesitzer zu Zeltbesitzer kommt man sich leichter nahe. In keinem Hotel der Welt lernt man so leicht neue Leute kennen.

Und nicht zuletzt der größte Vorteil am Campen: So billig reist man sonst nicht durch die ganze Welt wie mit Zelt und Schlafsack.

Autor: Klaus Mergel
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