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Auf einem Frachtschiff mitreisen

Playboy verrät ob dies möglich ist

Ist es möglich, auf einem Frachtschiff mitzureisen?

Es muss nicht immer die Queen Mary sein: Eine Reise auf einem Frachtschiff erfüllt die Abenteuerträume von großen Jungs

Ein Frachtschiff ist in erster Linie dafür da, Autos, Maschinen und Rohstoffe über den Atlantik zu transportieren. Gleichzeitig sind diese Touren genau der Stoff, aus dem die Träume von allen kleinen Jungs sind: Abhauen, auf einem Bananendampfer anheuern und eines Tages wiederkommen, mit den Taschen voller Geld. Das Schöne für die großen Jungs: Das geht tatsächlich.

Frachtschiffe haben ihre eigene Romantik

Natürlich hat sich die Seefahrt seit Jack London gewaltig verändert: Schrullige Seebären und ihr Seemansgarn, das sie Abends in der Kajüte spinnen, sucht man heute vergebens. Die großen Containerfrachter werden aus Kostengründen von einer sehr kleinen Crew navigiert, die meisten kommen aus Afrika und Asien. Die knapp bemessene Personalsituation bringt aber den Vorteil, dass immer wieder Kojen frei sind – für zahlende Passagiere.

Mitfahren als Crewmitglied

Die rechtliche Situation zwingt den Reeder dazu, den Passagier offiziell als Crewmitglied zu führen. Wer sich Freunde an Bord machen will, ist auch gut beraten, ein wenig mitzuarbeiten. Zahlen muss man trotzdem. Denn den Deal „Arbeit gegen Überfahrt“, wie wir ihn aus Abenteuerromanen kennen, gibt’s leider nicht mehr.


Der Törn mit dem Frachtschiff liegt im Trend

Dennoch liegt die Frachtertour im Trend: Rund 2000 Passagiere nehmen deutsche Reeder pro Jahr mit – Tendenz steigend. Manche Agenturen, etwa Kapitän Hoffmann ( www.frachtschiff-reisen.net ), sind sogar darauf spezialisiert, diese Seefahrerromantik-Träume wahr zu machen. Ein bisschen seefest sollte man allerdings schon sein: Gegessen wird mit der Crew, dafür ist Vollpension inklusive bei einem Preis von rund 1300 Euro für einen Trip nach Mittelamerika. Einen Bordarzt gibt es nicht, daher müssen Reisende über 65 Jahre ein ärztliches Attest mitbringen. Und Zeit sollte man haben: Eine Atlantiküberquerung kann hin und zurück schon mal über einen Monat dauern. Da empfiehlt sich eine „Schnuppertour“ (etwa nach Irland, ab 600 Euro), bei der die Landratten nur sieben Tage unterwegs sind. Damit es nicht langweilig wird, sollte ein Passagier genügend Lesestoff dabei haben – seine Mitreisenden müssen schließlich den ganzen Tag arbeiten. Dafür kann er aufregende Erinnerungen mitnehmen: die offene See, internationale Freundschaften, gigantische Häfen und das Stampfen und Rollen eines riesigen Frachtschiffs.

Autor: Klaus Mergel
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