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Kamtschatka

Das Skiparadies am Ende der Welt

Kamtschatka: Das Skiparadies am Ende der Welt

Kamtschatka ist eine der abenteuerlichsten Regionen der Welt: Beim Heliskiing geht es von brodelnden Vulkanen hinab bis an den eisigen Pazifik. Der Berater stellt die Halbinsel im Osten Sibiriens vor.

Der Winter hab begonnen, die neue Skisaison steht vor der Tür. Aber Kanada, Alaska und die Alpen sind Ihnen zu öde? Dann besuchen Sie doch einmal Kamtschatka. Hier sind die Abfahrten länger und die Natur um einiges wilder. Der Berater weiß, warum die Halbinsel so reizvoll ist.

Kamtschatka: Der weiße Fleck

Viele Regionen behaupten von sich, dass sie am Ende der Welt liegen: Ushuahia, die südlichste Stadt auf dem südamerikanischen Kontinent. Die Grafschaft Cornwall, der westlichste Punkt Großbritanniens. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Nirgendwo jedoch ist es so wild wie auf Kamtschatka: Die Halbinsel ist so groß wie Deutschland und Österreich zusammen und liegt im äußersten Osten von Russland, zwischen dem Ochotskischen Meer und der Beringstraße. Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion war die Region militärisches Sperrgebiet, ein weißer Fleck auf der Landkarte. Noch heute warnen Einheimische: Hier findet man keine Wege, nur Richtungen.

Kamtschatka: Wo die Erde bebt

Kamtschatka ist nur spärlich besiedelt. Knapp 65 Prozent der 380.000 Einwohner leben in der Stadt Petropawlowsk-Kamtschatski. Zu Recht: Die Natur ist erbarmungslos. Fast 13.000 Braunbären leben auf der Halbinsel - die höchste Population weltweit. Außerdem hat der pazifische Feuerring vor Millionen von Jahren über 160 Vulkane durch die Erdkruste nach oben geschoben. Knapp 30 von Ihnen sind noch immer aktiv – so wie der Schupanowskij. Bei seinem letzten größeren Ausbruch vor über zehn Jahren spuckte er Lavabrocken und Magmafetzen bis zu vier Kilometer hoch in die Landschaft.

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Kamtschatka: Mekka der Heliskier

Trotz oder gerade wegen seiner Abgeschiedenheit und Gefahr, ist Kamtschatka ein Paradies für Abenteurer. Rund 16 Meter Schnee fallen hier pro Saison, Abfahrten mit 2000 Höhenmetern sind keine Seltenheit. Mit dem Helikopter werden Skifahrer und Snowboarder zum schneebedeckten Rand der Vulkane gebracht, aus denen heißer Schwefeldampf emporsteigt. Dann geht es bergab, durch Pulver in den Schattenhängen, Frühjahrsschnee auf den Sonnenseiten bis runter an den Pazifik, wo die Meeresströmung Eisschollen vor sich her treibt. In Kamtschatka schwingen Sie quasi am Strand ab, um dann mit Helikopter auf einen neuen Vulkankegel zu fliegen. Ein echter Höllenritt.

Autor: Laslo Seyda
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