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Macht Zucker

wirklich süchtig?

Macht Zucker süchtig?

Drogen sind Garant für den schnellen Spaß mit eingebauter Suchtgefahr. Auch Zucker ist ein Glücklichmacher, doch macht er deshalb süchtig?

Der Zuckerkonsum in Deutschland steigt ständig: Aktuell verbraucht ein Deutscher pro Kopf und Jahr mehr als 34 Kilogramm Zucker. Zucker gegen den Kummer, das ist ein altbewährtes Mittel. Und nicht nur Frauen greifen bei Stimmungstiefs zur Schokolade. Auch Männer beißen gern in den Schokoriegel für zwischendurch. Die Gründe für die Lust auf Zucker liegen teilweise in unserer tiefsten Vergangenheit. In der Frühphase der menschlichen Entwicklung haben unsere Vorfahren bereits gelernt, dass Süßes ein schneller Energielieferant für die Mammutjagd ist. Diese Informationen sind in unserem Erbgut einprogrammiert.

Warum Zucker glücklich macht

Doch um wirklich zu verstehen, warum wir Zucker so gerne mögen, muss man wissen, wie eine Sucht entsteht. Drogen stimulieren das Zentralnervenzentrum, woraufhin Glückshormone ausgeschüttet werden. Sie beeinflussen das Schmerzempfinden und die Stimmungslage. Der Körper gewöhnt sich an die unnatürlichen Endorphinschübe und will mehr, wird also süchtig danach. Auch Zucker stimuliert das Belohnungssystem im Gehirn. Besonders dann, wenn er in Kombination mit Fett auftritt – siehe Schokolade. Der Körper „merkt“ sich die simple Gleichung Zucker = Wohlbefinden und lässt uns immer wieder zu Süßigkeiten greifen.

Zucker, die unterschätzte Gefahr?

Die meisten Wissenschaftler würden nicht so weit gehen, Zucker mit Drogen zu vergleichen. Durch seine Funktion als Belohnungsmittel kann Zucker aber zumindest ein suchtähnliches Verhalten bedingen. Wer zum Beispiel trotz Übergewicht oder steigendem Blutzuckerspiegel weiter bewusst zu viel Zucker zu sich nimmt, zeigt ein typisches Suchtverhalten. Das kann im schlimmsten Fall zu Diabetes und Herzproblemen führen. Obst ist übrigens keine Wohlfühl-Alternative zum Schokoriegel, denn Fruchtzucker aktiviert das Belohnungszentrum nicht. Das alles heißt natürlich nicht, dass man ganz auf Zucker verzichten sollte. Dafür ist er zu weit verbreitet.

Besonders fettreduzierte Produkte enthalten meist viel Zucker – irgendwo muss der Geschmack ja herkommen. Wenn man stattdessen öfter mal Wasser statt Cola trinkt und beim Espresso den Zucker weglässt, ist man auf einem guten Weg.

Video: Date bekochen – Die besten Gerichte für's Liebesmenü

Autor: Tim Geyer, Redakteur
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